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Serie zur Schule als Fabrik – Die Familienkinder

Januar 23, 2021 2 Kommentare

Der folgende Text setzt die sechs ersten Artikel zur Schrift „l’ensaignement – 1. l’école primaire (1. Grundschule)“ der Französin Anne Querrien fort, in der sie beschreibt, wie in ihr die Sicht auf die Schule als Maschinerie zur Formierung gehorsamer Arbeiter reifte (siehe), und wie die Sicht der gesellschaftlichen Führungsschicht auf den ärmsten, den bildungsfernsten Teil der Bevölkerung im 19. Jahrhundert ausfiel (siehe)und wie Aufstellung des Heers der Arbeit als Zufuhr gehorsamer Arbeiter durchgeführt wurde (siehe).  Der dritte Teil betrachtete mehrere Strategien der Lehre in Bezug auf ihre Effektivität. Dabei lernten wir die Vorteile des mutuellen Unterrichts kennenDer vierte Teil stellt dar, aus welchen Gründen am Ende der mutuelle Unterricht scheiterte und der Simultane den Vorzug bekam. Der fünfte Teil geht der Frage nach, warum die mutuelle Schule sich nicht gegen die Brüder durchsetzen konnte. Der sechste Teil zeigt auf, wie Schule in Frankreich überall angeglichen wurde. In der zweiten Hälfte spricht Anne über ihre emotionale Lage während der Erarbeitung der Studie mit einer Bewertung, die die Administration zu Innovationen steht. Diesen Teil empfinde ich als den deutlich spannenderen. Der siebte Teil betrachtet die über alle Maßen stattfindende Kontrolle. Einer Kontrolle der Lehrer über ihre Schüler, aber auch der Inspekteure über die Lehrer. Sehr gruselig, wie ich finde. Der nun folgende Teil befasst sich mit der Vereinnahmung der Eltern als Zuführer ihrer Kinder in die allgemeine Schule sowie den Zweck der Architektur der Schulen.

Anne Querrien, Autorin des hier vorliegenden ins Deutsche übersetzten Textes

Die Familienkinder

Die französische Redewendung «Sohn von Familie» meint einen Knaben aus «gutem Hause», aus dem Bürgertum, dessen Zukunft und gesellschaftliche Einbindung kaum Probleme aufwerfen sollten
und dessen Jugendzeit daher dem Studium oder dem Müßiggang geweiht werden kann. Die Grundschulpflicht hat zur Folge gehabt, alle Kinder zu zwingen, sich dem Familiensohn-Verhaltensmuster
mit mehr oder weniger Glück und ohne Rücksicht auf die sich aus diesem Muster für die Eltern ergebenden wirtschaftlichen Konsequenzen anzupassen. „Mit mehr oder weniger Glück“ spielt auf die Rangstellung in der gesellschaftlichen Hierarchie an, die nun von der Zeitdauer abhängig wird, während derer die Kinder die
Position eines Kinds aus gutem Hause, eines studierenden Kinds, einnehmen werden.

Die Lehrzeit des Bürogehilfen oder Handwerksgesellen war zugleich ein Verlassen der kindheitlichen Lebensumgebung, es ging auf die Landstraßen oder mindestens weit fort, anderswohin. Die neue Schule ergreift vom Kind Besitz und macht es zu einer Art Hebel für die Produktion von Familie. Die von der Schule zum Kind unterhaltenen Beziehungen setzen die Familie als vorhanden voraus; sie erhält von der Schule Post zur Beantwortung der Frage nach den Fehlzeiten ihres Kinds, und sie ist es auch, die im Falle der Nichtbeantwortung dieser Post zu Hause besucht und in ihrer biologischen Funktion in Haftung genommen wird. Wenn die Familie zur Zeit der ersten Schulen auch noch nicht vorhanden ist, da Schule sich anfänglich vor allem der ins allgemeine Spital verbrachten Waisen- und Vagabundenkinder angenommen hatte, kommt der Ruf nach der Familie unausweichlich von eben jenen Kindern, die ihr Fehlen im Verlauf ihrer Erziehung immerwährend schmerzlich zu spüren bekamen. Der seitens der heutigen amtlichen Fürsorge auf die von ihr betreuten Kinder ausgeübte Druck ist zweifellos bezüglich seiner Formen, kaum aber bezüglich seiner Wirkungen und Zielsetzungen anders als damals. [146]

Die uneinsichtigen Eltern

Die christlichen oder städtischen Schulen für arme Kinder sind entschieden antifamilial. Richtiger ausgedrückt, sind sie Feinde der bedürftigen Familie, und die Mission der Schule lautet, die Reproduktion dieser Familien zu verhindern. Indem die Kinder armer Familien in eine Lehre gegeben werden und einen Beruf erlernen, entkommen sie dem Stand ihrer Eltern, dem der Bedürftigkeit. Entsprechend entschlossen ist die Opposition gegen das schädliche Verhalten jener Eltern, die sich kaum bemühen, ihre Kinder zur Schule zu schicken, und die keine Hemmungen haben, den Maître oder die Maîtresse zu beschimpfen, weswegen zum Beispiel der Generalpolizeileutnant von Paris häufig Geldstrafen verhängen muss (siehe: M. Fosseyeux, Les écoles de charité à Paris sous l’Ancien Régime, Die Wohltätigkeitsschulen in Paris unter dem Ancien régime, 1912, S. 38).

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Es geht um Alles oder Nichts …

… um The Great Awakening oder The Great Reset.
Um die endgültige Befreiung der Menschheit aus den Klauen der Tausende Jahre Herrschenden [Anmerkung: Hintertanen = Tiefer Staat] oder um die vollständige Versklavung durch die NWO = Neue Weltordnung.

Dr. Raik Garve, Privatforscher und seit 2005 Gesundheitslehrer und Dozent in der Erwachsenenbildung, in dem vorgestellten Video

Raik Garve sieht durch seine Recherche den Beginn einer Befreiungsbewegung, einer Allianz von Gegenkräften zum Tiefen Staat beginnend mit John F. Kennedy. Nach der Hinrichtung Kennedies durch die bisher herrschenden Hintertanen hätte sich diese Allianz erst mit dem Ereignis 9/11 wieder gestärkt und am Ende ihren Präsidentschaftskandidaten Trump aufgebaut.

Das verrückte ist, dass die Allianz so agieren muss, dass sie die Herrschenden so agieren lassen muss, dass sie Beweise für den Hochverrat an der Menschheit sammeln können. Was wir sehen, ist ein Drehbuch, das abläuft. 1871 wurde begonnen, die Staaten in Firmen umzuwandeln, zuerst mit der United States Corporation mit sich in Washington DC, einem der drei Zentren, deren Gebiet außerhalb des Staates liegt.

Raik spricht auch das zinsbasierte Geldsystem an, dessen Mechanik genau dafür sorgt, dass das Geld bei den Armen verknappt und sich bei ein paar wenigen ansammelt, die dann alles aufkaufen können. Akkumulation eben. Womit dann der Wettbewerb, den der Kapitalismus ausmachen sollte, im Keim erstickt ist.

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US-Gericht bestätigt: Impfstoffe wurden nie auf ihre Qualität getestet

Rober F. Kennedy
Bild: Wikipedia

Tja, die Mühlen mahlen wahrlich langsam. Da gab es im September 1918 ein Gericht von New York, das in einer Klage der Organisation von Robert F. Kennedy, Neffe von JFK, beschied, dass die Impfindustrie auf extremst wackeligen Füßen steht. Diesen Text fand ich gerade auf Telegram. Irgendwie ist da doch nicht wirklich was wahrzunehmen, was darauf hindeutet, wie stark diese Impfmafia ist:

Staatliche Mittel wurden von der Gates Foundation, der WHO und dem CDC (Centre for Disease Control) abgezogen. Die US-Regierung hat einen LANDMARK VACCINE LAWSUIT verloren!

Der Anwalt für Impfschadensfälle Robert F. Kennedy Jr., Del Bigtree, Produzent des Dokumentarfilms über unterdrückte Impfstoffe, „VAXXED“, und das Informed Consent Action Network (ICAN) werden für diesen Sieg verantwortlich gemacht.

Sie verlangten die entsprechenden Regierungsdokumente, die belegen, dass alle staatlich zugelassenen Impfstoffe in den letzten 32 Jahren auf ihre Qualität getestet wurden – und es gab KEINE! Null, nix, nada!

Hier sind die enormen rechtlichen und praktischen Auswirkungen dieses Sieges für das amerikanische Volk:

Dies bedeutet, dass das US-Gesundheitsministerium und alle Impfstoffhersteller das amerikanische Volk seit über 30 Jahren über die Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen getäuscht haben; dies könnte letztlich bedeuten, dass die Existenz – zumindest in ihrer jetzigen Form – von fünf US-Behörden des „Gesundheitswesens“ nun in Zweifel gezogen wird: die CDC, die FDA, die IOM, das NIH und der „Gesundheits“-Teil des DHHS selbst!

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Die da oben … wir hier unten …

Warum stehen wir nicht auch einmal zusammen?
So wie jene Oben gut vernetzt sind.

Andreas Büdeker, Unternehmer

Der Unternehmer Andreas Büdeker ruft alle anderen Unternehmer auf, eine letzte Chance zu ergreifen, bevor ihr Leben auch am Ende ist:

Unternehmer sind Kämpfer.
Lasst uns kämpfen!

Ich teile das gerne!

Petition zur Erhaltung von Unternehmen in Deutschland

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Liegt die Hetze gegen Andersdenkende im Blut der (Bio?)Deutschen?

Geimpfte sollten wieder ihre Grundrechte ausüben dürfen.

Heiko Maas, Innenminister

Als ich das heute las, reihten sich assoziativ in meinem Kopf diese Worte:

Impfen macht frei

Ja, ich weiß, das sind in den Augen Sensibler antisemitische Gedanken, da damit ein Vergleich gezogen wird, der den ermordeten Juden nicht gebührt. Aber die Worte waren im Hirn. Und danach formten sich noch diese Gedanken:

Sagte nicht Lauterbach, dass Geimpfte wie Ungeimpfte sich infizieren und andere anstecken können? Das Grundrecht von Geimpften heißt also: „Ich darf Leute anstecken, schütze mich aber vor schwerem Verlauf?“ – Zur Belohnung darf der Geimpfte dann zum Freigang? Hä?

Der freie und damit relativ unabhängige Journalist Boris Reitschuster nimmt zu dieser Entgleisung von Heiko Maas in einer Weise Stellung, die mich resonieren lässt:

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Denkst Du noch selbst oder wirst Du schon gedacht?

Hier auf diesem Blog findet sich eine deutsche Übersetzung von «l’ensAignement» (1976) der Soziologin Anne Querrien. Jene Publikation beantwortet die Frage nach der Herkunft der allgemein verbreiteten Schwäche der Fähigkeit zu kritischem Denken mit der Staatsschule, indem deren historische Entstehung nachvollzogen wird — Unterricht und Aderlaß, enseignement und ensaignée! Angefangen mit dem Heiligen Jean Baptiste de LaSalle (lasallefrance.fr), ist die moderne Grundschule unter dem Gesichtspunkt entwickelt worden, Kindern die Fähigkeit zu klarem, eigenständigen und logischen kritischen Denken auszutreiben wie einen Teufel.

Werden Kinder für ein Denken bestraft, das sie in offenen Widerspruch zu einer in ihrer Beziehungsumgebung vorfindlichen kognitiven Dissonanz bzw. Hippokrisie bringt, hören Kinder früher oder später auf, überhaupt noch eigenständig zu denken. Sind Hippokrisie und entsprechend auch die Bestrafung extrem, wie z.B. bei manifesten (körperlichen und seelischen) Kindesmißbräuchen, kommt es zu der als «Borderline» bekannten Erkrankung: Irrationalität in Denken und Verhalten sind ein markanter persönlicher Wesenszug geworden.

Kommentar von No_NWO an anderer Stelle, und weist auf eine Artikelserien hin, deren letzter Artikel dieser ist.

Ich habe mich gestern und heute ein wenig auf dem inzwischen stark meinungsbeschränkten Twitter-Portal umgeschaut. Ich empfand das dort inzwischen sehr gruselig. Es sind nur noch wenige kritische Stimmen wahrzunehmen. Viel dreht sich um die Verurteilung eben der Kritiker der Corona-Maßnahmen als asoziale Faschisten. Ich vermute wohl meist aus Angst, weil nur ein Teil der möglichen Fakten bewusst ist? Dass am Ende doch gerade diese Meinungsverengung selbst faschistisch ist, fällt nicht auf. Kritische Stimme kommen eher von Älteren, wohl weil diese nicht mehr so abhängig vom System sind?

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Der (Corona-)Kult in uns

Kathi Garnier hat mir erlaubt, ihren wunderbar recherchierten und geschriebenen Artikel auch hier ins Regal zu stellen. Sie hat versucht zu ergründen, warum so viele Menschen derzeit positiv gestimmt sind, dass unsere Corona-Maßnahmen-Entscheidern (manch Bekannter sagt inzwischen Corona-Diktatoren) den Lockdown verlängern und verstärken wollen. Spannend besonders die Grafik, die aufzeigt, dass es eben keinen Zusammenhang zwischen strengen Maßnahmen und Todeszahlen gibt. Aber schaut selbst:

Der Kult in uns
Erstveröffentlichung auf Kathi Garnier – ganz ‚ausgelassen‘

Oder wie wir unsere Menschenwürde retten können. 

Kathi Garnier
Foto: von ihrem Blog

Die Corona-Krise findet statt in einem Zeitalter, das sich Informationszeitalter nennt und in dem sich alle so ganz aufgeklärt geben. Im Zeitalter der statistischen Analyse, Big Data, Machine Learning, Industrie 4.0 etc. Das Zeitalter der Zahlen, nach denen vor allem in der Wirtschaft große Entscheidungen gefällt werden. Kein Fließband funktioniert mehr, ohne dass durch die Auswertung von Zahlen die nächste Wartung errechnet werden kann. Keine Klinik behält noch ein Bett, wenn es bei der statistischen Auswertung nicht ausreichend ausgelastet ist. 

Doch bei dieser Pandemie, die uns alle betrifft, scheinen die Zahlen völlig zusammenhanglos kommuniziert zu werden. Man hat schon fast den Eindruck, die Infektionszahlen und die Toten werden gefeiert. Je mehr Tote, desto besser für den Lockdown-Jünger. So wächst die Legitimationsgrundlage für die meines Erachtens immer noch unverhältnismäßigen Maßnahmen, die Existenzen zerstören, andere Krankheiten negieren sowie die Rechte der Kinder auf Bildung und körperliches sowie seelisches Wohlergehen komplett missachten (hierzu empfehle ich nochmal wärmstens meinen Text Matteo und die anderen). 

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Liste der Corona-Impfschäden

Bild: Netzfund

Ich werde diesen Artikel als eine Sammlung von Meldungen über Schadensfällen nach Corona-Impfungen ins Regal stellen. Die Sammlung erfolgt über Kommentare. Bitte nicht wundern, ich werde alle Kommentare, die nicht weitere Meldungen sind oder Gegendarstellungen entfernen, um so die Fakten möglichst dicht zu halten. Der geneigte Leser ist gerne eingeladen, sich zu beteiligen.

Ken Jebsen hat den Immunologe und Toxikologe Professor Dr. Stefan Hockertz Interview. Dazu ist hier geschrieben:

In einem Interview äußert er sich kritisch zu der offenbar von der Bundesregierung geplanten Corona-Massenimpfung und bezeichnet diese als vorsätzliche Körperverletzung. Hockertz verweist außerdem wie zahlreiche andere Experten auch darauf, dass diese mRNA-Corona-Impfung ein gentechnischer Eingriff ist, der das Erbgut des Menschen verändert.

Das Interview-Video mit Professor Hockertz wurde inzwischen wie so viele Corona-Maßnahmen-kritische Videos von YouTube gelöscht. Es kann jedoch bei dem Video-Hoster Bitchute aufgerufen werden.

Hier geht es zum Video.

Ich hoffe doch sehr, dass Herr Hockertz hier zu schwarz sieht …

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Über den Staatsbankrott …

Titelseite des Kölner Stadtanzeigers vom 15.01.2021

Meine Frau kam heute morgen von ihrer Nachtschicht und begrüßte mich mit diesen Worten, während ich noch meine Bettdecke über den Ohren hatte: „Heute haben sie die Titelseite voller Kreuze wegen der vielen Corona-Toten. Es wird nun noch mehr Panik geschürt.“. Ich sah gestern schon andere Bilder von Räumen mit übereinander gestapelten Särgen, die gleichermaßen die Angst schüren sollen.

Nach dem Frühstück wollte ich noch kurz schauen, ob was auf Facebook für mich kam, und ja, da war ein Text, den mir Patrick Smith eingestellt hat mit seiner kurzen Sicht der Dinge, die ich gerne ins Regal stellen möchte. Es innert mit unter anderem auch an einen Text, den ich schon vor langer Zeit schrieb (Die Matrix Staat als Menschenfarm?):

1) Das, was hier läuft, ist der „Staatsbankrott“ sofern man eine Firma die „Staat“ spielt als „Staat“ bezeichnen möchte. Siehe die Eintragung ins Firmenregister für Deutschland / Österreich

2) Alles „Geld“ besteht aus Krediten, daher SCHULDEN. Es gibt kein „Geld“ im eigentlichen Sinne als Wertträger, sondern nur als wertlose Zahlen in Computern und Papierschnipseln als Glaubenssache.

3) Die meisten sog. „Staaten“ hängen am Finanzsystem der USA für die Finanzierung über Kredite ihres finanziellen Bedarfes. Manchen direkt manche indirekt. Daher kann von „Souveränität“ keine Rede sein.

Es ist, wie wir denken, ein vernünftiges Prinzip, dass, wenn eine Regierung Partner wird in einem Handelsunternehmen, sie sich selbst, soweit es die Transaktionen dieses Unternehmens betrifft, von ihrem souveränen Charakter trennt und den eines privaten Bürger einnimmt. Anstatt an dieses Unternehmen seine Privilegien und Vorrechte zu übertragen, sinkt sie auf das Niveau derjenigen, mit denen sie sich selbst assoziiert und übernimmt den Charakter, der ihren Geschäftspartnern zusteht und dem Geschäft, welches durchgeführt wird. Als ein Mitglied eines Unternehmens, eine Regierung agiert niemals als Souverän. Sie handelt lediglich als Mitglied einer Korporation, und übt keine weiteren Befugnisse aus, als diejenigen, die ausdrücklich im Gründungsakt festgelegt sind.

Bank of United States v. Planters‘ Bank of Georgia 22 U.S. 904 (1824), US – Supreme Court
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Pandemie live … ein Erfahrungsbericht

Januar 13, 2021 9 Kommentare

Der Verfasser des nachfolgenden Textes ist mir persönlich bekannt, ist ein super-netter und kooperativer Mensch und hat mit dem, was heute als „Querdenker“ bezeichnet wird, nichts zu tun.

Einleitung eines Facebook-Posts, der mir heute in den News erschien
Bild: Netzfund

In den letzten 2 Wochen ist mir klar geworden, warum wir die Pandemie nicht in den Griff bekommen. Und es liegt nicht an ein paar wenigen Querdenkern, und Leuten die ihre Freunde und Familie vermissen. Die geballte Inkompetenz von Gesundheitsamt, Hausärzten und Infrastruktur ist erschreckend. Ich habe die schockierensten Aussagen mal dokumentiert und hier zusammengetragen.

Tag 1: 30.12.2020
Auf der Arbeit werde ich bei einem Schnell-Antigen-Test Positiv getestet. Dieser wurde durchgeführt, weil ein Bewohner es geschafft hatte, sich in totaler Isolation irgendwie anzustecken. Wir rätseln bis heute, wie er das geschafft hat. (Dass die Nachtschwester ebenfalls Positiv ist, mag damit zusammen hängen.)
Der Chef: „Andreas, ich muss sie heim schicken, bitte machen sie einen PCR-Test und mailen mir den zu.“
Ich steh, positiv, auf der Straße in Oberasbach.
Zuerst Hausarzt anrufen: Urlaub bis 07.01.2021. Vertretungspraxen A und B.
Vertretungspraxis A angerufen: Wir haben zu.
Vertretungspraxis B angerufen: Wir machen gleich zu. Wenden Sie sich ans Testzentrum am Flughafen.
Testzentrum am Flughafen: Nur mit Termin.
Gesundheitsamt angerufen: „Keine Ahnung was sie jetzt machen. Ich geb ihnen mal ein Paar Testpraxen durch.“
„Ich steh in Oberasbach, wohne in Nürnberg und hab kein Auto. Wie soll ich zu den Praxen kommen?“
„Keine Ahnung, aber nicht mit den Öffentlichen. Also, Praxen C, D, E und F. Auf Wiederhören.“
Praxen C, D, E, F: Wir haben zu.
Letzte Möglichkeit: Ärztlicher Bereitschaftsdienst: „Sie müssen zum Hausarzt…“
erzählt gesamte Geschichte
„Sie müssen zum Testzentrum“
„Hab kein Auto, darf nicht mit Öffis.“
„Haben sie Symptome?“
Nein. Hab ich nicht. Ich steh aber immer noch in der Kälte in Oberasbach und die Nase beginnt zu laufen. Ich schniefe.
„Nase läuft.“
„Ok, DANN kann ich einen Arzt zu ihnen schicken. Seien sie heute Abend daheim.“
„Interesse halber… wissen sie, wie ich aus Oberasbach nach Nürnberg komme, ohne Auto, ohne Öffis?“
„Sicherheitstaxi.“
„Danke.“
Endlich zu Hause, am Abend kommt ein Arzt, Abstrich an der Tür.
„Alles Gute.“

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Warum diese Pfleger die Impfung ablehnen und die Maßnahmen kritisieren …

Den folgenden Text sah ich gestern auf Facebook inklusive Bild, und weil er so empathisch daher kommt und aufzeigt, wie die Stimmung unter den Pflegern ist und auch unter jenen, die wir aktuell solidarisch schützen, soll auch er hier ins Regal:

Hallo, ich bin Marlen… Und das neben mir ist Maja…

Ich bin dieses Jahr seit nunmehr achtzehn Jahren in der Pflege tätig und es war schon immer schwer, aber das letzte war für uns die Hölle.

Wir sind ca. 35 Angestellte und davon haben 30 ihre Ablehnung gegen die Impfung eingelegt, obwohl wir uns seit Monaten anhören dürfen, was für eine Verantwortung wir doch tragen.

Allerdings, die tragen wir … wenn wir wegbrechen, stehen unsere Alten ganz allein da…niemand hat sie gefragt, ob sie das alles überhaupt wollen, bevor sie regelrecht über Nacht entmündigt wurden.
Seit ein paar Wochen ertragen wir das wöchentliche, zweimalige Testen … für uns schon mehr als unangenehm, für unsere Dementen der Horror … sie verstehen nicht, was die von ihnen wollen … aber das interessiert niemanden.

Sie sind nicht umsonst so alt geworden, sie haben viel Schlimmeres überstanden, sie haben Krieg erlebt, gehungert, Typhus und andere Erreger überstanden, sie haben Angehörige verloren und sie sind daran gewachsen, ohne klein bei zu geben.

Sie sind die Menschen, die ein komplett kaputtes Land mit ihren eigenen Händen wieder aufgebaut haben, trotz Ängsten und Sorgen und ich bin sehr stolz darauf, jeden einzelnen von ihnen kennenlernen zu dürfen.
Im letzten Jahr sind wir mehr denn je zusammen gewachsen … wir wurden zu ihrer Familie, denn wir waren größtenteils die Einzigen, die sie noch sehen durften.

Ein Dementer vergisst schnell und unwiderruflich…die Kinder und Enkel werden gelöscht, als hätte es sie nie gegeben.

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Serie zur Schule als Fabrik – Die Wirkung tuenden Blicke

Januar 12, 2021 9 Kommentare

Der folgende Text setzt die sechs ersten Artikel zur Schrift „l’ensaignement – 1. l’école primaire (1. Grundschule)“ der Französin Anne Querrien fort, in der sie beschreibt, wie in ihr die Sicht auf die Schule als Maschinerie zur Formierung gehorsamer Arbeiter reifte (siehe), und wie die Sicht der gesellschaftlichen Führungsschicht auf den ärmsten, den bildungsfernsten Teil der Bevölkerung im 19. Jahrhundert ausfiel (siehe)und wie Aufstellung des Heers der Arbeit als Zufuhr gehorsamer Arbeiter durchgeführt wurde (siehe).  Der dritte Teil betrachtete mehrere Strategien der Lehre in Bezug auf ihre Effektivität. Dabei lernten wir die Vorteile des mutuellen Unterrichts kennenDer vierte Teil stellt dar, aus welchen Gründen am Ende der mutuelle Unterricht scheiterte und der Simultane den Vorzug bekam. Der fünfte Teil geht der Frage nach, warum die mutuelle Schule sich nicht gegen die Brüder durchsetzen konnte. Der sechste Teil zeigt auf, wie Schule in Frankreich überall angeglichen wurde. In der zweiten Hälfte spricht Anne über ihre emotionale Lage während der Erarbeitung der Studie mit einer Bewertung, die die Administration zu Innovationen steht. Diesen Teil empfinde ich als den deutlich spannenderen. Der hier nun folgende siebte Teil betrachtet die über alle Maßen stattfindende Kontrolle. Einer Kontrolle der Lehrer über ihre Schüler, aber auch der Inspekteure über die Lehrer. Sehr gruselig, wie ich finde.

Die Wirkung tuenden Blicke

Anne Querrien, Autorin des hier vorliegenden ins Deutsche übersetzten Textes

Die dank geeigneter technischer Hilfsmittel omnipräsente Überwachung beseelt die Gesamtheit aller Kollektiv-Infrastrukturen, welche die Disziplinierung und Formung der Arbeitskraft zum Ziel haben (siehe: Michel Foucault, Surveiller et punir, Überwachen und strafen, Verlag: Gallimard, 1975). Doch jenseits von Überwachung sind es die Blicke selbst, die von der Machtmaschine eingefangen und ausgerichtet werden, um ihr zu dienen. Die im 17. Jahrhundert aufkommende Obergewalt, die sich nach der französischen Revolution fest einrichtet, zeigt sich ihren Untertanen nicht mehr direkt: Sie sieht die Untertanen, und während diese sich zu sehen geben, gibt sie ihnen etwas zu sehen und kanalisiert auf solche Weise ihre Blicke.

Der Blick als Machtvektor

Der unablässige Blick des Maître auf den Schüler, der im exemplarischen Fall der Kleinschulen von Port Royal über Tag und Nacht andauert, stellt den ersten Kennbuchstaben der modernen Pädagogik dar. Um diese Überwachung so weit als irgend möglich zu erleichtern, umfassen die Gruppen in Port Royal nicht mehr als fünf oder sechs Kinder. «Körperliche Züchtigungen galten als verschlimmernd und waren selten. Ein kurzer Blick des Maître machte mehr Eindruck als die strengsten Strafmaßnahmen» (siehe: René Taveneaux, La vie quotidienne des Jansénistes, Das Alltagsleben der Jansenisten).

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George Orwells Wahrheitsministerium kommt mit 37 Jahren Verspätung

Ich habe George Orwells Roman 1984 als 15 Jähriger 1973 gelesen und konnte mir damals kaum vorstellen, dass mich die von ihm beschriebene Welt jemals erreichen könnte. Nun weisen eine Reihe von Verschwörungstheoretikern darauf hin, dass sowohl George Orwell als auch Aldous Huxley mit seinem Roman „Schöne neue Welt“, als auch H. G. Wells mit seiner „Zeitmaschine“ sich in jenen elitären Kreisen (verschwiegenen Logen) bewegten, die sich Gedanken darüber machten, wie die zukünftige Welt „zu gestalten“ sei, sprich sie wussten sehr wohl, was auf uns zukommen könnte (oder sogar wird?). Thomas Röper, ein in St. Petersburg lebender Finanzexperte für Osteuropa, legt in seinem Artikel klar, dass und warum wir nun doch angekommen sind: 2021 und nicht 1984: Das Wahrheitsministerium wird mit 37 Jahren Verspätung eröffnet. In einem Kommentar zum Artikel musste ich darüber schmunzeln, dass sich Herr Röper vertippt hätte: es hieße nicht Mainstream-Medien sondern Maindream-Medien. Und ab damit ins Regal und möge jeder Mensch für sich klären, ob auch er in Orwells Welt angekommen ist:

Annie und Angela

Januar 10, 2021 8 Kommentare

Versuch eines forensisch psychiatrischen Laien

Vereinigte Staaten von Amerika, wir schreiben das Jahr 1987. Die etwa 40-jährige Annie Wilkes wohnt in einem Haus in den Bergen. Sie findet einen bewußtlosen Verunglückten, der in einem soeben erst zur Ruhe gekommenen Schneesturm mit seinem Wagen von der Straße abgekommen ist. Paul Sheldon ist der Verfasser einer bestverkauften Krimi-Buchreihe. Und Annie ist sein „größter Fan“, wie sie ihm bald schon gestehen wird. Die mindestens kräftig gebaute Frau schafft es irgendwie, den arg lädierten Paul aus dem Autowrack zu ziehen und in ihr Haus zu bringen. Noch weiß sie nicht, wer Paul ist.

Der Schneesturm hat die Telefonleitungen lahmgelegt und die Bergstraßen unpassierbar gemacht. Hilfe kann nicht gerufen werden. Doch ist Annie Krankenschwester und weiß bestens, die zahlreichen Knochenbrüche Pauls fachgerecht zu versorgen. Der bettlägerige Patient wird in den darauffolgenden Tagen zusehends zu Kräften kommen.

So beginnt der Plot von «She», eines Romans von Stephen King, der unter dem Titel «Misery» verfilmt worden ist. Als Annie bald schon von Paul erfährt, wer er ist, beginnt ein Geschehen seinen Lauf zu nehmen, das sich mehr und mehr dem Märchen von Hänsel und Gretel annähert. Nur daß Annie keine Gretel ist… . Paul wird nur knapp mit dem Leben davonkommen — arg verstümmelt.

Annie Wilkes ist eine narzißtische Borderline-Persönlichkeit. Viel später im Film-Plot erfahren wir, früher habe Annie woanders gelebt, weit weg, wo sie in den Verdacht geraten war, als Krankenschwester Säuglinge getötet zu haben. Gerüchte hatten sie zudem mit dem Tod ihres Vaters sowie einer Arbeitskollegin in Verbindung gebracht. Doch Beweise konnten keine beigebracht werden.

Amerika ist groß. Hier nun, in den abgelegenen Bergen, weiß niemand etwas von Annies zweifelhaftem Leumund. Auch der Sheriff des nächstgelegenen kleinen Ortes nicht. Wenn Annie im Ort Besorgungen nachgeht, ist sie eine ruhige, ganz ordentliche alleinlebende Person. Vielleicht einen kleinen Tick überschwänglich bzw. zu freundlich und begeisterungsfähig, irgendwie „unecht,“ würde man sagen, ein wenig „over the top“. Doch ansonsten unauffällig, ja unscheinbar; Kleinheitswahn und Größenwahn korrespondieren.

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… aber uns liegt die ganze Welt zu Füßen

Die moderne Form von Herrschaft ist eine von Sklaven über Sklaven.

Friedrich Nietzsche

Folgende kleine Geschichte habe ich aufgeschnappt, in der ein Hintertanen-Milliardär seinem Sohn ihre Welt voller Obertanen und Untertanen erklärt…

***

Machstruktur des Tiefen Staats und die Rollen der NGOs – Bild aus dem Video siehe unten

Pass auf, mein Sohn. Was ich Dir jetzt sage, wird Dich für den Rest Deines Lebens begleiten…

Es gibt aktuell 2.095 Milliardäre auf der Welt. Wir gehören dazu! – Weißt Du, was das bedeutet?

Uns gehört der größte Teil der Wirtschaft und der Industrie – und darüber hinaus haben wir auch viele, ertragreiche Immobilien. Was uns nicht gehört, dass gehört den Multi-Millionären. Die haben nicht ganz so viel Geld wie wir, aber sind froh, dass sie in diesem System mit an der Spitze stehen.

Danach kommt die Regierung. – Die arbeiten auch für uns, aber wir lassen das Volk die Wahl treffen, welcher von unseren Leuten ihr Bundeskanzler werden soll. – Das ist ideal, denn alle Menschen glauben, dass die Regierung bei ihnen das Sagen hat.

Sie hat auch das Sagen – aber die Regierung macht die Gesetze so, dass sie uns erlauben, immer noch reicher zu werden.

Die meisten Menschen können gar nicht reich werden. Sie arbeiten ihr ganzes Leben lang für uns und wir unterhalten [unten halten …] sie dafür mit unseren Fernsehsendern, Kinofilmen und tausend anderen Dingen.

Und das Beste ist…sie akzeptieren es, weil sie gar nicht verstehen, dass uns die ganzen großen Firmen gehören. Wir verkaufen den Menschen alles, was diese Welt uns gibt. Bald gehören uns sogar die Wasserquellen, die wir mit unseren Firmen, wie Nestlé, „privatisieren“. – Das heißt, wir kaufen einem Land, bzw. seiner Regierung, die für uns arbeitet, die Quelle ab und verkaufen den Menschen anschließend das Wasser teurer, als es vorher war.

Wenn wir Ressourcen wie die Ölquellen in Libyen oder Syrien nicht kaufen können, dann lassen wir sie von der Armee erobern.

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