Startseite > Bildung > „Es gibt zahlreiche Unbekannte, sprich sehr viele intervenierende Variablen, wie wir Experten für empirische Forschung sagen.“

„Es gibt zahlreiche Unbekannte, sprich sehr viele intervenierende Variablen, wie wir Experten für empirische Forschung sagen.“

Netzfund … Zahlen aus der Metastudie
von John Ioannidis, siehe u.a.

Das Gute ist authentisch, folgerichtig und selbstverständlich und kann daher nicht verneint werden. Das Böse ist beliebig, mutwillig und konstruiert. Weil es verneint werden kann, muss es mit Gewalt durchgesetzt werden.

Elmar Vogel auf Twitter

Mathias Priebe stellte auf Twitter folgende These in den Raum und schloss sie mit den Worten im Titel ab. Eure Meinung?

Bias-Effekte und Manipulation verhindern zuverlässige Aussagen zu Wirksamkeit oder Versagen der Impfungen gegen Covid19. Sogenannte #Impfdurchbrueche könnten andere Ursachen haben. Seine Liste der zahlreichen Unbekannten:

  1. Die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe ist niemals direkt gemessen worden. Dafür hätte man größere Gruppen von Menschen aktiv infizieren müssen
    –> falsche Grundannahmen
  2. Die Zulassungsstudien sind dahingehend unzuverlässig, weil in beiden Gruppen (Placebo/Impfstoff) nur eine sehr geringe Zahl von Infizierten gefunden wurde. Die Gruppen wiesen womöglich homogene Merkmale auf, etwa hinsichtlich Herkunft.
    –> mangelndes Studien-Design
  3. Messfehler des PCR-Tests sind in Studien außerhalb der statistischen Schwankungsbreite nachgewiesen. Wie groß die Verzerrung schon in den Verträglichkeitsprüfungen war, ist unbekannt.
    –> fehlende Falsifikation
  4. Trotz der weltweiten Ausbreitung des Virus ist die Ansteckungswahrscheinlichkeit mit symptomatischen Folgen insgesamt sehr gering. Sie ist nur bei geschwächten, meist alten Menschen signifikant hoch, was die Messbarkeit erschwert.
    –> schlechte Signifikanz
  5. Sogenannte Impfdurchbrüche können nur symptomatisch festgestellt werden. Deshalb ist ein Vergleich von „Infektionszahlen“ der Gruppen Geimpfte/Ungeimpfte statistisch unmöglich, es sei denn auch Geimpfte werden systematisch getestet.
    –> Nicht-Messen
  6. Nach 18 Monaten Pandemie und einer hohen Dunkelziffer von Infektionen lässt sich nicht sagen, wie hoch die Grundimmunisierung in der Bevölkerung bereits ist. Ungeimpfte UND Geimpfte sind womöglich unbewusst Genesene und daher immunisiert
    –> Rauschen
  7. Die Datenlage ist insgesamt äußerst diffus. Das liegt u.a. daran, dass während der Pandemie die Erhebungsmethoden und Zuordnung von Personengruppen mehrfach grundlegend geändert wurden
    –> Basisverschiebung
  8. Ideologische Effekte überlagern eine nüchterne Bewertung von Daten. Institute, die im Auftrag der Maßnahmen-Exekutive handeln sind keine unabhängigen wissenschaftlichen Instanzen.
    –> das nenne ich Auftrags-Bias
  9. Positive Effekte verzerren das Bild: Bessere Ausstattung, Strengere Hygiene, eingeübte Verhaltensweisen und gestiegene Vorsicht insbesondere in Pflegeheimen. Ob Bewohner durch Impfung oder Verhalten stärker geschützt werden, ist nicht messbar.
    –> intervenierende Variablen
  10. Es gibt Anhaltspunkte für aktive Datenmanipulation durch RKI und BMG, wie zuletzt durch die Anfrage von Frau @Wagenknecht deutlich wurde.
    –> Manipulation
Kategorien:Bildung Schlagwörter: ,
  1. Axel
    Oktober 22, 2021 um 10:31 am

    Wenn man dem folgt dann muss man zunächst einmal glauben, dass es überhaupt krank machende, ansteckende „Viren“ gebe.

    • Oktober 22, 2021 um 4:15 pm

      Warum?
      Ich bin auch sehr skeptisch, was die Theorie ansteckender Viren angeht – neige mehr der Terrainkonzeption zu. Aber: Dass es Erkrankungen gibt und diese in merkwürdigen Clustern auftreten, die an „Ansteckung“ denken lassen, ist sehr schwer zu leugnen, oder?

      Terrain hin oder her, es gibt Einflüsse, die sozusagen überlagernd alle treffen, die ihnen ausgesetzt werden: toxische Substanzen und „Einflüsse“ wie z.B. Strahlung.
      Dass Radioaktivität krank macht, kann auch ein Terrain-Fan schwer leugnen. Mikrowellen … Blei, Aluminium, … potentiell auch synthetische Nanopartikel, die als Waffen konzipiert sind (was der Idee des Virus schon nahe kommt).

      Es könnte ja theoretisch sein, oder nicht?, dass man eine Substanz entwickelt und in Organismen einbringt, die diese in Stand setzen, schädliche synthetische Nanopartikel einzufangen und unschädlich zu machen. Das wäre dann eine Art Impfung, die mit Viren nichts zu tun hat.
      Ich persönlich pflege das Vorurteil, dass Pfizer, ModeRNA etc. nichts weniger beabsichtigen, als Menschen vor Nanopartikeln zu schützen. Das ist aber eine unbewiesene Annahme. Daher sind Versuche, positive Effekte der Anwendung dieser mRNA-Produkte nachzuweisen, legitim – unabhängig davon, ob man an Viren „glaubt“, oder nicht.
      Allerdings wären systematische Erhebungen mit dem Ziel, negative Effekte zu dokumentieren, mindestens ebenso wünschenswert, wenn man das „nil nocere“ ernst nimmt. Dazu dienten in mittlerweile völlig vergessenen Zeiten, langwierige Zulassungsverfahren. Heute gibt es genügend Freiwillige, die an einem Feldtest teilnehmen. Die Teilnahme an diesen Versuchen ist völlig freiwillig und ermöglicht es den Teilnehmern – angenehmer Nebeneffekt -, einfach ganz so wie früher im Supermarkt einkaufen gehen zu dürfen. Letzteres allerdings stellt wieder eine gewisse Verzerrung der Versuchsbedingungen her, denn die Nichtteilnehmer am Feldversuch, könnten mit fortschreitender Zeit an Nahrungsmangel leiden, der dann die Versuchsergebnisse verfälschen würde.

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