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Darüber, wie wir aus der aktuellen Misere aussteigen können …

Gefunden in einem Tweet zur Verschuldung der USA


Der Sinn des Lebens ist Transparenz für die immanente Transzendenz.

Karlfried Graf Dürckheim, zitiert von Erhard Meyer-Galow im Interview „Der Ausstieg aus der Misere.

Ich fühlte mich spätestens mit der Finanzkrise 2008/2009 aufgerüttelt, recherchierte viel und listete das Gesammelte in diesem Artikel auf: Alles was wir über die Finanzkrise und das fehlerhafte Geldsystem wissen sollten und können … Leider hatte ich Vieles nur verlinkt, und da nun vieles durch die zunehmende Zensur getilgt wurde, gibt es dort viele Leerstellen. Worüber ich dabei erfuhr, ist die Geldschöpfung aus dem Nichts, das für die Mehrung des Reichtums der Reichen sorgt, indem die Arbeitskraft der Armen ausgebeutet wird (Stichwort Zinssklaverei). Im letzten Artikel hatte ich noch auf die nächste Steigerung der Ausbeutung durch den Aufkauf aller natürlichen Ressourcen der Erde unter dem Deckmantel der Pflege durch unsere wohlmeinenden neuen Feudalherren hingewiesen (siehe).

Gestern sah ich die Grafik rechts zur Gesamtverschuldung der USA-Verwaltungen, in der die Korrelation zu den Weltkriegen dargestellt ist, und die vermuten lässt, dass mal wieder Ungemütliches anstehen wird. Ich hatte dabei gefragt, ob es dieses Mal der Corona-Maßnahmen-Krieg gegen die Bevölkerung ist, bei der die Überschuldung nochmals potenziert wird und Superkonzerne sich auch noch die Reste der pleitegegangenen Mittelständler unter den Nagel reißen.

Um dem dunklen Bild dieser Krise ein weiteres Mal ein Licht entgegen zustellen, möchte ich das folgende Interview ins Regal stellen. Darin geht Erhard Meyer-Galow, der Träger des Bundesverdienstkreuzes und Präsident der Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung e.V. auf seinen Werdeganges seines Verständnisses von Bewusstsein im Zusammenhang mit ethischem Handeln.

Rudolf Steiner, in einer seiner vielen spirituelleren Schriften

Er geht dabei auf speziell auf die Bedeutung im Bereich des Wirtschaftens ein, zur Heilung einer gespaltenen Gesellschaft, von Macht- und Besitzgier? Er sieht den Menschen in unsere immer materieller werdende Gesellschaft abgespalten von seinem inneren Selbst, Dadurch, dass wir uns nicht mehr bestehend aus Köper, Geist und Seele betrachten.

Herr Meyer-Galow war einer der Top-Performer in den Managementriegen Deutschlands und kam mit 45 Jahren in die persönliche Krise. Und so beschäftigte er sich mit der Ganzheitlichkeit und Ethik, sowie mit den Lehren von C.G. Jung und Dürkheim. Auch unterschiedliche Meditationen dienten ihm, den Zugang zu seiner Spiritualität zu öffnen.

Auf die Frage, wie sich das praktisch bei der Arbeit auswirkt, gibt Herr Meyer-Galow folgendes Beispiel als Antwort:

Ich strahle dann gegenüber dem Büro, der Belegschaft aus, dass wir alle eins sind, dass wir gemeinsam auf dem gleichen Entwicklungsweg sind. Und wenn jetzt einer Fehler gemacht hat und bei mir antreten muss, dann behandle ich den, wie mich selbst. Ich hau dem nicht eins über die Rüber und frag: „Was hast du da für einen Mist gemacht?“. Sondern ich frag ich ihn: „Ja, und wie kann ich dir jetzt helfen? Was würdest du vorschlagen? Woran lag das jetzt?“. D.h. ich versuche dann in einem Gespräch aufgrund meiner spirituellen Erfahrung mich mit seinem Bewusstsein zu verbinden, also mein Bewusstsein mit seinem Bewusstsein zu verschränken (Stichwort: Quantenphysik). Ich schicke in dann mit der Imaginieren auf den Weg, dass er in der Lage sein wird, sein Problem zu lösen. Und wenn er es gelöst hat, wird er gefeiert von mir.

Erhard Meyer-Galow, in dem Interview „Der Ausstieg aus der Misere“

Wenn schon hierarchische Führung, dann so? Und wenn wir das bis auf die höchste Ebene fortdenken? Würde das nun das Bewusstsein entwickeln, das unsere Fehlentwicklungen umkehren wird?

artg

Herr Meyer-Galow erwähnt in dem Gespräch immer wieder auch den inzwischen verstorbenen Physiker Hans-Peter Dürr, von dem er viel gelernt hätte. Und der auf seine Frage ob er denn meditiere, die Antwort erhielt, dass er diese nicht bräuchte, denn er pflege den „liebevollen Dialog“. In diesem würde er sich mit den Dialogteilnehmern immer weiter entwickeln. Das kann ich nur bestätigen, denn ohne dies zu wissen, pflegen wir einen solchen Dialog in unserem Unternehmen: sich in das authentische Gegenüber Hineinversetzen und mit ihm sich fortentwickeln hin zu einem immer zuträglicheren Wirken.

Ich fand auf meiner Suche nach dem, was Herr Dürr mit dem liebevollen Dialog meint, noch eine interessante Antwort auf die Frage: Was können wir tun, um die jetzige Krise zu überwinden?

Wir müssen nicht sechseinhalb Milliarden Menschen überzeugen, wir müssen sie nur erinnern, was sie in den dreieinhalb Milliarden Jahren richtig gemacht haben.

Hans-Peter Dürr, der Träger des alternativen Nobelpreises, und meint damit: Von der Natur und ihren Abläufen lernen und sich wieder mehr mit ihr zu verbinden.

  1. Gerd Zimmermann
    November 14, 2021 um 2:07 pm

    Österreich finde ich gut, erst haben sie uns einen Deutschen Führer geschenkt

    und jetzt schenken sie uns ein Ausgehverbot.

    immerhin, man kann sich ja in der Geschichte auch einmal beschenken lassen.

  2. Gerd Zimmermann
    November 14, 2021 um 2:22 pm

    Fragt sich nun was schlimmer ist, ein Österreicher als der FÜHRER der Deutschen
    oder die Österreicher die ihr eigenes Volk mit Sicherheit strangulieren.

    Geht nicht nur den Österreichern so, der ganzen Welt.

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