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Ließ sich die Jahrhundertflut der Ahr anhand von Sonnenflecken voraussagen?

Ich wohne am Rand des Überflutungsgebiets, das die Ahr- und die Erft-Region vor wenigen Wochen heimgesucht hat. Die Fluten haben wichtige Teile der Autobahn 61 / 1 zerstört, so dass diese immer noch über einer länge von ca. 30 Km gesperrt ist. Schätzungen gehen davon aus, dass die letzten Schäden in ca. 10 Jahren beseitigt sein werden. Wir selbst haben im engsten Kreis der Familie eine Person, die in Ahrweiler wohnte und evakuiert werden musste. Sie ist erst an diesem Wochenende zurück in ihre Wohnung im 1. Stock. Es gibt zwar schon wieder Wasser und Strom. Jedoch ist die Heizung als auch warmes Wasser, das via Gas erzeugt wird, erst im Herbst nächsten Jahres wieder verfügbar. Solange muss behelfsmäßig mit einem Stromaggregat geheizt werden.

Vor einer Woche nun hat Ingo Neitzel, der die Fluten hautnah miterleben durfte, einen Text eingestellt, den ich hier gerne auch ins Regal stellen möchte. Er ist einer jener Hobby-Forscher, die sich an die öffentlich zugänglichen Daten diverser Forschungsanstalten andockt und die Rohdaten selbst auswertet. Ihm ist aufgefallen, dass es eine Korrelation zwischen dem massiven Auftreten von Sonnenflecken und der Flut gab, d.h. dass sich diese 2 Wochen im Vorhinein hätte ablesen lassen. Aber schaut einmal selbst:

***

Ich hab heut Zeit gefunden, um den Flutnachweis über meine Sonnenforschung zu veröffentlichen.

Wie schon die Forschung Henrik Svensmark zeigte, so hab auch ich, parallel zu seinem Weg, die Nuss geknackt: Es ist eine Korrelation zwischen Sonnenereignissen (Fleckentätigkeit) und den weltweiten Niederschlägen zu erkennen. Diese lassen sich nachweisen über Plotgrafiken und deren Muster bzw. Kurvenverläufen. Dazu braucht man nur die Sattelitendaten der typischen NOAA-Serie, wie auch ein paar der größten Flüsse in der Welt (möglichst ein Pegel ohne Staustufen oder Tideeinfluss). Diese beobachtet man idealer Weise in einem fortlaufendem Bild auf Monate. Dadurch wird sichtbar, wann es mit einem Versatz von ca 14 Tagen nach einem Sonnenfleckereignis zum steigenden Pegel auf Erden kommt

Sonnen-Auslösekurve zeigt das Pegelverhalten.
Der
Plot bringt das zu Sehende in einen logischen Zusammenhang. Der Screenshot zeigt einen Teil meiner Forschungsreihe zum Flutnachweis. Das Wichtigste kurz erklärt: die obere blaue Linie ist der Rheinpegel in Köln . Der wichtige Gegenpart ist die Violett/Gelb-Kombi. Gelb ist die Zahl der aktuell zur Erde gerichteten Sonnenflecken und violett die Gesamtfläche der Fleckenbedeckung (die Flecken können ja verschiedene Größen haben). Wenn man nun den Versatz der Kurven auf 14 Tage vergleicht, kann kein Zweifel bestehen. Das ist kein Einzelfall, nur bei diesem starken Vorfall konnte man zweifelsfrei die Zuordnung erkennen.

Fazit: Dieses Ereignis war 14 Tage zuvor sichtbar und man hätte den kompletten Warnmodus einleiten müssen.

Dieser Zusammenhang hat noch weitere Verstärker durch die Sonnenzyklen. Hier war ein Doppelzyklus und das Ende der Doppelpause ursächlich. Ein 11.x er Zyklus wiederholt sich 9x in einem 100er Zyklus und ist mittig am stärksten, ist auch soweit bekannt und verbreitet. Der 100er jedoch ist recht unbekannt. Eher ein Generationenproblem .. dieser 100er Zyklus hat die Eigenschaft einer längeren pause (nahezu keine Fleckenwirkung). Jahre der Trockenheit und Hitze, Dürrezeiten .. in dieser Zeit sind jedoch Wind und Staub die Einlagerungsmechanismen für die oberen Luftschichten und diese häufen sich an, um später (nach Sonnenpause) vermehrt zu Kondensatkeimen zu werden, welche nach Zyklenpausenende zum Tragen kommen. Deswegen spricht man auch von Jahrhundertereignissen.

Welche Teilchen und wie genau das Kondensieren dadurch abläuft, bleibt anderen Forschern zu entschlüsseln. Ich kann nur die Funktion als solche nachweisen und durch Korrellation für Jeden sichtbar machen.

Ich möchte auch kurz auf den wahren Klimawandel zu sprechen kommen.

Hier spielt im Kleinen der 1000er Zyklus eine große Rolle, der erst in rund 200 Jahren seinen Peak erreicht! Bis dahin wird es insgesamt unerträglich heißer (Förderung von unterirdischen räumen sinnvoll) und endet in ca 700 Jahren in einem Maunder vergleichbaren Minimum (siehe Wikipedia: Maunder-Minimum). Daran kann der Mensch nicht mal einen Mückenfurz im Tornado verändern (er spielt keine Rolle).

Zu den stark ansteigenden Kurven, die das Industriezeitalter in Zusammenhang bringen, ein kurzer Satz:

Es wurde die art der Messung nicht angeglichen .. alt und neu gehen getrennte Wege.

*** Quelle ***

Nachtrag zum Maunder-Minimum und den 100er-Zyklen:

Nach der kleinen Eiszeit (Maunder) sind wir jetzt im Start des 4ten 100er Sonnenzyklus und wie man unschwer erkennt mit andauernder Steigerung. Diese läuft noch 200 Jahre! Natürlichkeit des Klimawandels ist unumstößlich.

Von der TU-Freiburg ein gut erklärter CO2 Vorgang (Quelle): (bitte beachten: Lösen bedeutet im Wasser aufnehmen und ausgasen erklärt sich dann selbst 🙂) Ozeane als riesige CO2-Speicher. Fakt ist aber, dass die Weltmeere einen riesigen Speicher für CO2 darstellen. Dabei hängt die Kohlenstoffdioxid-Menge, die im Wasser gelöst werden kann, von Druck und Temperatur ab. Je höher der Druck und je geringer die Temperatur, desto mehr CO2 kann sich lösen. Die Zusammenhänge lassen sich anschaulich mit einer Mineralwasserflasche erklären. Stellt man die verschlossene Flasche in die Sonne, so erhöht sich die Temperatur in ihr und es kann weniger Gas im Wasser gelöst sein. Solange die Flasche geschlossen ist, kann das Kohlendioxid noch nicht austreten. Sobald man sie öffnet, ist dies aber möglich und reißt Wasser mit sich – hörbar anhand des lauten Zischens und möglicherweise einem Überschäumen. Ein vergleichbarer Effekt wird erzielt, wenn man die Flasche schüttelt und dann öffnet. In den Ozeanen sind die Auswirkungen von Druck und Temperatur analog. Der Luftdruck auf der Erde ist eine recht konstante Größe. Die Temperatur jedoch änderte sich im Laufe der Erdgeschichte immer wieder und wird das wahrscheinlich auch weiterhin tun. Langfristig höhere Temperaturen in den Ozeanen bewirken, dass weniger CO2 gelöst werden kann, das CO2 in die Atmosphäre ausgast und die Konzentration dort steigt. Damit stellen die Ozeane einen sehr wichtigen Speicher für CO2 und Einflussfaktor auf das Klima dar.

Rausche für den Glessener Bach nach Unterlaufung der Landstraße nach Niederaußem aufgenommen am Morgen nach den starken Regenfällen der Jahrhunderfluten im südwestlichen Raum von Köln. Der Bach ist hier in der Regel ein kleines Rinnsal, da seine Quellen etwa 200-300 entfernt entspringen.

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