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Archive for the ‘Gesellschaft’ Category

Schafft ein, zwei, drei viele Allmenden …

Diesen Text bekam ich heute per Mail, und da er doch zum Blog passende Gedanken bewegt und zum Mitwirken auffordert, möchte ihn auch noch ins Regal stellen:

Bericht vom 89. „Forum integrierte Gesellschaft“ am 04.07.2021, und

und Einladung zum 90. Treffen am 01.08.2021

Das „Forum integrierte Gesellschaft“ ist ein offener Gesprächskreis mit dem Ziel, kritische Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen und mit unterschiedlichen Weltsichten in lebensdienlichen Austausch zueinander zu bringen. Die Treffen finden in lockerer, freundschaftlicher Atmosphäre statt.

Wahrheiten mit und ohne Maske…

Liebe Freundinnen, liebe Freunde des Forums,

Wie stark müssen Illusionen inszeniert werden, bis sie als Wirklichkeit wahrgenommen werden, wie oft muss eine Lüge wiederholt werden, bis sie zur Wahrheit wird? Und wem außer sich selbst kann der vereinzelte Mensch heute vertrauen? Mehr noch, kann er sich selbst noch vertrauen?  Oder landen wir schließlich bei blindem Gottvertrauen – mit welchem Gott?

Das waren die Fragen, die sich bei dem Versuch des Forums ergaben, eine Bestandsaufnahme zur gegenwärtigen Verschiebung der globalen Ordnung vorzunehmen, Stichwort: Gespräche von Biden, Putin, Xi Jinping, G-7 und Co., und innenpolitische Programme zur bevorstehenden Bundestagswahl. Der Versuch führte sehr schnell zu der ernüchternden Erkenntnis, dass auf den globalen Foren, ebenso wie in den Wahlprogrammen zur Bundestagswahl die wirkliche Bewegung, die sich zurzeit vollzieht, hinter den glatten Fassaden von „build back better“ und „neuer Realität“ verborgen bleibt.

Vom anstehenden Cyber-Krieg des digitalen Kapitalismus

Was sich hinter den Masken scheinbarer Übereinstimmung in Einzelfragen wie der Klimapolitik oder der globalen Corona-Eindämmung abspielt, blitzt nur gelegentlich aus der von „Corona“ erstickten medialen Glocke hervor. So etwa, um nur ein Beispiel zu nennen, wenn in einem Text in der FAZ vom 23.06.2021 anlässlich der aktuellen Gespräche zwischen Biden, Putin, Xi Jinping, G-7 und Co unter der Überschrift “Die digitale Atombombe entschärfen“ vor einer aus dem Ruder laufenden digitalen Aufrüstungsspirale gewarnt wird und globale Kontrollmechanismen angemahnt werden.  

Zehn Problembereiche, die geregelt werden müssten, führt der Autor an, ein Herr Kleinwächter, emeritierter (!) Professor für Internetpolitik der Universität Aarhus und Mitglied der Global Commission in Stability in Cyberspace – geregelt werden m ü s s t e n, das heißt, für deren Regelung laut Autor überhaupt erst staatsübergreifende Organe geschaffen werden müssten: „Cyberwaffen“ müssten definiert werden, da die meisten dieser Anwendungen „für zivile wie für militärische Zwecke nutzbar“ seien.  Was „Künstliche Intelligenz“ dürfe und was nicht, müsse geklärt werden. Ob alles erlaubt sein solle, was technisch möglich sei. Geklärt werden müsse die Frage einer Digitalsteuer, die Frage des grenzüberschreitenden Datenhandels, der Kampf gegen Cyberkriminalität, die Eingrenzung von Fakenews usw. Schließlich gehe es um die Frage der digitalen Normen, denn wer die Normen für ein neues Produkt setze, kontrolliere den Markt.

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Sollte Reichtum begrenzt werden?

Der Kapitalismus ist keine Alternative zum Sozialismus und umgekehrt. Nicht nur weil keines von beiden in seiner reinen Form existiert, sondern weil beide Zwillinge sind, von denen jeder einen anderen Hut trägt.

Hannah Arendt

Moderne Kapitalisten sind freundliche Ausbeuter, moderne Sozialisten unfreundliche Austeiler.

Marcel Mart

Ich fand heute Morgen ein Denkanstoß für Bundestagswahl (siehe). Seit Jahren sehen wir, wie immer noch mehr gelt an die sehr reichen unter uns geht. Die aktuelle Corona-Panik-Zeit hat dies noch deutlicher werden lassen. Während sehr viele Kleinunternehmer vor dem Ruin ihres Lebenswerkes stehen, haben sich die Multimilliardären kurz mal ihr Vermögen verdoppelt. Dass dies ungesund für ein gemeinschaftliches Wirken ist, dürfte auch Grundschülern schon klar sein. Nur was tun. Die einen Sagen, lasst die Unternehmer frei wirken, so dass sie auch etwas unternehmen können. Es wird dann auch für den Rest was zusätzlich abfallen. Das das mit diesem Trickle-Down-Effekt nur sehr begrenzt funktioniert, konnten die Anderen gerade letzter Zeit immer wieder feststellen. Während die Wirtschaftszahlen nach oben wiesen, fielen die Löhne und die Mieten stiegen. Sogar Joe Biden hat nun eine Ansage gemacht, die oberen 1% zu belasten. Hier nun der Eingangs erwähnte Denkanstoß:

Der französischer Wirtschaftswissenschaftler Thomas Piketty fordert eine Besteuerung von Milliardären von bis zu 90% und das nicht um den Staat zu finanzieren, sondern um die Demokratie zu retten. Hier ein paar Bundestagswahl-Argumente, warum Umverteilung mehr Freiheit und Demokratie bedeutet:

Von oben gesehen ein Haufen von Scheiße. Von unten lauter Arschlöcher.
Von oben gesehen ein Haufen von Scheiße. Von unten lauter Arschlöcher.
  • Ungleichheit verhindert soziale Mobilität. Das bedeutet, dass in Ländern, die weniger ungleich sind, seltener das Elternhaus darüber entscheidet, welche Möglichkeiten Kinder in ihrem Leben haben. Ungleichheit schränkt also die Freiheit der großen Masse massiv ein.
  • Das Versprechen der Politik von einer besseren Zukunft wird bei steigender Ungleichheit nicht eingehalten. Wenn sich soziale Absicherung und Arbeitsbedingungen verschlechtern, Wenige jedoch immer mehr besitzen, vermittelt das den Eindruck, dass Politik für Eliten gemacht wird.
  • Vermögensungleichheit ist auch das Ergebnis ungleich verteilter Macht. Vermögende und ihre Lobbyverbände haben einen größeren Einfluss auf die Politik und können so ihre Interessen leichter durchsetzen, als es viele ärmere Individuen können.
  • Der Ökonom Joseph Stiglitz schreibt dazu: „Die Parteipolitik ist das Schlachtfeld, auf dem um die Frage gerungen wird, wie der ökonomische Kuchen einer Nation aufgeteilt werden soll. Das oberste Prozent hat diese Schlacht gewonnen. So sollte es in einer Demokratie nicht sein.“
  • Das akkumulierte Geldvermögen bekommt jedoch einen deutlichen Machtgewinn, wenn linke Parteien ihre Investitionsvorhaben vom Zugriff auf die extremen Vermögen ABHÄNGIG machen. Superreiche versetzt das immer wieder in die Lage, die Vielen zu erpressen.
  • Ein Staat, der weiß, dass er die Staatsverschuldung nicht unter einer willkürlichen Grenze halten muss, wird unerpressbar. Mit einem neuen Verständnis über Staatsfinanzen, lässt sich also die Machtdivergenz zwischen Parlament und Großkapital beseitigen. Das reicht jedoch nicht.
  • Wenn wenige Konzerne immer mehr besitzen und kleine Unternehmen aufkaufen, wächst Macht in den Händen Weniger, die schließlich weiter vererbt wird. Das ist nicht nur schlecht für die Demokratie und die Freiheit der Vielen, sondern bremst auch Fortschritt und Innovation.
  • Wenn wir diese Entwicklung hin zu mehr Demokratie und Freiheit umkehren wollen, müssen wir nicht nur Vermögenskonzentration verhindert, sondern auch die Mitbestimmung von Beschäftigten ausbauen. Diese brauchen jedoch mehr als nur den Zugriff auf „ökonomisches Kapital“.
  • Wir müssen eine Entwicklung in Gang setzen, die unsere Gesellschaft sozial u. kulturell zusammenwachsen lässt. Mit einem Bildungssystem, das ausfinanziert auf die Unterschiedlichkeit der Individuen eingeht. Die Freiheit des Individuums, sich in sozialer Absicherung zu entfalten.
  • Was wir Superreichen nehmen, ist die Möglichkeit, über die Leben von vielen Ärmeren Macht auszuüben. Was wir alle dabei gewinnen, ist eine gesündere, gebildetere, tolerantere und handlungsfähigere Gesellschaft, in der auch Verantwortung besser verteilt werden kann.

Auch dieser Denkanstoß ist eine passende Fortsetzung zum vorgestrigen Artikel:
Eine etwas andere Sicht über die Vertreibung aus dem Paradies

***

Ich ging raus und trieb mich mit Jugendlichen in Los Angeles rum, bevor ich „denn sie wissen nicht, was sie tun„, drehte. Die tragen Lederjacken und suchen nach Leuten, die sie ein wenig in die Mangel nehmen können. Weißt du, das sind keine armen Kinder. Viele von denen haben Geld, und wenn sie groß sind, werden sie zu Stützen der Gesellschaft. Junge, die haben mir Angst eingejagt!

James Dean

Ergebnis einer Multiplikation des Einzelnen mit einer überzahligen Nullität

Hiroshima nach dem Abwurf der Atombombe

Seines Selbstverständnisses beraubt, aus seinem traditionellen Bindungsgeflecht gerissen, steht der Entwurzelte, den an ihn herangetragenen Ansprüchen des Marktes fortan  unbeschränkt zur Verfügung. Er hat seine Lebensführung gegenüber den Ansprüchen abstrakter Behörden zu verantworten. Er delegiert seine Eigenzweckmäßigkeit an die funktionale Zweckmäßigkeit einer ‚pyramidalen’ Struktur, die ihm im Gegenzug die Rechtfertigung seines Daseins liefert. Gegenüber der virtuellen Pflicht zur behördenkonformen Lebensbilanz über seinen selbstvergessenen Dienst für abstrakte Zwecke, würde selbst der Auftritt einer realen Zeugenschar zwecklos, die belegen könnte, welchen konkreten Lebenszwecken er einst gedient habe.

Seine soziale Verantwortung besteht im Ringen um die Relevanz in den sozialen Mediennetzwerken. Die Grade seiner Selbstverantwortlichkeit spiegeln sich auf dem Display wider im Ranking, Rating, Scoring bei den ernsten Spielen, mit denen er sein Dasein zu bestreiten erpresst wird. Die uns aufgenötigte Beschäftigung und Zerstreuung in der medialen Wüste der Unterhaltungsindustrie zur Unterhaltung der Industrie, läßt keinerlei Spielraum zur bewußten Reflexion. Allzu enggerastert ist das Netzgeflecht des Gefängnisses unserer Wahrnehmung. Mit hochpotenzierender Pixeldichte verflüchtigen sich dessen Gitterstäbe auf dem Weg zur Perfektion in die Nichtwahrnehmbarkeit. Dann werden wir utopisch frei sein, wie ein in den virtuellen Abgrund geworfener Kiesel, ausgestattet mit dem illusionären Bewußtsein, er täte seinen Fall als einen Sprung aus freiem Willen.

Indessen kommt die Transformation zur marktkonformen Dienstleistungsgesellschaft in den Randsiedlungen der Metropolen zu ihrem Ziel, nämlich zur Sammlung eines Pools an Human-Ressourcen für den flexiblen Einsatz; wahlweise als billige Diener der Leistungsträger, oder als kritisch verdichtete Masse mit Drohpotential, zur Rechtfertigung umfassender Überwachung und Kontrolle.

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Eine etwas andere Sicht über die Vertreibung aus dem Paradies

Ich postete diese Bemerkung: „Ach: dann sind Tote akzeptabel? Wer spielt hier Gott und setzt die Grenzen?“ auf Facebook, der sich auf ein Zitat zu einem Artikel auf scienceORF.at bezog, in dem zu lesen ist

Wir müssen nur eine so hohe Durchimpfungsrate erreichen, dass wir die Infektionszahlen kontrollieren können. Wir werden dann zwar doch Patienten auf Intensivstationen haben, und Patienten, die sterben, aber es sind so viele, die wir mit unserem Gesundheitssystem verkraften können.

Zitiert aus dem Artikel Ab wann ist die Herdenimmunität erreicht?

Und erhielt folgende Antwort von Juergen Frost darauf:

Wenn wir es sachlich betrachten, war es immer eine Minderheit von Größenwahnsinnigen, die sich als Herrscher, als eine Art Gott ausgegeben haben. (die Ursache liegt ca. 15.000 vor unserer Zeit und ist interessant, wie es von Gemeinschafts-Leben zu einer Klassen-Gesellschaft gekommen ist, wäre hier zu erklären jedoch zu langatmig)Die Bürger müssen langsam einsehen und verstehen, dass mit dieser Herrschaft von Wahnsinnigen oftmals großer Schaden entsteht, was man an den dauernden Kriegen sieht, die auf die Menschheit los gelassen werden, verursacht durch Abnormale. Die Entscheidungen im Gesundheitswesen beruhen auch aus der Herrschaftsstruktur ….. dass statt die Ursache zu minimieren, lieber teure Chemie verkauft werden soll etc. etc. Es ist eine Minderheit die durch ihren extremen Habgier- und Größenwahn versuchen noch reicher zu werden. Die gesellschaftlichen Systeme könnten durch die Mehrheit der Bürger geändert werden …. aber die herrschende Minderheit ist so raffiniert, dass sie immer wieder die Bürger in Klassen aufteilen und ausspielen können, die sich gegenseitig bekämpfen, anstatt sich aus dem kranken System zu lösen. Die betroffenen Menschen sollten mit-entscheiden können, das ist die Lösung mancher Probleme.

Weld Blundell Prisma

Ich hakte nochmals nach: „Die ca. 15.000 Jahre … hast Du dafür was Nachlesbares. Für mich greifbar war bisher Sumer vor etwa 7 Jahren. Allerdings erzählt eine Zeittafel aus dieser Zeit tatsächlich, dass es schon viel länger Könige dort gab, die zudem noch äußerst lange lebten, sieh: Die lange Liste tausende Jahre regierender sumerischer Könige – auch vor der Sintflut. Darauf ergänzte Juergen Frost noch:

Mein Text bezieht sich nicht aus etwas gelesenem, sondern nach eigenem Eintauchen in die Geschichte. Der Ursprung war für mich der, wer immer wieder Kriege plant und steuert und warum. Da sind super reiche Personen die den Hals nicht voll bekommen und immer noch mehr wollen. Die Ursache ist eine psychiatrisch benannte Gehirn-Deformation, so daß Menschen zu Unmenschen werden die man Psychopathen nennt.

Warum nun hat sich vor ca. 15.000 Jahren eine Klassengesellschaft gebildet, die bis heute das Leben der realen Menschen beherrschen?
Die Religionen geben bereits einen Hinweis: Die Vertreibung aus dem Paradies.

Wie kann man sich das Paradies vorstellen, welches vor ca. 15.000 Jahren noch existiert hat. Die Menschen waren in Gemeinschaften freie Wesen, die als Sammler und Jäger durch die Natur streiften, um Nahrung zu finden und zu leben. Gemeinschaftlich wurde beratschlagt, wann man zu welchem nächsten Revier aufbrechen sollte.

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„Das Spiel der Pharma-Mafia hat mit seriöser Wissensarbeit nichts zu tun …“

Unser Mit-Kommentator Roger Zamofing hat uns einen Kommentar zum Artikel „Warum ich fachlich überzeugt bin, dass v.a. Kinder unter 14 Jahren keine NPIs ertragen müssen.“ hinterlassen, dessen Inhalt zu schade ist, nicht gesehen zu werden, daher möchte ich ihn nochmals als eigenständigen Artikel hier ins Regal stellen:

Roger Zamofing

Ich wohne in einem Schweizer Kanton, wo wir zur Zeit 2 Neuansteckungen und niemanden mit ernsthaftem Verlauf hospitalisiert haben. Interessant ist auch hierzulande, dass seit 2 Jahren plötzlich niemand mehr an Grippe gestorben ist und die Todesanzeigen im Kanton sind immer noch die gleichen Altersgruppen, wie zuvor und die Zeitung musste auch noch keine Extrablätter einfügen! Bei jüngeren Menschen sind es nun vermehrt Unfälle im Straßenverkehr, Sport- und Arbeitsunfälle, dann die Krankheit, bei welcher man um Spenden an die Krebsliga bittet. Ich bin kein Impfgegner, wo das mit aller seriöser Konsequenz erprobt ist und man die Langzeiteffekte kennt, doch möchte ich auch kein Versuchskaninchen sein oder mich zum Selbstmord in Raten verführen lassen. Warum impft man zuerst die Alten, deren Tod ja sowieso sicher ist, habe ich mich mit 70 Jahren auch gefragt. Und, möchte ich in einem Altersheim, zwar einigermaßen Gesund aber gefangen, wie im KZ dann noch völlig verblöden? Aber, inzwischen ist das teuflische System bereits daran, auch die Kinder zu vergewaltigen, wie das einst die Kirche Gottes seit 2000 Jahren getan hat und deren Vertreter es immer noch tun.

Es läuft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein unheimliches und gefährliches Spiel, dass mich zumindest an den Anfang des Nationalsozialismus erinnert. Heute sind es die großen Internet-Händler, Softwarefirmen und Idiotenplattformen sowie düstere Vermögensverwalter und kriminelle Spekulanten etwa in globalen Großbanken im Auftrag der wahren Eliten im Hintergrund, welche mit den Staaten und deren restlichen, noch funktionierenden Infrastrukturen ein böses Spiel auf Kosten von deren Bevölkerung spielen. Damit das überhaupt geht, muss der KMU-Mittelstand zerstört werden. Während also etwa die großen Lebensmittelkonzerne gigantische Gewinne schreiben (trotz Corona oder gar wegen) machen immer mehr kleine Lebensmittelgeschäfte oder Hotels und Restaurants zu und zwar global, nicht nur hier, sondern zum Beispiel auch in Thailand, wo Phuket fast tot ist und nur die großen Hotelkonzerne und Großverteiler überleben werden. Der/die Staat/en verlängern nur diese Agonie und verteilen Brosamen aus nicht mehr funktionierenden Sozialsystemen. Die Konten und realen Werte und Besitztümer der Mächtigen sind jedoch ins uferlose gewachsen (etwa genannter Bill Gates – ohne seine Ex-Melinda – als größter Grundbesitzer der USA ganz im Sinne von Rothschild & Co, die dieses Spiel mit Ihren Leuten seit Generationen betreiben und immer reicher geworden sind, während der Rest immer weniger hatte) und bald kommt der finale Knall mit einer Hyperinflation, die wieder nur den Mittelstand und die Ärmsten trifft. In den USA kaufen institutionelle Anleger heute im großen Stil zu überhöhten Preisen Häuser und Ländereien auf, was dazu führt, dass immer weniger Amerikaner sich ein Haus leisten können. Diese Entwicklung ist nur der Beginn einer Inflation, wie in der Zwischenkriegszeit, nur von der Technik hat man von damals dazugelernt und die Methoden sind heute viel raffinierter, aber auch perfider in Bezug auf die Kollateralschäden und Auswirkungen auf unser aller LEBEN – wer derartige Konstrukte umsetzt, der weiß auch genau, dass diese früher oder später scheitern müssen und der kann sich entsprechend vorbereiten und absichern. Genau das aber kann nur ein kleiner Kreis tun, denn die anderen müssen ja für ihr Leben arbeiten gehen oder eine Firma führen, um Rechnungen zu bezahlen.

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„Alternativen zu Lockdown und Impfzwang“

Die Gemeinwohl-Ökonomie von Christian Felber ist die kluge, nützliche Antwort auf das ökonomische Chaos und das große soziale Leid, welches die Oligarchen des globalisierten Finanzkapitals über die Welt gebracht haben.

Jean Ziegler in einer Bewertung des Buch Gemeinwohl-Ökonomie von Christian Felber

Christian Felber, geistiger Vater der Gemeinwohl-Ökonomie, schreibt mir mit Blick auf die Corona-Maßnahmen aus der Seele!

Auf dem Weg in die Sicherheitsdiktatur … und dann wieder raus?

Mit meinen 62 Lenzen haben ich noch miterleben dürfen, wie viel Lebensrisiko Mensch in vielen Lebenslagen selbstverantwortlich trug. Ich bin noch ohne Fahrradhelm mit 70 Stundenkilometer die Berge runter, ohne Sicherheitsgurt im Auto gefahren, ohne Lebensrettungsjacke auf dem Surfbrett gebrettert, ohne Masern-Mumps-Röteln-Impfung groß geworden (OK, Pocken und Polio gab’s). Seitdem läuft eine Erzählung, dass Sicherheit unbedingt Vorrang haben muss, und so sind immer mehr Regulierungen auf uns zukommen, so dass inzwischen diese nicht einfach nur hingenommen werden sondern regelrecht eingefordert werden, sprich wir engen unsere Freiheiten hier immer weiter ein, auf dass uns nicht Böses geschehen möge. Wie weit werden wir wohl gehen?  Jörg Phil Friedrich zieht auf den Nachdenkseiten in seinem Artikel Bereitschaft zur Diktatur folgendes Fazit:

… Es spielt in dieser Situation gar keine Rolle, ob irgendjemand, irgendeine politische Kraft oder irgendeine Person eine Diktatur anstrebt und die Demokratie beseitigen will. Es ist im Gegenteil gerade die große Gefahr, dass es hier niemanden gibt, der Ambitionen auf eine Alleinherrschaft hat, dass keine politische Verschwörergruppe identifiziert werden kann, die die Macht übernehmen, die demokratischen Institutionen entmachten und die Verfahren der politischen Mehrheitsbildung beseitigen will. Das, was hier entstehen kann, ist eine demokratisch legitimierte Herrschaft einer politischen Klasse, die mit der Zustimmung des ganzen Volkes, das nichts mehr wünscht als ein sicheres Leben, regieren kann. Ganz ohne Putsch entsteht so etwas wie eine „Diktatur ohne Diktator“, der Platz des Diktators bleibt unbesetzt und keine Militärjunta exekutiert ihr Regime. In einem solchen politischen System, für das es noch keinen Namen gibt, wird weiter regelmäßig gewählt werden, und die linke Sicherheitspartei wird mit der konservativen oder der grünen Sicherheitspartei abwechselnd Sicherheits-Koalitionen bilden. Demonstrationen und Versammlungen werden mit großem Bedauern auf ein kaum wahrnehmbares Maß reduziert werden, weil die Sicherheitslage es erfordert, und wer dem widerspricht, wird ein Gefahrenleugner sein. Kritische Medien werden mit großem Eifer die verschiedenen Sicherheitskonzepte der Parteien debattieren. Kritische Kunst wird erlaubt sein, soweit die Sicherheitsauflagen erfüllt werden können.

In so einem Land werden Leute, die all das nicht so einfach hinnehmen und akzeptieren können, nicht eingesperrt. Sie werden von der Mehrheit einfach lächerlich gemacht und im Namen der Sicherheit an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Man wird ihnen schlicht nicht zuhören, weil sie als Spinner und Gefahrenleugner schließlich nicht ernst genommen werden müssen, weil sie „den Konsens der Rationalität“ verlassen haben. Irgendwo werden diese Leute sich treffen, werden zusammen singen und diskutieren, und irgendwann werden sie auf die Straße gehen und laut sein, junge Leute, denen die Sicherheitsgesellschaft zu eng geworden sein wird, werden sich ihnen anschließen, man wird fröhlich sein und feiern und sich in den Armen liegen – und da werden sich auch die anderen erinnern, dass es noch was anderes gab als die Gesundheit und die absolute Sicherheit, was das Leben lebenswert und farbig gemacht hat. Die Leute werden auf den Straßen tanzen und feiern, und komischerweise wird in den Wochen danach keiner ernsthaft krank davon werden.

Fazit von Jörg Phil Friedrich auf den Nachdenkseiten in seinem Artikel Bereitschaft zur Diktatur
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Wenn Stiftungen die Weltgeschicke steuern …

Werner Büchli hat auf Facebook den folgenden Beitrag gepostet. Er hat visualisiert, die Superreiche über das Konstrukt von Stiftungen ihren Reichtum geschickt mehren können, Steuern-sparend, ja sogar Steuern als Spenden wieder einsammeln, und dann diese Geld dafür verwenden um sich einzukaufen. Korruption ist es, wenn es nicht über Stiftungen erfolgt. Aber lest mal selbst, was Werners Sicht auf diese besondere Welt ist:

Bild: Das Prinzip nach USA-Muster
Stiftungen u.a. Soros, Rockefeller, Google, ….
Man hilft sich ja gegenseitig … dann genügt das Geld immer noch für Africa …

Wie steuert man mit rund 10 Superreichen die halbe Welt ? … (letztes Jahr PLUS 20 Mia. USD)

  • Faktenchecker für DACH-Länder: Correctiv
  • Zulassung EU: EMA, Schweiz: SwissMedic
  • Stiftung in der Schweiz: GAVI, Genf
  • (gibt Bill Gates & Co. Immunität in der Schweiz)
  • Pharma: mRNA-Injektionen, Tests, Medi
  • Aerzte erhalten eine ‚Zusatzausbildung‘ der Pharma (z.B. dass geimpfte Kinder gesünder seien als Ungeimpfte). Angehende Aerzte lernen diese ‚Wahrheit‘ bereits während dem Studium.

Das System wie dargestellt funktioniert unabhängig von einer geplanten Steuerharmonisierung der G7-Staaten. Es erhält dann noch einen kleinen Boost …

Wie weit die Superreichen ihre ‚Investitionen‘ koordinieren, weiß keiner, außer vielleicht der Vermögensverwalter Blackrocks …

Das dargestellte Kapitalisten-Puzzle wird aus mir unbekannten Gründen von den ‚Links-Parteien‘ unterstützt. Sie schmieren durch ihren Kadaver-Gehorsam das ganze Getriebe.

Anmerkung: In Bill’s Stiftung sind etwa 60.000 Barren Gold à 12.4 kg, je etwa Fr. 50.000.–/kg

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„Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber!“

Unser Mitkommentator hier auf dem Blog, Roger Jean Zamofing, hat auf Facebook einen Kommentar zu dem folgenden Artikel hinterlassen, den ich auch hier gerne ins Regal stellen möchte, weist er doch auf, was es braucht, dass wir uns aus den Fänger unserer Hintertanen befreien:

Der Erfinder des „Corona-Inzidenzwerts“ dürfte in nicht allzu ferner Zukunft vom Politkollektiv für den Nobelpreis vorgeschlagen werden. Die Glanzleistung, diesen so zu berechnen, dass er möglichst lange als Alarmsignal taugt, ist nur vergleichbar mit der politischen Etablierung des Verschwörungstheoriebegriffs durch die CIA in den 1960er Jahren und der Erfindung der Drohkulisse des „Klassenfeindes“ in den kommunistischen Regimen des 20 Jahrhunderts. Was uns da als „Inzidenz“ verkauft wird, ist absurdes Theater, nicht nur wegen der definitionsnegierenden Berechnung. Wenn die 11 Bewohner des abgeriegelten Altenheims in einer 10.000-Einwohner-Stadt positiv auf das Corona-Virus getestet werden, gehen alle anderen 9.989 Bürger in den Lockdown. Irre!

Zitiert aus dem Artikel: Die Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu sterben, liegt für die meisten Menschen im Nachkommabereich

Die zentrale Frage in einer OPTION I-Gesellschaft wäre spätestens seit dem Begründer unserer Hochschulen, der im Übrigen Weiber, Sklaven und den Haufen der Männer (brave Soldaten und Mitläufer und damit -täter) verachtet hat: „Wer profitiert von was am meisten und warum?“ Da es hier lediglich um Geld und Machtanmaßungen und nicht unser aller LEBENserfüllung geht, haben wir ohne neue Grundlagen und nur mit (guter oder weniger guter) Faktenanalyse und Philosophie keine Chance irgend etwas zu verändern. Wir bleiben eben auch faktisch „Verschwörungstheoretiker“, „Impfgegner“, „Klassenfeinde“, „Antisemiten“ und werden so ohne „Peer Review“ auch keinen Nobel-Preis bekommen, denn dazu muss man sich prostituieren und oftmals seine Seele dem Teufel verkaufen, auch als Wissenschaftler.

Wenn wir jedoch NICHT den Kategorie Fehler mit einer OPTION II-Grundlage wirklich aufdecken und ständig WIRKLICHKEIT mit REALITÄT oder besser noch VIRTUALITÄTEN gleichsetzen, haben wir kein Maß für die tatsächlichen Schweinereien und ihre Kollateralschäden (weil viel zu komplex und inzwischen globalisiert, um eigene Probleme zu erkennen und zu lösen), nichts gegen Abzockereien, Betrügereien und kriminellen Handlungen von Spekulanten, Investoren, Bankern, Industriellen und vor allem käuflichen Politikern ohne Gewissen und nur mit versteckten Absichten in der Hand, die von mit Brosamen bezahlten Huren und Deppen immer wieder gewählt zu werden.

In der Schweiz hätten wir jetzt z.B. die einmalige Chance, unser Wasser und unsere Landwirtschaft vor der Chemie-Mafia zu schützen, und selbsternannte Bio-Verbände sind dagegen, weil die Großverteilerkunden im Vorstand Einsitz genommen haben.

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Schlittert Deutschland wieder in eine Diktatur?

Was willst Du eigentlich? Du kannst hier doch immer noch Deine Meinung sagen, ohne dass sie Dich gleich ins Gefängnis oder die Klapse sperren.

Diesen Spruch höre ich, wenn ich darauf hinweise, dass wir in Deutschland zunehmend nicht mehr unsere Meinung sagen dürfen. Und gelesen habe ich ihn noch viel häufiger in ähnlichen Diskussion. „Doch“, höre ich dann auch, „nur musst Du dann auch mit den Konsequenzen leben“, ist dann noch ein weiterer Spruch. In den letzten Wochen beobachte ich zunehmend Meldungen, wie regierungskritischen Menschen die Luft zum Leben abgedreht wird. Mir macht das Sorgen. Wie seht Ihr das? Ich liste mit diesem Artikel entsprechende Meldungen auf, die meine Befürchtung untermauern. Beginnen möchte ich mit diesem:

Offener Brief an den regierenden Bürgermeister
und die Regierungsfraktionen SPD, LINKE und Bündnis 90/Die Grünen von Berlin

Werte Damen und Herren,

diese Bilder von uns beiden gehen seit Pfingstsonntag 2021 aus Berlin ‚um die Welt‘: u.a. dieses Video:  https://t.me/Haintz/8704  (aufgenommen während der polizeilichen Auflösung der genehmigten Mahnwache im Präsidentendreieck in Moabit) und dieses Posting: https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=296257228891955&id=100055230405623&sfnsn=scwspmo (Das Foto wurde am gleichen Tag zwischen 15 und 17 Uhr während der Einkesselung von friedlichen Menschen auf dem Breitscheidplatz in Berlin gemacht). Diese Bilder zeigen exemplarisch, mit welcher Willkür das grundgesetzlich verbriefte Versammlungsrecht (Art. 8 GG) während der Pfingsttage 2021 in Berlin auf Ihre Weisung hin, meine Damen und Herren, außer Kraft gesetzt wurde.

Wir beide waren am 21. Mai nach Berlin gereist, um an den Pfingsttagen gemäß dem Manifest „Pfingsten in Berlin -Unsere Grundrechte sind nicht verhandelbar“< https://pfingsten-in-berlin.de/ > friedlich für die uneingeschränkte Wiederherstellung unserer Grundrechte einzutreten, die mit dem sogn. ‚4. Bevölkerungsschutzgesetz‘ vom 23. April 2021 verfassungswidrig eingeschränkt wurden. Was wir an diesen Pfingsttagen in Berlin erlebt haben, war die gewaltsame Unterdrückung sämtlicher absolut  friedlicher Proteste im Rahmen der Veranstaltung „Pfingsten in Berlin“, und das, was speziell meiner Frau und mir widerfuhr, hat uns hautnah gezeigt, wie tief unsere hochgepriesene ‚Freiheitlich-demokratische Grundordnung‘ gesunken ist.

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Abschiedsgruß von No_NWO: „Zahlungsmittel Geld ist ein Gewaltmittel“

Wir leben in großartigen Zeiten. Die Blödheit tanzt allüberall ungeniert auf den Tischen und applaudiert sich selbst. It’s Party-time. Da konnte selbstverständlich auch das Gretalein nicht länger Verzicht üben und hat überraschend den Zionistenstaat kritisiert. Ein Raunen ging durch die narzißtischen, in ihren Matrixwannen esoterisch vor sich hinspinnenden LeBon’schen Massen, und eine bange Frage erhob sich: Ist Greta Thunberg eine Antisemitin? Als ob es nichts Wichtigeres gäbe.

No_NWO verabschiedet sich nun von diesem Blog mit dem Beitrag ==>

Go MAD — Alfred E. Neumanns esoterische Enkel

Im Grunde ist es simpel. Bringe Menschen in eine Lage, Geld zu benötigen, um zu essen und behaust zu sein. Dann müssen diese Menschen tun, was ihnen von über Geld Verfügenden gesagt wird. Die einen werden von den anderen abhängig.

Das zuerst. Das nächste ist es, die Abhängigen vollendet zu verblöden, damit sie den Trick nicht verstehen. Um vollendet blöd sein bzw. seine Blödheit zärtlich lieben zu können, muß einer lernen, Blödheit als moralische Tugend zu nehmen. Dann wird er sie mit Zähnen und Klauen verteidigen. Und von anderen einfordern. Dann wird er nicht mehr verstehen, daß das Zahlungsmittel Geld ein Gewaltmittel ist. Daß es aus nackter körperlicher Gewalt hervorgekommen ist. Und allein durch nackte körperliche Gewalt fortbestehen kann. Und daß ihm diese Gewalt angetan werden wird, sobald er sich selbst und anderen Abhängigen keine Gewalt mehr antun will.

Karl Polanyi beschreibt in «The Great Transformation» am Beispiel Englands, wie es dort vor etlichen Jahrhunderten anfing. Zu einer Zeit, als Geld noch nicht gebräuchlich war, nahm das Geld seinen Anfang mit den „Einfriedungen“. Mit dem Rauben von kollektiv genutztem Weideland freier Bauern durch dessen Einzäunung seitens von „Lords“. Was MIT BRUTALER GEWALT geschah. Es genügte ein Terrortrupp berittener Lords oder von deren Söldnern, um sich gegen die wenigen Bewohner eines Dorfes mithilfe von Terror durchzusetzen, sprich: Widerständige abzuschlachten und alle Häuser niederzubrennen. So wurde kollektiv genutztes Weideland zu Privatbesitz der Lords. Und so entstanden in England Armut und Abhängigkeit.

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Ist der Kollektivismus Indiz für Totalitarismus?

Es ist sehr interessant, dass die Menschen diese beiden Möglichkeiten [Nazitum oder Kommunismus] als weit rechts oder weit links definieren. Doch im Grunde ist es dasselbe. […]

Das wirklich Böse hinter dem Nazitum ist der Kollektivismus. Es ist die Idee, dass die Rechte des Individuums aufgegeben werden können und aufgegeben werden sollten, zugunsten „der Gemeinschaft“ oder „des Landes“ oder „des Volkes“ oder was auch immer für einen Schwachsinnsbegriff du verwenden willst, um die Unterdrückung eines Individuums im Namen einer Gemeinschaft zu rechtfertigen. […]

Es ist egal, welchen Namen du draufklebst. Die Idee, dass die Rechte „der Gemeinschaft“ über den Rechten des Individuums stehen würden, ist das gesamte Problem. […]

Oder du kannst etwas mehr Gewohntes machen, was die Sozialisten bevorzugen: „[…]

Es ist in Ordnung, […] Rechte für das Wohl der Gemeinschaft zu opfern.“ […]

So reden alle Politiker, auch heute und genauso hat Stalin geredet und Lenin und Mao und Hitler. […]

Dass es einen autoritären Staat braucht, der entscheidet, wer […] Rechte hat und was gut für „die Gemeinschaft“ ist – sie nennen es immer „das Wir“ – sie sagen: „Wir repräsentieren das Volk und im Namen des Volkes – in eurem Namen – haben wir das Recht, […] Menschen zu kontrollieren und ihre Wahl einzuschränken und sie zu überwachen.“ Und genau das ist es, was zur Tyrannei führt. Und der Grund, warum es funktioniert, ist, weil es ein leichter Weg ist, um gute Menschen davon zu überzeugen, für das Schlechte zu stimmen. […]

Wenn du bei einem Auftritt sagst, du arbeitest für das „Wohl der Gemeinschaft“, für „das Wohl der Masse der Menschen“, dann haben die Leute kein Problem damit, Tyrannen zur Macht zu verhelfen – was immer und immer wieder geschehen ist. […] Der Grad an erlaubter Gewalt gegen das Individuum […] für „das Wohl der Gemeinschaft“, ist in diesem Falle kleiner, als es in den anderen beschriebenen Tyranneien der Fall war. Also ist die heutige Form eine mildere Form des Kollektivismus. […]

Es ist immer das gleiche Prinzip, dass die Rechte des Individuums im Namen des Kollektivismus geopfert werden, für „das Gemeinwohl“, für „die Gemeinschaft“. Das Problem ist immer dasselbe. Und es ist völlig egal, ob du es Nazitum nennst oder Kommunismus oder eine „verfassungsgemäße“ Gemeinschaft – es ist immer das gleiche Problem. […]

Rot-China war eine Republik mit einer Verfassung, in der die Rechte der Menschen festgeschrieben waren. Die Sowjetunion war eine Republik mit einer Verfassung, in der die Rechte der Menschen festgeschrieben waren. Und die Weimarer Republik, die zum Nazitum in Deutschland führte, war eine demokratische Republik mit einer Verfassung, in der die Rechte der Menschen festgeschrieben waren. Und Nordkorea ist immer noch eine demokratische Republik mit einer Verfassung, in der die Rechte der Menschen festgeschrieben sind.

Also wenn du glaubst, dass, wenn auf einem Stück Papier draufsteht, dass du nett zu anderen Menschen sein sollst und dass es das zugrundeliegende Böse des Kollektivismus verhindern könnte, […] dann bist du genau der, den ich frage und von dem ich dringend eine Antwort haben will, was so schlimm am Nazitum ist, weil – wenn du es wirklich verstehen würdest -, würdest du erkennen, dass es die Idee ist, eine Regierung zu benötigen.

Wenn du das herausbekommen hast, dann hörst du auf, autoritären Kollektivismus jeglicher Färbung zu befürworten und dann können wir auch mit den Kriegen aufhören und aufhören, Menschen zu unterdrücken.

Larken Rose
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War Rudolf Steiner ein Rassist?

Rudolf Steiner

Heute nahm ich einen Kommentar wahr, in dem behauptet wurde, dass Rudolf Steiner und die heutigen Anthroposophen Rassisten und Antisemiten seien, sogar Nationalisten. Ich war erstaunt, denn die bisherigen Bücher und Schriften so wie Vorträge über seine Weltbilder hatten mir nie einen Hinweis darauf gegeben, dass er Gruppen von Menschen als minderwertig erachtete, sich irgendwo völkisch = gleichmachend anhörte, oder gegen Parlamentarismus sei (ganz im Gegenteil: Soziale Dreigliederung). Eher im Gegenteil, waren ihm sekundär, woher ein Mensch stammte. Wichtig war es ihm, diesen Menschen sich individuell entwickeln zu lassen. Nun, dann kam ein wichtiger Grund: Anthroposophen waren auch auf den von den Querdenkern organisierten Demos gegen die Corona-Politik mit dabei. Und da es dort auch Reichsbürger und Rechte gab, wären eben auch Anthroposophen rechts. Nun, es gibt allerdings aus dem linken Lager der Materialisten, sprich Jenen, die der Esoterik stark ablehnend gegenüberstehen, diese Kritik schon seit ein paar Jahren (siehe Hinweise hier). Dass die Anthroposophen dem Weltbild der Nationalsozialisten entgegenstanden, las ich in einem Artikel von 1935 sowie einen Kommentar von Robert Kaller dazu:

Die Nazis haben teilweise öffentliche Vorträge in München von Rudolf Steiner massiv gestört, Säle gestürmt, es kam zu Schlägereien mit jungen Anthroposophen, die Steiner beschützt haben etc. Die Nazis haben auch offen vom „deutschen Geist“ geredet und sie hatten auch spirituelle Ideen(Thule Kreis) , glaubten teils an Reinkarnation (Himmler) etc. .Die Anthroposophen woll(t)en allerdings die Erde heilen, zum Wohle der ganzen Menschheit und haben dazu zukunftsfähige Ideen und Konzepte für Landwirtschaft, Medizin, Kunst und Bildung ,Bankenwesen entwickelt etc., die auch heute noch Bestand haben, wirken und ständig weiterentwickelt werden. Die Nazis wollten dagegen nur banale Herrschaft und rigide Macht, persönliche Bereicherung , ihre gesellschaftlichen Konzepte waren uralt und aus allen möglichen Kulturen „geklaut“ , aber schienen den Menschen irgendwie vertrauter, einfacher. Das Scheitern der anthroposophischen Ideen und der Sieg Hitlers 1933 ist eine mitteleuropäische Katastrophe , die die Entwicklung der Menschheit und der Welt um Jahrhunderte zurückgeworfen hat . Eine „Götterpanne“.

Schrieb Robert Kaller als Kommentar zum folgenden Zeitungsausschnitt …
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Teile und Herrsche … oder: wer hat an der Krise gedreht?

Ist möglicherweise ein Bild von Text

Wenn ihr 100 schwarze und 100 rote Ameisen sammelt und in ein Glas gebt, passiert nichts.

Wenn ihr das Glas nehmt, schüttelt es kräftig und lasst es auf dem Tisch stehen, dann seht ihr, wie die Ameisen beginnen, sich gegenseitig zu töten.

Rote denken, Schwarze sind Feinde, während Schwarze denken, Rote sind Feinde.

Doch der wahre Feind ist die Person, die den Krug geschüttelt hat. Das gleiche passiert in der Gesellschaft.

Bevor wir anfangen, aufeinander los zugehen oder uns gegeneinander zu bekämpfen, müssen wir uns erst fragen, wer den Krug geschüttelt hat.

Netzfund
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Der Mensch ist in dreifacher Weise mit der Welt verwoben: via Körper, Seele, Geist

Helena Blavatsky (1877)
Foto: Wikipedia

Ich hatte vor einigen Jahren das erste Mal Lektüre von Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie, direkt gelesen. Es war ein kleines Büchlein, in dem es um die Phasen der Menschwerdung ging. Dabei nahmen Atlantis und Lemuria größere Passagen ein. Das Wissen darum wird er größtenteils durch die langjährige Mitgliedschaft in der theosophischen Geheimgesellschaft (Stichwort Helena Blavatsky) erlangt haben, aber auch durch seherische Begabungen. Hier auf dem Blog hatten wir seine Ideen zur Ausgestaltung einer gelingenden Gemeinschaft lesen können: Darüber, wie ein neues Denken unsere versklavte Gesellschaft in eine soziale Gemeinschaft transformieren kann … und Vom sozialen Organismus der menschlichen Gesellschaft …. Das Gesamtwerk von Steiner ist so umfassend, dass es Jahre braucht, sich hier einzuarbeiten. Es ist aber auch in einer Sprache verfasst, die uns 100 Jahre später nicht mehr so leicht zugänglich ist. Daher habe ich mir nun ein Buch zugelegt, das die wichtigsten Teile seines Werks kommentiert zusammenfasst: Das große Rudolf Steiner Buch für Einsteiger.

Die folgende Passage möchte ich hier gerne ins Regal stellen, da sie mir zum Verständnis des Menschseins eine wichtige zu sein scheint. Und wieder erfahren wir von den Kristen (wie es No_NWO gerne für die Macher der Katholischen Kirche schreibt), dass sie das Selbstverständnis des Menschen kastrierten. Zuerst ein Zitat aus den Schriften Steiners. Es folgt eine kurze Erläuterungen von Axel Burkhart, dem Autor des oben genannten Buches:

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