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Vom Fehler im System und was es zu seinem Wandel braucht …

Sorry, ich muss Gunnar Kaiser nochmals bringen. Er ist doch sehr umtriebig mit den Dingen, die mich selbst umtreiben. Als die Finanzkrise 2008/2009 umging, und u.a. die große Bank Lehman Brother geopfert wurde und viele Menschen ihr Angespartes für die Rente verloren. Und als der Bundestag den ESM-Vertrag der Finanzelite durchwinkte, schrieb ich mit Hals diesen Artikel: Im falschen Film? Bundestag korrupt bis in den kleinen Zeh, den ESM-Vertrag betreffend. Ich kam dazu, da ich vorher reichlich recherchierte und all das fand, was in dem folgend Interview zum Thema Geldsystem, Kreditwesen und Fiatgeld (Luftgeld) angesprochen wird. Christoph Pfluger bringt all die Fakten in einem ruhigen und angenehmen Wesen auf den Punkt. Für alle, die ahnen, dass unser Zinsgeldsystem genau das Mittel ist, das dafür sorgt, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer weiter den Gürtel enger schnallen müssen, sei dieser Beitrag ins Regal gestellt, besonders weil ein Ausblick gegeben wird, wie wir aus der immer weiter aufreißenden Schere zwischen Arm und Reich heraus kommen könnten:

Zum Video ist zu lesen:

Was ist Geld? Eine Frage die Christoph Pfluger schon viele Jahre umtreibt. Für ihn sind die Scheine, Münzen und Geldkarten in unseren Taschen keineswegs ein Ausdruck evolutionären Fortschritts oder lediglich Mittel zur Vereinfachung zivilisierten Lebens, sondern viel mehr eine riesige Illusion, eine generalisierte Metapher, bei der es sich von Anfang an um eine Fehlkonzeption gehandelt hat und die sich nun im Begriff befindet in ihrem Drang nach unendlichem Wachstum die ganze Welt zu verschlingen. Grundlage dieser fatalen Entwicklung hin zu einem gefährlichen Spiel, das unser aller Lebensgrundlage aufs Spiel setzt ist die Art wie Geld entsteht. Wie die Banken Geld schöpfen sei so einfach, dass sich der Verstand dagegen währt, konstatiert Pfluger.

Für den Schweizer sind nicht nur Ungleichheit und Krieg Folgen des generellen Wachstumszwangs sondern auch die menschliche Gier. Im Gespräch mit KaiserTV spricht Christoph Pfluger über den Ursprung der menschlichen Gier, Vorteile eines zinsfreien Geldsystems, Schnittstellen zwischen Linken und Libertären und was das alles mit Corona zu tun hat.

Christoph Pfluger ist Journalist, Publizist und Verleger. Er ist Herausgeber des Schweizer Magazins Zeitpunkt und Autor mehrerer Bücher. Zuletzt erschienen von ihm im Eigenverlag: Die Strategie der friedlichen Umwälzung: Eine Antwort auf die Machtfrage und Das nächste Geld: die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden. https://www.christoph-pfluger.ch/

Noch mehr Philosophie, echte Bildung und Vernetzung mit Denkern wie Raphael Bonelli, Milosz Matuschek, Jochen Kirchhoff, Matthias Burchardt, Gunnar Kaiser und vielen anderen gibt es im SYMPOSIUM: http://www.symposium.ws

Kategorien:Ökonomie, Gesellschaft Schlagwörter: ,
  1. Oktober 25, 2021 um 11:35 pm

    Auf jeden Fall keine SCHWACHMATEN die ständig nur Reden ohne Taten ! Blut auf dem Asphalt!

  2. No_NWO
    Oktober 26, 2021 um 1:16 am

    KRITIK: Offenkundig unbeleckt von Kenntnissen der politischen Ökonomie, schwätzt dieser Pfluger inkompetent daher. Ist wie einer, der gegen den Wind pinkelt, sich die Hosenbeine durchnäßt und dann ausruft: Scheiß-Schneider! Ja, richtig, völlig absurd, ergibt keinen Sinn. Denn was hätte der arme Schneider mit des Pinklers Blödheit zu tun.

    Geld ist ein Tauschäquivalent, das für die Quantität an händischer Arbeit steht, welche für die Herstellung von Waren aufzuwenden ist. Auch Maschinenkosten lassen sich zu 100 Prozent auf händische Arbeit zurückrechnen, nämlich in diejenige händische Arbeit, welche in Herstellung und Wartung einer Maschine eingeflossen sind. — Tja, ist alles seit alters her geübte Praxis der betriebswirtschaftlichen Rechnung; muß man nicht mal logisch denken können. Um das zu verstehen, muß man einfach nur gucken.

    Tja, und wie kommt das alles? Daß es allüberall am Geld fehlt, meine ich, bei den Nichtsuperreichen jedenfalls. Das kommt alles, weil Mensch und Material in der betriebswirtschaftlichen Rechnung in den selben Sack gesteckt werden. Wenn händisch arbeitende Menschen wie Maschinen behandelt werden, und Maschinen wie händisch arbeitende Menschen. In der Hauptsache davon kommt der ganze Scheiß. Ja, so blöde und dumm ist das. Und jeder kann das verstehen. Jeder, der es nicht willentlich ablehnt zu verstehen; der sich nicht selbst ans Bein pinkeln mag. Kurz: Der kein Pannemann ist. Aber erzähl das alles nicht einem Pfluger oder einem Kaiser! Weil die dich dann anglotzen, als seien sie Autos. Aber Autos mit Frontschaden.

    Der Pfluger und der Kaiser, beide diese Pannemänner sind schuld an dem, was sie beklagen. JEDER ist an dem schuld, was Pfluger und Kaiser beklagen. Jeder, der nicht verstehen WILL. Der die bewußte Willensentscheidung getroffen hat, nicht verstehen zu wollen, bzw. blöde zu sein. Und einfach dummes Zeugs wiederkäut. Immer und immer wieder das selbe dumme Zeugs. Wie ein Rindviech.

    Geld wird erst zu einer Waffe, wenn sich Waffentragende bzw. Monopolisten oder Imperialisten die exklusive Verfügung über von allen benötigte Waren (meist Rohstoffe) sichern und dann überhöhte Preise durchsetzen können. (Auch Kredit kann ein solcher „Rohstoff“ sein, sobald er von Banken willkürlich verweigert wird.) Aber Geld ist deswegen genau so wenig schlecht, wie Hosenschneider.

    Ach, übrigens, kommt es mit technologischer Entwicklung zu sinkenden Herstellkosten. Daraus ergeben sich sinkende Preise und so dann auch sinkende Renditen. Was wiederum Druck auf Löhne und Gehälter ausübt. (GIBT ES HIER IRGENDJEMANDEN, DER DIESEN ÄUSSERST SIMPLEN ZUSAMMENHANG NICHT VERSTEHT, BITTESCHÖN?) Auch daran ist nicht etwa das Warentauschäquivalent Geld schuld, sondern eine politisch-ökonomische Gesetzmäßigkeit namens tendentieller Fall der Profitrate. Bitteschön, was ist daran so schwer zu verstehen!? Was für ein Wirrkopf, dieser Pfluger. Am Ende kommt er uns noch mit den bösen bösen Juden!

    Die Waschmaschine wäscht. Und wäscht. Und wäscht. Und… . Waschtrommeln sind eng. Wie auch das Terrain von Diskursen eng abgesteckt ist in den allermeisten sozialen Medien. Und es geht immer im Kreise. Mal vorwärts, mal rückwärts. Aber immer im Kreise. Und meint nicht, dies sei erst seit Corona so. Das ist so seit dem Bestehen überhaupt digitaler sozialer Medien.

    Und es ist kein Zufall, sondern Anwendung von wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Anthropologie. Geheimdienste, und so denn auch soziale Medien, setzen diese Erkenntnisse methodisch ein. Stichwort hier ist das von Dr. Ph.D. Montgomery McFate erdachte „Human Terrain System“. Ließe sich gut auch als Herstellung eines geistig kommunikativen Knasts auffassen. Besser: IST ein geistig-kommunikativer Knast. Ist eine geistig-kommunikative Waschmaschine, in die wir eingesperrt sind. VORWÄRTS — RÜCKWÄRTS — VORWÄRTS — RÜCKWÄRTS… . UND IMMER IM KREISE… .

    Warum Prof. Mausfeld & Co. uns nicht davon berichten! Nun, ganz einfach, die betreiben Waschsalons. Auch soziale Medien genannt. Frage: Sind Mausfeld, Jebsen, Ganser, Kaiser und wie sie alle heißen mögen 1.) genauso blöde wie ihr Publikum? 2.) narzißtisch? 3.) bösartig? 4.) ausschließlich gewinnorientiert? 5.) Angehörige von Geheimdiensten oder Freimaurerlogen? Oder sind sie 6.) alles zusammen: von 1.) bis 5.)?

    • No_NWO
      Oktober 26, 2021 um 11:25 am

      Als ich den obigen Kommentar verfaßte, war ich schon ziemlich müde. Sorry, denn etwas zum Verständnis der politisch-ökonomischen Zusammenhänge Unabdingliches habe ich leider unerwähnt gelassen:

      Der tendentielle Fall der Profitrate ERZWINGT Monopolismus und Imperialismus, folglich auch verschärfte Ausbeutung und Krieg.

      Monopolisten und Imperialisten versuchen, dem Sinken ihrer Kapitalrenditen zu entkommen, indem sie die Profite aller anderen Marktteilnehmer mittels überhöhter Preise parasitieren. (VORSICHT hier mit dem wohlfeilen Moralisieren! Denn ohne Rendite/Profit würde die Warenproduktion als Ganzes zum Stillstand kommen.) Die Superreichen sind diejenigen; welche die Monopolunternehmen gehören; aus eben welchen sich vergleichsweise hohe, die Profite aller anderen Unternehmen parasitierende Renditen/Profite ziehen lassen. (Doch über die Zeit hinweg muß der tendentielle Fall der Profitrate selbstverständlich auch die Profite der Monopole ruinieren. Dann hilft bloß noch Great Reset und „Hurra, wir führen die Sklaverei wieder ein!“)

      Erläuterung: Jene in der Warenfertigung erwünschte Senkung der Herstellkosten wird erreicht, indem technisch verbesserte Maschinerie eingesetzt wird. Maschinenarbeit ersetzt nun also teurere menschliche Arbeit, was umgangssprachlich mit dem Begriff „Rationalisierung“ bezeichnet wird. Kann daraufhin zu niedrigeren Kosten produziert werden, kann auch zu niedrigeren Preisen angeboten werden.

      Falls unternehmerischer Wettbewerb herrschen sollte, dann MUSS auch zu niedrigeren Preisen angeboten werden. Denn „die Konkurrenz schläft nicht“ und rationalisiert ebenfalls. (Überall dort in der Wirtschaft, wo kein Wettbewerb herrscht, liegen Monopole vor.)

      Wie oben im Beitrag angeführt, kommt es infolge solcher Rationalisierung nun also zu niedrigeren Warenverkaufserlösen. Und daraus zu niedrigeren Renditen. Zweie sind nun betroffen: a) die durch Rationalisierung entlassenen Arbeiter; b) die Rendite/Profit einbüßenden Unternehmen. Eben dies wird als „tendentieller Fall der Profitrate“ bezeichnet. Und wie eingangs angeführt, verursacht dieser tendentielle Fall die allgemeinen Verarmungserscheinungen; NICHT GIER TUT DIES.

      Der tendentielle Fall der Profitrate verursacht so denn auch verschärften Ausbeutungsdruck. NICHT GIER TUT DIES.

      Und zuletzt verursacht der tendentielle Fall so denn auch Kriege und Zerstörung; bzw. Imperialismus. (Per Definition ist Imperialismus das Erringen und Behaupten monopolistischer Vorteilspositionen mit dem Mittel kriegerischer Gewalt.) NICHT GIER TUT DIES. Sondern intakter Selbstbehauptungswille.

      ••••••••

      Es wäre unfair, nicht auch wenigstens grob anzugeben, wo etwa Lösungen für all diese Dilemmata zu finden sein könnten. Dies ließe sich von vielen Seiten her angehen. Eine mögliche Betrachtungsweise wäre die folgende:

      Dreht das Rad im Geiste zurück an jenen Anfang, als es noch so gut wie keine Maschinerie gegeben hat. Nun stellt euch einfach vor, die Maschinen würden als die Sklaven der Menschen betrachtet werden. ABER als die Sklaven ALLER Menschen.

      Wird dies sauber zuende gedacht, führt dies auf drei verschiedene Geldformen nebeneinander: Kaufgeld, Leihgeld und Schenkgeld. Es gäbe dann auch drei verschiedene Arten von Geldscheinen und Münzen. Die Kaufkraft dieser drei Geldarten aber wäre die selbe.

      Bildlich ausgedrückt, wäre Schenkgeld das, mit dem das von den „Sklaven“ Produzierte zu kaufen sein würde. Wobei diese „Sklaven“ dann selbstverständlich die Maschinen wären.

      Das Kaufgeld würde exakt so behandelt wie unser derzeitiges Geld, und würde also eine Aussage über effizientes unternehmerisches Handeln machen.

      Und Leihgeld wäre schlicht Leihgeld im Sinne von unternehmerischem Investitionskreditgeld.

      Tja, um aber dorthin zu kommen, müssen ALLE in einem Punkte umdenken. Menschen und Maschinen könnten im einzelnen Unternehmen so nun zwar durchaus in ein und denselben buchhalterischen Sack gesteckt werden. Aber eben nur in den selben buchhalterischen Sack. Nicht aber in den Sack namens allgemeine gesellschaftliche Wirklichkeit.

      Gut, es gibt sicherlich bessere Weisen, diese politisch-ökonomischen Zusammenhänge anschaulich darzustellen. Bessere Weisen als die pannemännischen sowieso! — Mein pädagogisches Talent ist leider begrenzt. Meine große Stärke liegt vor allem im Bashen von sozialmedialen Pannemännern.😁😁😁

  3. Oktober 26, 2021 um 9:35 am

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  4. Oktober 26, 2021 um 10:22 am

    @ „Was ist Geld?“

    Geld ist die Verabredung
    auf einen Vergleichswert.

  5. henningnaturdesign
    Oktober 26, 2021 um 6:16 pm

    Wem diese Grafik in ein WIR-Bewusstsein bringt, so darf jeder erkennen, das Alle Licht-Leben-Energie, in seiner Ausstrahlung und Resonanz, dem einen, einzigen Schöpfer aus der Urquelle gehört.
    Wir sind Alle ein Anteil in dieser friedlich, freundlichen, Licht-Leben-Substanz im Mit-Einander, Für-Einander und Neben-Einander energetisch angebunden.
    So wie es Max Planck schon vor über 100 Jahren sagte und sein Nachfolger, Hans Peter Dürr, mit dem Klebstoff der Liebe zum Ausdruck brachte.
    !!! Bitte achtsam werden !!!
    Das Leben ist viel mehr als nur die Liebe.
    Wir alle sind komprimierte, ewig lebendige Licht-Wasser-Wesen in diesem ganzen, grossartigen, harmonischen und liebevollen , physischen Leben, wo Alles was ist Leben ist.
    Ein Denken in mein Eigentum und dein Eigentum ist die Ursache aller Kriege, um etwas ohne zu Fragen zu kriegen ( ohne zu Fragen mit Gewalt zu bekommen ) Es ist die einzige Kraft die Dissonanz und Zersetzung, sowie Korruption und Dekompression hervor bringt.
    Einzig durch fehlerhaftes Denken, in der Missachtung der höchsten, kosmischen Gesetze der Harmonie, bedingungsloser Achtsamkeit, Liebe in der grössten Einheit.
    Alle energetische Licht-Leben-Substanz ist ein WIR-Bewusstsein in harmonischer Resonanz, spiralförmiger Bewegung.
    Achte bitte im Gebrauch von Wortbegriffen und Taten darauf, welche Kraft du dienen möchtest!
    Die Lebenkraft der Resonanz, in der Ausstrahlung allen Licht, ist mit 99,9% im gesamten Kosmos unserer Galaxy, die Kraft der bedingungslosen Harmonie in achtsamer Liebe, im paradiesischen Mit-Einander einzig durch Helfen und Schenken.

    Dies ist ein wertvolles Geschenk zum weiter Schenken.
    https://www.okitalk.online/video/c/0/i/59793015/frankaras-und-botschafter-henning-natur-ihren-wirken-iii-25-10-2021?fbclid=IwAR2WpcsLRF-DwN8a4RnIZnJWVstZ_jf1Fm9febnU00ZzsqnUDyiB7n_-hIc

  6. Oktober 28, 2021 um 5:59 pm

    @ „Noch mehr Philosophie, echte Bildung und Vernetzung mit Denkern…“

    Was wird hier unter „Philosophie“ verstanden?
    Was unter „Bildung“
    und was unter „echter“ Bildung?

    …Vernetzung mit „Denkern“?

    Will man das Denken den Denkern überlassen?
    Was macht einen Denker aus,
    dem man das Denken überlassen will?

    Warum nicht jederzeit selber seinen eigenen
    unvoreingenommenen Blick auf die Dinge werfen?

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