Archiv

Archive for the ‘Gesellschaft’ Category

Ob es damals bei der Hexenverbrennung auch darum ging, dass die vielen Guten die Bösen entsorgen wollten?

Oktober 26, 2021 7 Kommentare

Wenn Güte als gut gelten will, wird sie zu Ungutem.

Laotse (Quelle)

Und ein weiteres Mal ein Sorry, dass ich auch Lars Vollmer noch Mals hier zu Wort kommen lassen möchte, quasi als Fortsetzung des Artikels „Wir brauchen wieder eine offene und sachliche Debatte.“. Der Unternehmensberater versucht unserer immer sichtbarer werdenden Spaltung der Gesellschaf auf den Grund zu gehen. Es geht wie so viele Male in der Geschichte der Menschheit um das Werk der sich verbündenden Guten gegen die sie stressenden Bösen. Dass dieses Spiel so manches Mal richtig böse zu Ungunsten ausgegrenzter vermeintlich Böser ablief, das haben wir in der Schule erfahren, oder werden durch die Medien immer wieder erinnert. Nur, wer ist am Ende Schuld an diesen Hexenverbrennungen? Schauen wir mal …:

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: ,

Vom Fehler im System und was es zu seinem Wandel braucht …

Oktober 25, 2021 6 Kommentare

Sorry, ich muss Gunnar Kaiser nochmals bringen. Er ist doch sehr umtriebig mit den Dingen, die mich selbst umtreiben. Als die Finanzkrise 2008/2009 umging, und u.a. die große Bank Lehman Brother geopfert wurde und viele Menschen ihr Angespartes für die Rente verloren. Und als der Bundestag den ESM-Vertrag der Finanzelite durchwinkte, schrieb ich mit Hals diesen Artikel: Im falschen Film? Bundestag korrupt bis in den kleinen Zeh, den ESM-Vertrag betreffend. Ich kam dazu, da ich vorher reichlich recherchierte und all das fand, was in dem folgend Interview zum Thema Geldsystem, Kreditwesen und Fiatgeld (Luftgeld) angesprochen wird. Christoph Pfluger bringt all die Fakten in einem ruhigen und angenehmen Wesen auf den Punkt. Für alle, die ahnen, dass unser Zinsgeldsystem genau das Mittel ist, das dafür sorgt, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer weiter den Gürtel enger schnallen müssen, sei dieser Beitrag ins Regal gestellt, besonders weil ein Ausblick gegeben wird, wie wir aus der immer weiter aufreißenden Schere zwischen Arm und Reich heraus kommen könnten:

Zum Video ist zu lesen:

Weiterlesen …
Kategorien:Ökonomie, Gesellschaft Schlagwörter: ,

„Muss der Staatsbürger seiner Pflicht kritiklos Folge leisten?“

Oktober 25, 2021 15 Kommentare
Willkür der herrschenden Macht:
‚Nero im Circus‘ Nero, römischer Kaiser, 37-68 n.Chr.
(Todesurteil für einen unterlegenen Gladiator durch den nach unten gerichteten Daumen). Holzstich, um 1900, koloriert, nach Gemälde von Wilhelm Otto Peters (1851 – nach 1919).

Der Ruf danach, die eigenen Werte und Überzeugungen für das vermeintlich größere Wohl, dessen Inhalt natürlich immer vom Staat vorgegeben wird, zurückzustellen, das ist ein Charakteristikum faschistischer System. Der Mensch soll sein Leid, seine Kritik und sein Gewissen zurückstellen, um die Ideale der Ideologie nicht zu gefährden. Unterlasse ich meine Kritik aber, weil ich dem Handelnden, also dem Staat, einfach vertrauen oder weil ich ihm gegenüber ein gewisses Verantwortungsgefühl habe, dann handle ich nicht nur entgegen meiner eigenen Moral, sondern mache mich auch mitschuldig an den eventuellen Schäden. Und das ist nicht moralisch.

Gunnar Kaiser, etwa Minute 33 im Video „Philosophie der Untertanen – Precht und die Pflicht | Teil“

Oh oh, da legt sich der Gunnar Kaiser schon wieder mit einem der gefühlt berufenen „Staatsphilosophen“ mit dem Namen Richard David Precht an.

Ich habe nicht von ungefähr das Buch 1984 von George Orwell auf meine Menüleiste gelegt. Dieses Buch (neben dem Animal Farm) hat mir in meiner Jugend extremst die Augen davor geöffnet, was faschistische Gesellschaften ausmacht. Und spätestens seit der Finanzkrise 2008/20009 und nochmals mehr 2015 mit den vielen flüchtenden Menschen habe ich das Gefühl, dass wir 1984 deutlich hinter uns gelassen haben. Warum? Weil so viele Bürger nicht einmal merken, was um sie herum und mit ihnen geschieht (und wenn sie etwas fühlen, kommt der Effekt der kognitiven Dissonanz zum Tragen), und wie sie williges und unterstützendes Werkzeug eines Apparats werden, das im Wesentlichen gegen sie selbst gerichtet ist.

In dem folgenden aktuellen Beitrag von ihm geht es um nicht mehr als die Pflicht des Staatsbürgers, wie Precht dies sieht, und wie Gunnar das sieht. Gunnar schreibt auf youtube dazu:

Weiterlesen …
Kategorien:Gesellschaft

„Wir brauchen wieder eine offene und sachliche Debatte.“

Oktober 24, 2021 8 Kommentare

Dr. Franziska Briest hat heute auf Twitter in einem längeren Thread ihre Gedanken zum inzwischen sehr enggewordenen Debattenraum geschrieben. Ich komme mit ihren Worten sehr in Resonanz, daher stelle sie auch einmal hier ins Regal (Quelle):

Grafik nach Prof. Rainer Mausfeld

Ich möchte etwas Nachdenkliches mit euch teilen. Im Dezember war ich Ziel eines Shitstorms, da wurde mein Privatleben durchwühlt, mein Arbeitgeber kontaktiert, mit dem Vorwurf, ich hätte Schnelltests geklaut (die zum Zeitpunkt bereits für Fachpersonal zu kaufen waren), immer wieder mein Arbeitgeber und meine Partei getaggt. Das ist zwar etwas abgeflaut, aber obwohl ich die Identität meiner Kinder seit Jahren konsequent schütze (schon lange vor Covid, wegen Morddrohungen durch Nazis während meiner aktiven politischen Zeit), wurde ich auch schon von der Schule kontaktiert.

Ich habe mit Menschen gesprochen, deren Webseiten angegriffen werden, die Drohungen gegen ihr Leben oder das ihrer Kinder erhalten, Menschen, deren Arbeitgeber Klarnamen auf sozialen Medien nicht mehr lesen möchte, Selbstständige, deren Unternehmen/Praxis angefeindet werden, KollegInnen, die Morddrohungen erhalten. Und das Ganze nicht nur aus der Ecke der Rechten und Covid-Leugner, sondern auch aus der Ecke der Maßnahmenbefürworter und Niedriginzidenzaktivisten.

Politischen Dissens wird es immer geben, da ist die Pandemie keine Ausnahme. Es werden aber mit dem Klimawandel und der alternden Gesellschaft noch viel härtere Brocken in den nächsten Jahrzehnten auf uns zukommen und ich sehe uns als Gesellschaft nicht dafür gewappnet, diesen Dissens auszuhalten und sauber zu diskutieren. …

Dr. Franziska Briests Nachdenkliches aus einem unbedingt lesenswerten Twitter-Thread. Bitte den Tweed unten anklicken, um den ganzen Thread zu erhalten.
Weiterlesen …
Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter:

Die Welt am Wendepunkt … zwischen Dystopie und Paradies

Oktober 16, 2021 12 Kommentare

Immer wieder habe ich Beiträge gebracht, um zu beleuchten, ob hinter unserem politischen Bühnenbild, also Backstage ein System installiert ist, das unsere Geschicke zum Wohle einer kleinen Elite steuert. Ernst Wolff ist einer jener verschrienen Journalisten, der schon über die Machenschaften im Vietnam-Krieg schrieb und heute sehr gut vernetzt ist und daher vieles mitgeteilt bekommt, was der normale Bürger in der Regel nie erfahren würde, wenn er nicht darüber erzählte. Herr Wolff beginnt den folgenden Vortrag mit diesem berühmten Zitat:

In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht,
kann man sicher sein, dass es auch auf dieser Weise geplant war

Franklin D. Roosevelt (1882-1945), weitere Fundstelle

Er stellt klar, dass er keine echten Beweise hätte, aber die Fülle an Indizien zeigen doch deutlich auf, wie stark im Hintergrund orchestriert wird, und das wäre überdeutlich in der aktuellen Pandemie zu beobachten. Herr Wolff weist darauf hin, in welcher Art und Weise diese, ich nenne sie gerne, Hintertanen ihre Untertanen bändigen wollen. Dabei geht er u.a. auch auf die Projekte des Bedingungslose Grundeinkommens gekoppelt mit einem digitalen Geld ein. Gewollt sei eine Welt maximaler Tansparenz der Bürgers und Intraparenz ihrer Steuerung.

Er endet mit seinem Vortrag allerdings doch recht positiv in die Zukunft schauend: Er sieht diese Ziele der Eliten deutlich gefährdet, da sie ihre Maßnahme aktuell so stark überziehen, immer mehr Menschen erkennen müssen, das da etwas unterwegs ist, das nicht zu ihrem Wohle ist. Aber macht Euch wie immer selbst ein Bild über das Weltbild dieses Vortragenden:

Garant für wahre Demokratie: Soziale Koordination

Oktober 10, 2021 4 Kommentare

Während der letzten Tage kam mir ein Text als Twitter-Thread vor die Augen, der sich damit befasst, wie viel Demokratie in der unsrigen steckt (eigentlich eben äußerst wenig) und was es bräuchte, dass wir wirklich eine Demokratie hätten. Es stammt von einem anonymen Autor, der sich bis vor zwei Jahren auf seinem Blog What you read is what I’ve felt – Fallen philosopher’s writing – dem Thema mit vielen feinsinnigen Artikel genähert hat. Hier nun der Thread, auf dass er Euch zu weiteren eigenen Gedanken dazu anregen möge:

Es fehlt unserer modernen Gesellschaft bisher einfach an GUTEN Formen sozialer Kontrolle, wie sie über Jahrzehntausende hinweg einfach natürlich gegeben waren aber nun eben nicht mehr sind, ohne dass jemand was dafür kann. Was „gute“ soziale Kontrolle für uns Menschen ist, ist leicht benennbar:

1) Sie ist wechselseitig, reziprok, symmetrisch
2) Sie ist unmittelbar, persönlich, menschlich

Das ist der Grund, warum wir mit unseren ganzen Bürokratie und Machtungleichheiten so unglücklich sind. Demokratie wäre eigentlich die Lösung für genau dieses Problem, das differenziertere, komplexere Gesellschaften automatisch bekommen, einfach weil sie zahlenmäßig größer sind:

Sie stellt 1) Wechselseitigkeit künstlich her
Sie stellt 2) Unmittelbarkeit künstlich her

Vor diesem Hintergrund müssen wir sagen, sind unsere heutigen Staaten, unsere heutige Politik und unsere heutigen Demokratien einfach fundamental fehlkonstruiert. Sie leisten nicht das, was sie sollen. Sie beruhen auf Missverständnissen des Problems, das sie lösen sollen.

Wir brauchen heute eine Demokratie, die wirkliche politische Machtgleichheit zwischen uns stabil garantiert: Die uns in ein symmetrisches, reziprokes Verhältnis zueinander setzt, ungeachtet dessen welche privaten Eigenschaften und welche private Machtfülle wir haben.

Weiterlesen …

Und zärtlich hauchte es Mutti

Oktober 10, 2021 3 Kommentare

Hier bei uns in der BRD, in CIA’s own country, haben 2021 drei Viertel der Wahlberechtigten bestimmt, welche Sklaven über sie herrschen sollen. Nietzsche: „Die moderne Form von Herrschaft ist eine von Sklaven über Sklaven.“

Demnach zeigte sich ein Viertel der wahlberechtigten Einwohnerschaft der großen Sklaverei gegenüber indifferent bis ablehnend. Was keine Rückschlüsse auf Beweggründe zuläßt. Wer wüßte schon, wieviele der Nichtwähler in Lähmungs-Depression verfallen sein mögen: „Ich mag nicht mehr. Es wird alles immer schlimmer. Erst der Kaiser. Dann der Adolf. Und jetzt auch noch die Mutti weg!“

Zu CIA zu präzisieren, bitte: C = Cultural, I = Infantilism, A = Agency. Schauen wir uns dies einmal näher an.

Wo waren wir stehengeblieben, bitte? Ach ja: Erst der Kaiser, dann der Adolf, und jetzt auch noch die Mutti weg! Oh, immer diese psycho(tisch)-therapeutisch dressierten Staatskinderlein mit ihrem Freud’schen Familienroman des Papa-Mama-Kind. Zwanghaft ist sie und winzig klein, die infantilistische Welt von gelernten Staatskinderlein.

Die oben angesprochene Lähmungs-Depression muß schlimm sein! Jetzt zu hören, daß selbst die Partei dieBasis von nur 600.000 Staatskinderlein für würdig erachtet wurde, uns‘ Mutti zu ersetzen — dieBasis, das sind die mit dem großmäuligen Reinerpapa und der Schafe züchtenden und großbusigen Vivianmama.

Weiterlesen …
Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , , ,

Von Dummheiten, Lügen und Verderbtheiten

Die Leute, die sich belügen lassen, sind gefährlicher als Diejenigen, die belügen; und die Leute, die sich verderben lassen, schändlicher, als die Verderber es sind. Denn es ist ein psychologisches Gesetz, dass die Dummen und die Schwachen, keineswegs ganz unbewusst, nach den Leuten auf der Suche sind, von denen sie Lüge und Verderbnis erwarten und nicht eher ruhen, als bis sie sie gefunden haben.

Arthur Schnitzler

Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst.

Platon

Fragt sich, wo die Dummheit herkommt. Ist sie angeboren oder doch eher sprichwörtlich ein-gebildet, weil siehe unten, sich so die Macht der Profiteure stabilisiert hält:

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: ,

„Wir sind im Machbarkeitswahn, und müssen nun feststellen, dass das Lebendige nicht beherrschbar ist“

Ich mag sowohl die Journalistin als auch den Hirnforscher Gerald Hüther in ihrer besonnen kritischen Art über Themen zu sprechen, die Gräben quer durch unsere Gesellschaft ziehen. Ich möchte das folgende Gespräch der beiden hier ins Regal stellen, da sie im ersten Teil auf das schauen, was die Corona-Maßnahmen mit unseren Kindern machen, und im zweiten Teil darüber sprechen, was wir tun können, um die Kinder aus ihrem Lethargieloch zu holen, auf dass sie Spaß am Lernen finden werden.

Herr Hüther ist den politischen Maßnahmen gegenüber sehr kritisch eingestellt, sieht aber hier nicht eine übergeordnete Instanz am Wirken sondern eine sich gegenseitig Hochschaukeln von Politik und Medien auf der einen Seite und den ängstlich Fordernden auf der anderen Seite. Er sieht ein 50% der Ängstlichen, die möglichst alles dicht machen wollen, und die andere Hälfte der Kritischen, die spüren, dass hier was völlig falsch läuft. Es ist dabei schön zu sehen, dass er immer wieder bemüht ist, den eher positiven Ausgang zu sehen. Spannend ist dabei das Wie, das gerade unseren Kindern, die im dem ängstlichen Kalkül nur als Objekte betrachtet werden, statt als bedürftige Subjekte. Für mich eine absolute Empfehlung mal wieder:

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , ,

Liebe Freiheitsfans in Berlin heute: Stand and deliver

Nachtrag: diesen Artikel widme ich dem gestrigen Todesopfer der Demonstration:

Heute haben sich in vielen europäischen Städten die Menschen auf die Straße begeben, um ihren Unmut über die Corona-Willkür und dem Einbehalt ihrer Grundrechte kundzutun. Auch in Berlin. Und die Bilder, die ich heute von dort sah, jene von auf friedlich protestierende Menschen einprügelnden Polizisten, haben mir gezeigt, dass der Staatsapparat sich auf die nächsten Schritte einer Tyrannei bewegt. Gerne möchte ich diesen Protestsong von Eric Clapton an die in Berlin aushaltenden Protestler schicken:

You let them put the fear on you
Stand and deliver
But not a word you heard was true
But if there’s nothing you can say
There may be nothing you can do

Do you wanna be a free man
Or do you wanna be a slave?
Do you wanna be a free man
Or do you wanna be a slave?
Do you wanna wear these chains
Until you’re lying in the grave?

I don’t wanna be a pauper
And I don’t wanna be a prince
I don’t wanna be a pauper
And I don’t wanna be a prince
I just wanna do my job
Playing the blues for my friends

Magna Carta, Bill of Rights
The constitution, what’s it worth?
You know they’re gonna grind us down, ah
Until it really hurts
Is this a sovereign nation
Or just a police state?
You better look out, people
Before it gets too late

D’you wanna be your own driver
Or keep on flogging a dead horse?
D’you wanna be your own driver
Or keep on flogging a dead horse?
Do you wanna make it better
Or do you wanna make it worse?

Stand and deliver
You let them put the fear on you
Sold down the river
But not a word of it was true
If there’s nothing you can say
There may be nothing you can do

Stand and deliver
Stand and deliver
Dick Turpin wore a mask too

***

The phrase „stand and deliver“ is associated with highwaymen, suggesting that Morrison and Clapton feel that governments scrambling to keep their populations alive are somehow stealing from them. The track concludes with the line „Dick Turpin wore a mask too.“ Turpin was an 18th century British criminal known for highway robbery.

Source: Eric Clapton and Van Morrison Release Their Anti-Mask Anthem
Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: ,

Schafft ein, zwei, drei viele Allmenden …

Diesen Text bekam ich heute per Mail, und da er doch zum Blog passende Gedanken bewegt und zum Mitwirken auffordert, möchte ihn auch noch ins Regal stellen:

Bericht vom 89. „Forum integrierte Gesellschaft“ am 04.07.2021, und

und Einladung zum 90. Treffen am 01.08.2021

Das „Forum integrierte Gesellschaft“ ist ein offener Gesprächskreis mit dem Ziel, kritische Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen und mit unterschiedlichen Weltsichten in lebensdienlichen Austausch zueinander zu bringen. Die Treffen finden in lockerer, freundschaftlicher Atmosphäre statt.

Wahrheiten mit und ohne Maske…

Liebe Freundinnen, liebe Freunde des Forums,

Wie stark müssen Illusionen inszeniert werden, bis sie als Wirklichkeit wahrgenommen werden, wie oft muss eine Lüge wiederholt werden, bis sie zur Wahrheit wird? Und wem außer sich selbst kann der vereinzelte Mensch heute vertrauen? Mehr noch, kann er sich selbst noch vertrauen?  Oder landen wir schließlich bei blindem Gottvertrauen – mit welchem Gott?

Das waren die Fragen, die sich bei dem Versuch des Forums ergaben, eine Bestandsaufnahme zur gegenwärtigen Verschiebung der globalen Ordnung vorzunehmen, Stichwort: Gespräche von Biden, Putin, Xi Jinping, G-7 und Co., und innenpolitische Programme zur bevorstehenden Bundestagswahl. Der Versuch führte sehr schnell zu der ernüchternden Erkenntnis, dass auf den globalen Foren, ebenso wie in den Wahlprogrammen zur Bundestagswahl die wirkliche Bewegung, die sich zurzeit vollzieht, hinter den glatten Fassaden von „build back better“ und „neuer Realität“ verborgen bleibt.

Vom anstehenden Cyber-Krieg des digitalen Kapitalismus

Was sich hinter den Masken scheinbarer Übereinstimmung in Einzelfragen wie der Klimapolitik oder der globalen Corona-Eindämmung abspielt, blitzt nur gelegentlich aus der von „Corona“ erstickten medialen Glocke hervor. So etwa, um nur ein Beispiel zu nennen, wenn in einem Text in der FAZ vom 23.06.2021 anlässlich der aktuellen Gespräche zwischen Biden, Putin, Xi Jinping, G-7 und Co unter der Überschrift “Die digitale Atombombe entschärfen“ vor einer aus dem Ruder laufenden digitalen Aufrüstungsspirale gewarnt wird und globale Kontrollmechanismen angemahnt werden.  

Zehn Problembereiche, die geregelt werden müssten, führt der Autor an, ein Herr Kleinwächter, emeritierter (!) Professor für Internetpolitik der Universität Aarhus und Mitglied der Global Commission in Stability in Cyberspace – geregelt werden m ü s s t e n, das heißt, für deren Regelung laut Autor überhaupt erst staatsübergreifende Organe geschaffen werden müssten: „Cyberwaffen“ müssten definiert werden, da die meisten dieser Anwendungen „für zivile wie für militärische Zwecke nutzbar“ seien.  Was „Künstliche Intelligenz“ dürfe und was nicht, müsse geklärt werden. Ob alles erlaubt sein solle, was technisch möglich sei. Geklärt werden müsse die Frage einer Digitalsteuer, die Frage des grenzüberschreitenden Datenhandels, der Kampf gegen Cyberkriminalität, die Eingrenzung von Fakenews usw. Schließlich gehe es um die Frage der digitalen Normen, denn wer die Normen für ein neues Produkt setze, kontrolliere den Markt.

Weiterlesen …
Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , ,

Sollte Reichtum begrenzt werden?

Der Kapitalismus ist keine Alternative zum Sozialismus und umgekehrt. Nicht nur weil keines von beiden in seiner reinen Form existiert, sondern weil beide Zwillinge sind, von denen jeder einen anderen Hut trägt.

Hannah Arendt

Moderne Kapitalisten sind freundliche Ausbeuter, moderne Sozialisten unfreundliche Austeiler.

Marcel Mart

Ich fand heute Morgen ein Denkanstoß für Bundestagswahl (siehe). Seit Jahren sehen wir, wie immer noch mehr gelt an die sehr reichen unter uns geht. Die aktuelle Corona-Panik-Zeit hat dies noch deutlicher werden lassen. Während sehr viele Kleinunternehmer vor dem Ruin ihres Lebenswerkes stehen, haben sich die Multimilliardären kurz mal ihr Vermögen verdoppelt. Dass dies ungesund für ein gemeinschaftliches Wirken ist, dürfte auch Grundschülern schon klar sein. Nur was tun. Die einen Sagen, lasst die Unternehmer frei wirken, so dass sie auch etwas unternehmen können. Es wird dann auch für den Rest was zusätzlich abfallen. Das das mit diesem Trickle-Down-Effekt nur sehr begrenzt funktioniert, konnten die Anderen gerade letzter Zeit immer wieder feststellen. Während die Wirtschaftszahlen nach oben wiesen, fielen die Löhne und die Mieten stiegen. Sogar Joe Biden hat nun eine Ansage gemacht, die oberen 1% zu belasten. Hier nun der Eingangs erwähnte Denkanstoß:

Der französischer Wirtschaftswissenschaftler Thomas Piketty fordert eine Besteuerung von Milliardären von bis zu 90% und das nicht um den Staat zu finanzieren, sondern um die Demokratie zu retten. Hier ein paar Bundestagswahl-Argumente, warum Umverteilung mehr Freiheit und Demokratie bedeutet:

Von oben gesehen ein Haufen von Scheiße. Von unten lauter Arschlöcher.
Von oben gesehen ein Haufen von Scheiße. Von unten lauter Arschlöcher.
  • Ungleichheit verhindert soziale Mobilität. Das bedeutet, dass in Ländern, die weniger ungleich sind, seltener das Elternhaus darüber entscheidet, welche Möglichkeiten Kinder in ihrem Leben haben. Ungleichheit schränkt also die Freiheit der großen Masse massiv ein.
  • Das Versprechen der Politik von einer besseren Zukunft wird bei steigender Ungleichheit nicht eingehalten. Wenn sich soziale Absicherung und Arbeitsbedingungen verschlechtern, Wenige jedoch immer mehr besitzen, vermittelt das den Eindruck, dass Politik für Eliten gemacht wird.
  • Vermögensungleichheit ist auch das Ergebnis ungleich verteilter Macht. Vermögende und ihre Lobbyverbände haben einen größeren Einfluss auf die Politik und können so ihre Interessen leichter durchsetzen, als es viele ärmere Individuen können.
  • Der Ökonom Joseph Stiglitz schreibt dazu: „Die Parteipolitik ist das Schlachtfeld, auf dem um die Frage gerungen wird, wie der ökonomische Kuchen einer Nation aufgeteilt werden soll. Das oberste Prozent hat diese Schlacht gewonnen. So sollte es in einer Demokratie nicht sein.“
  • Das akkumulierte Geldvermögen bekommt jedoch einen deutlichen Machtgewinn, wenn linke Parteien ihre Investitionsvorhaben vom Zugriff auf die extremen Vermögen ABHÄNGIG machen. Superreiche versetzt das immer wieder in die Lage, die Vielen zu erpressen.
  • Ein Staat, der weiß, dass er die Staatsverschuldung nicht unter einer willkürlichen Grenze halten muss, wird unerpressbar. Mit einem neuen Verständnis über Staatsfinanzen, lässt sich also die Machtdivergenz zwischen Parlament und Großkapital beseitigen. Das reicht jedoch nicht.
  • Wenn wenige Konzerne immer mehr besitzen und kleine Unternehmen aufkaufen, wächst Macht in den Händen Weniger, die schließlich weiter vererbt wird. Das ist nicht nur schlecht für die Demokratie und die Freiheit der Vielen, sondern bremst auch Fortschritt und Innovation.
  • Wenn wir diese Entwicklung hin zu mehr Demokratie und Freiheit umkehren wollen, müssen wir nicht nur Vermögenskonzentration verhindert, sondern auch die Mitbestimmung von Beschäftigten ausbauen. Diese brauchen jedoch mehr als nur den Zugriff auf „ökonomisches Kapital“.
  • Wir müssen eine Entwicklung in Gang setzen, die unsere Gesellschaft sozial u. kulturell zusammenwachsen lässt. Mit einem Bildungssystem, das ausfinanziert auf die Unterschiedlichkeit der Individuen eingeht. Die Freiheit des Individuums, sich in sozialer Absicherung zu entfalten.
  • Was wir Superreichen nehmen, ist die Möglichkeit, über die Leben von vielen Ärmeren Macht auszuüben. Was wir alle dabei gewinnen, ist eine gesündere, gebildetere, tolerantere und handlungsfähigere Gesellschaft, in der auch Verantwortung besser verteilt werden kann.

Auch dieser Denkanstoß ist eine passende Fortsetzung zum vorgestrigen Artikel:
Eine etwas andere Sicht über die Vertreibung aus dem Paradies

***

Ich ging raus und trieb mich mit Jugendlichen in Los Angeles rum, bevor ich „denn sie wissen nicht, was sie tun„, drehte. Die tragen Lederjacken und suchen nach Leuten, die sie ein wenig in die Mangel nehmen können. Weißt du, das sind keine armen Kinder. Viele von denen haben Geld, und wenn sie groß sind, werden sie zu Stützen der Gesellschaft. Junge, die haben mir Angst eingejagt!

James Dean

Ergebnis einer Multiplikation des Einzelnen mit einer überzahligen Nullität

Hiroshima nach dem Abwurf der Atombombe

Seines Selbstverständnisses beraubt, aus seinem traditionellen Bindungsgeflecht gerissen, steht der Entwurzelte, den an ihn herangetragenen Ansprüchen des Marktes fortan  unbeschränkt zur Verfügung. Er hat seine Lebensführung gegenüber den Ansprüchen abstrakter Behörden zu verantworten. Er delegiert seine Eigenzweckmäßigkeit an die funktionale Zweckmäßigkeit einer ‚pyramidalen’ Struktur, die ihm im Gegenzug die Rechtfertigung seines Daseins liefert. Gegenüber der virtuellen Pflicht zur behördenkonformen Lebensbilanz über seinen selbstvergessenen Dienst für abstrakte Zwecke, würde selbst der Auftritt einer realen Zeugenschar zwecklos, die belegen könnte, welchen konkreten Lebenszwecken er einst gedient habe.

Seine soziale Verantwortung besteht im Ringen um die Relevanz in den sozialen Mediennetzwerken. Die Grade seiner Selbstverantwortlichkeit spiegeln sich auf dem Display wider im Ranking, Rating, Scoring bei den ernsten Spielen, mit denen er sein Dasein zu bestreiten erpresst wird. Die uns aufgenötigte Beschäftigung und Zerstreuung in der medialen Wüste der Unterhaltungsindustrie zur Unterhaltung der Industrie, läßt keinerlei Spielraum zur bewußten Reflexion. Allzu enggerastert ist das Netzgeflecht des Gefängnisses unserer Wahrnehmung. Mit hochpotenzierender Pixeldichte verflüchtigen sich dessen Gitterstäbe auf dem Weg zur Perfektion in die Nichtwahrnehmbarkeit. Dann werden wir utopisch frei sein, wie ein in den virtuellen Abgrund geworfener Kiesel, ausgestattet mit dem illusionären Bewußtsein, er täte seinen Fall als einen Sprung aus freiem Willen.

Indessen kommt die Transformation zur marktkonformen Dienstleistungsgesellschaft in den Randsiedlungen der Metropolen zu ihrem Ziel, nämlich zur Sammlung eines Pools an Human-Ressourcen für den flexiblen Einsatz; wahlweise als billige Diener der Leistungsträger, oder als kritisch verdichtete Masse mit Drohpotential, zur Rechtfertigung umfassender Überwachung und Kontrolle.

Weiterlesen …

Eine etwas andere Sicht über die Vertreibung aus dem Paradies

Ich postete diese Bemerkung: „Ach: dann sind Tote akzeptabel? Wer spielt hier Gott und setzt die Grenzen?“ auf Facebook, der sich auf ein Zitat zu einem Artikel auf scienceORF.at bezog, in dem zu lesen ist

Wir müssen nur eine so hohe Durchimpfungsrate erreichen, dass wir die Infektionszahlen kontrollieren können. Wir werden dann zwar doch Patienten auf Intensivstationen haben, und Patienten, die sterben, aber es sind so viele, die wir mit unserem Gesundheitssystem verkraften können.

Zitiert aus dem Artikel Ab wann ist die Herdenimmunität erreicht?

Und erhielt folgende Antwort von Juergen Frost darauf:

Wenn wir es sachlich betrachten, war es immer eine Minderheit von Größenwahnsinnigen, die sich als Herrscher, als eine Art Gott ausgegeben haben. (die Ursache liegt ca. 15.000 vor unserer Zeit und ist interessant, wie es von Gemeinschafts-Leben zu einer Klassen-Gesellschaft gekommen ist, wäre hier zu erklären jedoch zu langatmig)Die Bürger müssen langsam einsehen und verstehen, dass mit dieser Herrschaft von Wahnsinnigen oftmals großer Schaden entsteht, was man an den dauernden Kriegen sieht, die auf die Menschheit los gelassen werden, verursacht durch Abnormale. Die Entscheidungen im Gesundheitswesen beruhen auch aus der Herrschaftsstruktur ….. dass statt die Ursache zu minimieren, lieber teure Chemie verkauft werden soll etc. etc. Es ist eine Minderheit die durch ihren extremen Habgier- und Größenwahn versuchen noch reicher zu werden. Die gesellschaftlichen Systeme könnten durch die Mehrheit der Bürger geändert werden …. aber die herrschende Minderheit ist so raffiniert, dass sie immer wieder die Bürger in Klassen aufteilen und ausspielen können, die sich gegenseitig bekämpfen, anstatt sich aus dem kranken System zu lösen. Die betroffenen Menschen sollten mit-entscheiden können, das ist die Lösung mancher Probleme.

Weld Blundell Prisma

Ich hakte nochmals nach: „Die ca. 15.000 Jahre … hast Du dafür was Nachlesbares. Für mich greifbar war bisher Sumer vor etwa 7 Jahren. Allerdings erzählt eine Zeittafel aus dieser Zeit tatsächlich, dass es schon viel länger Könige dort gab, die zudem noch äußerst lange lebten, sieh: Die lange Liste tausende Jahre regierender sumerischer Könige – auch vor der Sintflut. Darauf ergänzte Juergen Frost noch:

Mein Text bezieht sich nicht aus etwas gelesenem, sondern nach eigenem Eintauchen in die Geschichte. Der Ursprung war für mich der, wer immer wieder Kriege plant und steuert und warum. Da sind super reiche Personen die den Hals nicht voll bekommen und immer noch mehr wollen. Die Ursache ist eine psychiatrisch benannte Gehirn-Deformation, so daß Menschen zu Unmenschen werden die man Psychopathen nennt.

Warum nun hat sich vor ca. 15.000 Jahren eine Klassengesellschaft gebildet, die bis heute das Leben der realen Menschen beherrschen?
Die Religionen geben bereits einen Hinweis: Die Vertreibung aus dem Paradies.

Wie kann man sich das Paradies vorstellen, welches vor ca. 15.000 Jahren noch existiert hat. Die Menschen waren in Gemeinschaften freie Wesen, die als Sammler und Jäger durch die Natur streiften, um Nahrung zu finden und zu leben. Gemeinschaftlich wurde beratschlagt, wann man zu welchem nächsten Revier aufbrechen sollte.

Weiterlesen …
Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter:

„Das Spiel der Pharma-Mafia hat mit seriöser Wissensarbeit nichts zu tun …“

Unser Mit-Kommentator Roger Zamofing hat uns einen Kommentar zum Artikel „Warum ich fachlich überzeugt bin, dass v.a. Kinder unter 14 Jahren keine NPIs ertragen müssen.“ hinterlassen, dessen Inhalt zu schade ist, nicht gesehen zu werden, daher möchte ich ihn nochmals als eigenständigen Artikel hier ins Regal stellen:

Roger Zamofing

Ich wohne in einem Schweizer Kanton, wo wir zur Zeit 2 Neuansteckungen und niemanden mit ernsthaftem Verlauf hospitalisiert haben. Interessant ist auch hierzulande, dass seit 2 Jahren plötzlich niemand mehr an Grippe gestorben ist und die Todesanzeigen im Kanton sind immer noch die gleichen Altersgruppen, wie zuvor und die Zeitung musste auch noch keine Extrablätter einfügen! Bei jüngeren Menschen sind es nun vermehrt Unfälle im Straßenverkehr, Sport- und Arbeitsunfälle, dann die Krankheit, bei welcher man um Spenden an die Krebsliga bittet. Ich bin kein Impfgegner, wo das mit aller seriöser Konsequenz erprobt ist und man die Langzeiteffekte kennt, doch möchte ich auch kein Versuchskaninchen sein oder mich zum Selbstmord in Raten verführen lassen. Warum impft man zuerst die Alten, deren Tod ja sowieso sicher ist, habe ich mich mit 70 Jahren auch gefragt. Und, möchte ich in einem Altersheim, zwar einigermaßen Gesund aber gefangen, wie im KZ dann noch völlig verblöden? Aber, inzwischen ist das teuflische System bereits daran, auch die Kinder zu vergewaltigen, wie das einst die Kirche Gottes seit 2000 Jahren getan hat und deren Vertreter es immer noch tun.

Es läuft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein unheimliches und gefährliches Spiel, dass mich zumindest an den Anfang des Nationalsozialismus erinnert. Heute sind es die großen Internet-Händler, Softwarefirmen und Idiotenplattformen sowie düstere Vermögensverwalter und kriminelle Spekulanten etwa in globalen Großbanken im Auftrag der wahren Eliten im Hintergrund, welche mit den Staaten und deren restlichen, noch funktionierenden Infrastrukturen ein böses Spiel auf Kosten von deren Bevölkerung spielen. Damit das überhaupt geht, muss der KMU-Mittelstand zerstört werden. Während also etwa die großen Lebensmittelkonzerne gigantische Gewinne schreiben (trotz Corona oder gar wegen) machen immer mehr kleine Lebensmittelgeschäfte oder Hotels und Restaurants zu und zwar global, nicht nur hier, sondern zum Beispiel auch in Thailand, wo Phuket fast tot ist und nur die großen Hotelkonzerne und Großverteiler überleben werden. Der/die Staat/en verlängern nur diese Agonie und verteilen Brosamen aus nicht mehr funktionierenden Sozialsystemen. Die Konten und realen Werte und Besitztümer der Mächtigen sind jedoch ins uferlose gewachsen (etwa genannter Bill Gates – ohne seine Ex-Melinda – als größter Grundbesitzer der USA ganz im Sinne von Rothschild & Co, die dieses Spiel mit Ihren Leuten seit Generationen betreiben und immer reicher geworden sind, während der Rest immer weniger hatte) und bald kommt der finale Knall mit einer Hyperinflation, die wieder nur den Mittelstand und die Ärmsten trifft. In den USA kaufen institutionelle Anleger heute im großen Stil zu überhöhten Preisen Häuser und Ländereien auf, was dazu führt, dass immer weniger Amerikaner sich ein Haus leisten können. Diese Entwicklung ist nur der Beginn einer Inflation, wie in der Zwischenkriegszeit, nur von der Technik hat man von damals dazugelernt und die Methoden sind heute viel raffinierter, aber auch perfider in Bezug auf die Kollateralschäden und Auswirkungen auf unser aller LEBEN – wer derartige Konstrukte umsetzt, der weiß auch genau, dass diese früher oder später scheitern müssen und der kann sich entsprechend vorbereiten und absichern. Genau das aber kann nur ein kleiner Kreis tun, denn die anderen müssen ja für ihr Leben arbeiten gehen oder eine Firma führen, um Rechnungen zu bezahlen.

Weiterlesen …
%d Bloggern gefällt das: