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Archive for the ‘Ökonomie’ Category

Vom Fehler im System und was es zu seinem Wandel braucht …

Oktober 25, 2021 6 Kommentare

Sorry, ich muss Gunnar Kaiser nochmals bringen. Er ist doch sehr umtriebig mit den Dingen, die mich selbst umtreiben. Als die Finanzkrise 2008/2009 umging, und u.a. die große Bank Lehman Brother geopfert wurde und viele Menschen ihr Angespartes für die Rente verloren. Und als der Bundestag den ESM-Vertrag der Finanzelite durchwinkte, schrieb ich mit Hals diesen Artikel: Im falschen Film? Bundestag korrupt bis in den kleinen Zeh, den ESM-Vertrag betreffend. Ich kam dazu, da ich vorher reichlich recherchierte und all das fand, was in dem folgend Interview zum Thema Geldsystem, Kreditwesen und Fiatgeld (Luftgeld) angesprochen wird. Christoph Pfluger bringt all die Fakten in einem ruhigen und angenehmen Wesen auf den Punkt. Für alle, die ahnen, dass unser Zinsgeldsystem genau das Mittel ist, das dafür sorgt, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer weiter den Gürtel enger schnallen müssen, sei dieser Beitrag ins Regal gestellt, besonders weil ein Ausblick gegeben wird, wie wir aus der immer weiter aufreißenden Schere zwischen Arm und Reich heraus kommen könnten:

Zum Video ist zu lesen:

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Getriebene Treiber

Klaus Schwab und die Vierte Industrielle Revolution

„Sie“ sind die Getriebenen. Klaus Schwab und Kumpane stehen mit dem Rücken an der Wand. Nicht wir! Was sie dringend zu verbergen suchen hinter dem großartigen PR-Blabla und Wauwau von ihrer Vierten Industriellen Revolution. Die so supertoll „sustainable“ ist.

These: Sie sind nun gezwungen, wirkliche Kommunisten zu sein im klassischen totalitären Sinne. Nichts leichter – und ironischer – als diese These mithilfe der politischen Ökonomie eines Helden der Linken zu beweisen, mithilfe von Karl Marx.

Über die Zeit hinweg sammelt sich mehr und mehr Kapital an, was nach entsprechend immer mehr Investitionsmöglichkeiten verlangt. Marx wies Profite als etwas nach, das einzig aus händischer Arbeit in Fertigung und Transport von Waren hervorkommt. Darum brauchen „sie“ Produktion von egal was. Zetteln Kriege an egal weswegen und wofür. Dealen mit Opium und synthetischen Rauschmitteln. Verkaufen krankmachende Pharmazeutika. Und vieles andere mehr.

Aber sie können nicht ewig so weitermachen, weil es die Gesellschaft zerstört. Darum arbeiten sie seit 100 Jahren schon an der Entwicklung der totalitären Technologien von Digital Big Data und Biological Big Pharma, welche sie für Überwachung, Kontrolle und Bestrafung brauchen. Aber mehr noch haben sie dies getan, um ein VÖLLIG NEUES ÖKONOMISCHES SYSTEM zu betreiben, das auf von einer Künstlichen Intelligenz kommandierten Planwirtschaft beruht ==> ja, das ist KOMMUNISMUS.

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Darüber, wie wir mit Wassertanken Auto fahren könnten …

Der Verfahrenstechniker Prof. DI Johann Lehner zeigt uns in einer quasi Privatvorlesung ein alternatives Verfahren, wie man mit Hilfe einer gepulsten Gleichstrom-Elektrolyse Wasserstoff mit viel weniger Energieaufwand als die bisherigen hergestellt kann.

Zu Beginn des Videos stellt Herr Lehner die etablierten Technologien und Energieträger speziell für die Mobilität vor. Wie sehr sich fossile und elektrische Energieträger für die Mobilität eignen wird in Abhängigkeit der Verfügbarkeit und Handhabung verglichen. Wasserstoff, von der Politik in den Fokus gerückt, hat als Energieträger für die Mobilität gewisse Nachteile, denn von der Herstellung bis zur Nutzung für den Verkehr gibt es einen großen Energieverlust, der in der politischen Debatte nicht wirklich berücksichtigt wird. Nahezu 75% der verfügbaren Energie gehen verloren und man kann das zur Zeit favorisierte Verfahren zurecht als pure Energieverschwendung bezeichnen.

Dieser schematischen Abriss des Energieflusses mit einem gepulsten Gleichstrom wird am Ende des Videos ausführlich erklärt.
Auch wird ein experimentelles Fahrzeug eines Privatmanns vorgestellt, das nach diesem Prinzip nur mit Wasserbetankung fährt.
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Provozierendes, Ernüchterndes zur Frage eines demokratischen Geldsystems

Geld (Foto: common)

Ja, wer das Geld bzw. den Kredit kontrolliert, macht all Jene von sich abhängig, die Geld bzw. Kredit benötigen. Wer genötigt ist, jemanden um Geld/Kredit zu bitten, wird zum Bittsteller, wird zu einem Abhängigen. Und ist machtlos.

Wird Geld bzw. Kredit verweigert, wird Macht ausgeübt. Die Verfügung über Geld und Kredit entscheidet nicht zuletzt darüber, welche Technologien genutzt und für welche Nachfrager in welchem Umfang von wem welche Waren produziert werden.

FAZIT 1

Wer das Geld unter sich hat, führt das Kommando.

Naheliegend darum der Gedanke, das Geldwesen unter demokratische Entscheidungsgewalt zu bringen. Vielerorts erhebt sich seit langem schon die Forderung nach einem „demokratischen Geldsystem“. Klingt logisch. Ist es aber nicht.

„Quatsch, Unsinn, völliger Blödsinn,“ erhebt sich nun lauter Protest vonseiten der politisch-ökonomischen Traumtänzerfraktionen von sozialdemokratisch extrem links bis sozialdemokratisch extrem rechts!

Wo also nun liegt der logische Fehler? Nun, es ist einfach. Alle verstehen es ohne Mühe, nur Sozialdemokraten nicht:

Kontrolle des Geldes ist Macht, ist Kommando, ja. Leider aber wächst Geld nicht auf Bäumen. Die Existenz von Geld setzt ein wiederum anderes Kommando voraus, und zwar das über die Arbeit. Und dieses setzt ein noch anderes Kommando voraus, nämlich das über die Arbeitsleistung. Dem ist so, weil der Geldwert einer Ware in der Zeitdauer der leiblich-händischen Arbeit liegt, die aufgewendet werden muß, um diese Ware zu produzieren.

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Was nun aber ist größere Macht — die Vergabe von Geld und Kredit zu kommandieren?
Oder die Arbeit von Menschen zu kommandieren?
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Was sich beim Weltwirtschaftsforum tut …

The World Economic Forum in Davos is where billionaires tell millionaires how poor people should live.

Das Weltwirtschaftsforum in Davos ist der Ort, an dem Milliardäre den Millionären sagen, wie arme Menschen leben sollten.

Oder im Bildern:

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Sorgt die Ausgabe von Geld durch Banken für die Versklavung der Menschen?

Ich repostete gestern das Bild links auf Facebook, und erhielt darauf von Juergen Korthof den folgenden Kommentar, und ja, das hat ein Geschmäckle, das „normaler“ Menschen schwer zu verdauen in der Lage ist. Aber am Ende müssen wir uns eingestehen, dass uns diese Konstruktion der Geldsystems schwer zu schaffen macht, oder:

Das ist eine organisierte infantile Sichtweise!

Real betrachtet haben wir es mit Verträgen zur Sicherungsübereignung der Bevölkerungen an die Banken und deren Eigentümer und Shareholder zu tun.

Menschen, die von ihren Regierungen an Banken (Staatsbanken, Zentralbanken und Geschäftsbanken) sicherungsübereignet sind, sind Eigentum (Geldsklaven) der Liquiditätserfinder. Die Menschen und die planetaren Ressourcen werden zu Sachwerten und erhalten eine Preisbewertung – werden zur Sicherheit für einen Buchungssatz/Registrierung.

„Falls das amerikanische Volk jemals die Kontrolle über die Herausgabe ihrer Währung auf Banken übertragen sollte, werden diese und die Firmen, die sich um sie bilden, unter dem Einsatz von Inflation und Deflation, dem Volk solange ihr Eigentum wegnehmen, bis die Kinder obdachlos auf dem Kontinent, den ihre Väter einst in Besitz nahmen, aufwachen. Die Herausgabe von Geld soll von den Banken weggenommen werden, und zurück auf den Kongress und das Volk übertragen werden. Ich glaube aufrichtig, dass Banken, mit dem Recht Geld herauszugeben, gefährlicher für die individuellen Freiheitsrechte sind als eine stehende Armee.“

Thomas Jefferson, 3. Präsident der USA (1801-1809)

Und das gilt überall für alle den Banken und Zentralbanken übereigneten Sicherheiten (Human Ressources und Natural Ressources), die dafür wertlose Zahlen am Bildschirm als sog. „Geldschulden“ zur Versklavung verwenden.

In 5 Minuten erklärt, was oben gemeint ist:

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Es werden viele Milliarden für Forschung zum Flug ins all verwendet … warum nicht für diese Art Energieversorgung?

Es gibt seit 2014 ein Patent auf einen Kernreaktortyp, der sicher sein sollte und in der Lage ist, unseren für 300.000 Jahre aufzubewahrenden Atommüll gleich noch mitzuverwerten, so dass er nur noch ca. 300 Jahre sicher aufbewahrt werden muss. Es geht um den Dual Fluid Reaktor. Dual Fluid, weil auch das Brennmaterial flüssig ist und so der Austausch viel einfacher erfolgt. Und anstelle des kritischen Wassers wird flüssiges Blei verwendet, so dass anstatt 300 Grad höhere Temperaturen gefahren werden können.

Dieser Reaktor hat gleich mehrere stechende Vorteile gegenüber Solarpanelen und Windkraftanlagen:

  • Bei der Produktion fällt deutlich weniger CO2 an.
  • Es wird deutlich weniger Fläche verbraucht.
  • Es hat einen sehr viel höheren Erntegrad (Verhältnis von Energieverbrauch zur Produktion zur nutzbaren Energie)
  • Und es transformiert unseren vorhandenen Atommüll gleich mit.

Quelle: Web-Seite zum Reaktor

Wer sich aus unabhängiger Quelle informieren möchte, der mag sich dieses Video von Michael Bockhorst anschauen. Er geht auf die Erfinder und Patenthalter ein, auf die Unterschiede zwischen dem Dual Fluid Reaktor und den herkömmliche Reaktoren, und gibt am Ende einen Ausblick, wann so ein Demoreaktor mit 3 GWatt zum Laufen gebracht sein könnte, und was das zum Anschub kostet: wenn jeder Bürger ein Jahr lang jeden Monat auf sein Eis verzichtet (nein, wir wollen natürlich nicht unsere Eisdielenbesitzer schädigen …) würde, oder unsere Mehrfachmilliardäre lassen mal was aus ihrer Weltraumfahrt-Portokasse springen. Ich finde, dass dieser Reaktortyp das Thema Atomkraftreaktor nochmals in ein völlig neues Licht bringt. Und wieder fragt sich Mensch: Und warum hören wir seitens unserer Politik zur Lösung unseres CO2-Problems (wenn es denn wirklich eines gibt) nichts?

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Warum Windräder und Solaranlagen die Umwelt mehr schädigen als retten – Teil 2

Wer versucht, die Erderwärmung mit dem Bau von Solar- und Windkraftanlagenaufzuhalten, der wird auch versuchen, Feuer mit Benzin zu löschen!

Wer bis zum Jahr 2045 ‚Klimaneutralität‘ erreichen will, der muss sofort damit beginnen, alle Solar-und Windkraftanlagen abzubauen!

Prof. Dr. Klaus-Dieter Döhler

Dieser Artikel setzt den ersten Teil zu den Solaranlagen fort. Aktuelle Erkenntnisse rund im die Installation Tausender Windkraftanlagen rund um und in Deutschland erklären, warum wir in den letzten 3 Jahren deutlich wärmere Temperaturen sahen vereint mit deutlich weniger Regen. Der Traum der Klimaretter, mit diesen Windrädern die Erwärmung der Erde entgegen zu wirken, platzt mit Vehemenz:

Windkraftanlagen fördern Dürre

Historische Westwindwetterlage „künstlich abgeschaltet“ 

Schattenwurf, Infraschall, Vogel-, Fledermaus- und Insektenschlag, Raubbau an der Natur und Verschandelung der Landschaft sind die bekanntesten Argumente gegen Windkraftanlagen (WKA). Kaum bekannt hingegen ist der Dürre-Effekt der Windräder. Er entsteht infolge der atmosphärischen Verwirbelung durch die Turbinenblätter. Die Verwirbelung hinter den Windrädern wird als Nachlauf oder wie im Englischen als Wake-Effekt bezeichnet. Wake-Effekt entsteht, wenn die Luftströmungen vor den Windrädern gebremst und dahinter verwirbelt werden, sodass eine lange Wirbelschleppe entsteht. Diese turbulenten Nachläufe reichen auf See teilweise über 50 bis 100 Kilometer weit. Die Leistung von Windparks auf der Leeseite, der windabgewandten Seite, anderer Windparks wird dadurch erheblich gemindert.

Wolken verdeutlichen die Turbulenzen im Windpark Horns Rev 1, Dänemark.
Foto:Christian Steiness via Flickr/Vattenfall, Creative Commons 2. 

„Die Westwind-Wetterlage, die seit Menschengedenken Nordwesteuropa und Mitteleuropa hinreichend mit Niederschlägen versorgt hat, ist künstlich abgeschaltet worden,“ erklärte Historikerin Dagmar Jestrzemski in einem Artikel über das „Windsterben“. Sie ist dem Dürreproblem der letzten Jahre nachgegangen und hat dabei eine mögliche überraschende Ursache gefunden. Die Westwindwetterlagen, notwendig für Regen und Pflanzenwachstum, bleiben zunehmend aus. Verantwortlich dafür sieht sie die hohe Windraddichte in Deutschland, die in der unteren Atmosphäre für zunehmende Probleme beim Feuchtigkeits-Transport sorgt. Weiter sagte Jestrzemski:

Eigentlich müsste den Verantwortlichen klar sein, dass ein fortgesetzter exponentieller Ausbau der Windenergie, wie er aufgrund des europäischen ‚Green Deal‘ geplant ist, ein Abschalten des natürlichen Windhaushalts bedeutet, das sehr bald in eine Katastrophe münden wird – wenn uns nicht die Katastrophe bereits eingeholt hat. Die plötzlich virulent gewordene Dürre von 2018 bis 2020 sollte doch allen Verantwortlichen als allerletzte Warnung dienen.

Dagmar Jestrzemski in „Windsterben“

Opfer ihrer selbst: Windkraftanlagen bremsen globale Windsysteme

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Der Fall Donald Trump(s)

Wie Marx, Engels und Lenin es sehen würden
… warum es den Great Reset braucht …

Dagobert Duck badet im Geld – Foto: Netzfund

Ja, man darf Kapitalisten auch differenziert betrachten. Denn einzelne dieser Spezies sind noch lange nicht „das Kapital“. Marx umschrieb die Kapitalisten übrigens mit „Agenten und Charaktermasken des Kapitals“. Was sich höchst simpel begründet, da das Kapital von seiner Natur her eine Sammlung von zwingend zu befolgenden Handlungsanweisungen darstellt. Gegen diese zu verstoßen, führt unweigerlich zu unternehmerischem Mißerfolg.

Jene Handlungsanweisungen verändern sich im Gefolge von technologischen, insbesondere aber von fertigungstechnologischen Entwicklungen. Vor allem letztere führen zur Verringerung der Herstellkosten von Waren, was bei gesättigter Nachfrage infolge unternehmerischen Wettbewerbs zu – inflationsbereinigt gesehen – Warenpreissenkungen nötigt. Dies wiederum schmälert die Verkaufserlöse, was so auch den geldlichen Betrag des Profits vermindert. Zumal privat bereits angehäuft gewesenes Geld ja eben nicht weniger wird, nun aber immer weniger Gelegenheiten findet, in Warenproduktionen investiert zu werden und sich auf diese Weise zu rentieren. (Was alles Marx als „tendentieller Fall der Profitrate“ bezeichnet hat.)

Zur Abwehr dieses Nachteiles bildeten Unternehmer (seit etwa 1870) Monopolunternehmen oder Kartelle, welche überhöhte Warenpreise durchsetzen können. Welche es erlauben, deutlich über dem gesamtmarkträumlichen Durchschnitt liegende Profite einzufahren. Was zulasten der Profite aller Nichtmonopolisten geht, welche auf längere Sicht nun in betriebswirtschaftliche Schieflagen geraten (sogenannte Wirtschaftskrisen). Die Rede hier von Schieflagen aller Nichtmonopolisten WELTWEIT, welche ihre Rohstoffe nun zu überhöhten Preisen von den Monopolisten kaufen müssen. Die Rede aber auch von Schieflagen all derjenigen Monopole, welche Waren und Rohstoffe von anderen Monopolisten kaufen müssen.

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Wie aus Geld mehr Geld wird — oder: Irgendein Scheiß‘ muß(!) produziert werden.

Februar 24, 2021 17 Kommentare
Geld (Foto: common)

Ihr glaubt, das sei schwierig!? Nein, schwierig ist es eher, das alles NICHT zu verstehen. Eben darum gibt es Universitäten. Ja, die gibt es auch, um NICHT zu verstehen. Jedenfalls dann, wenn es um wirklich heikle Dinge geht. Aber ach, was soll das viele Reden, seht einfach selbst:

Geld => Warenproduktion => mehr Geld. So der Grundkreislauf des Kapitals, welcher sich ganz dumm auch so formulieren läßt: Irgendein Scheiß muß(!) produziert werden. UND bezahlt werden! Woher aber das Geld? Mal einfach gerechnet, so seien konstantes und variables Kapital (Fertigungskosten) 25% des Warenverkaufserlöses. Nur diese 25% sind als Geld vom Kapital in den Konsummarkt (Löhne) gegeben worden und können sodann als Warenverkaufserlöse an den Kapitalisten zurückfließen. Wo kommen die fehlenden 75% her, um jene nicht der Fertigung zugehörigen Löhne, Gehälter, Büro-Ausrüstung, die Steuern, die Kapitalrendite usw. auszahlen zu können? Irgendwie wird das Geld in Umlauf gebracht, und das Kapital kann die restlichen 75% der Waren sodann verkaufen bzw. Geld einnehmen. Alles gut.

Alles gut, alle haben alles, was sie brauchen. Könnte jetzt ewig so weitergehen der Grundkreislauf, nicht!? Tut er aber nicht. Denn ein neuer Kreislauf G => W => G‘ fährt (seltsamerweise) weniger G‘ ein. Obwohl genau die gleichen Waren in genau der gleichen Menge produziert werden. So ein Ärger aber auch, wa!? Dem ist so, weil nun weniger konstantes und variables Kapital aufgewendet werden mußte. Denn – sowas kommt von sowas – es wurde zwischenzeitlich technologisch innoviert, was heißt: Alle Waren lassen sich nun billiger herstellen. Und weil marktlicher Wettbewerb herrscht, müssen sie entsprechend billiger verkauft werden.

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Was zu Ludwig Gartz‘ Abriss zur Befreiung der Menschheit zu bemerken ist …

Dezember 19, 2020 31 Kommentare

No_NWO hat einen Kommentar an einem Artikel hier auf dem Blog hinterlassen, deren Perspektive auf einen Teil der Geschichte rund um die Begriffe Kapitalismus und Kommunismus es Wert sind, als eigenständig hier ins Regal gestellt zu werden:

Danke für Direktlink zur soeben aufmerksam gelesenen pdf von Ludwig Gartz über „Die kurz bevorstehenden Durchbrüche zur Befreiung der Menschheit“ ==> ELITENKRIEG! Höchst interessante Überlegungen, die mir in dieser Pointiertheit und Ausarbeitung bisher unbekannt waren! Ja, da könnte etwas dran sein, sagt mir mein vom wahren Marx/Engels (politische Ökonomie des Kapitals) und vom wahren Lenin (politische Ökonomie des Imperialismus‘) unterfüttertes Verständnis der Weltvorgänge. Also größten Dank an deine Adresse, werter Axel!

Wie schon gesagt, sind Marx/Engels/Lenin, ganz so wie alle großen Geister in der Menschheitsgeschichte, von deren Gegenseite vereinnahmt worden. Und deswegen ist dem Ludwig Gantz vollauf zuzustimmen, dass das, was er – ganz landläufig – als „Marxismus“ auffasst, abzulehnen ist! Wo Gantz von „Weltkommunismus“ spricht, übersetze ich allerdings still und leise für mich als NWO — meint dasselbe, aber sagt es anders. Weiß ich doch, dass die UdSSR nie ein Sozialismus sein konnte und wollte, sondern eine nachholende Entwicklungsdiktatur war, für welche Marx/Engels nur als mythenbildendes Feigenblatt zu dienen hatten, als Opium fürs russische Volk (und für die Weltöffentlichkeit). Und selbstverständlich musste ein industrialisiertes Rußland späterhin dann den logischen Weg allen privatbesitzlichen industriellen Kapitals hin zur Ausbildung einer Finanzoligarchie gehen. Und dass Putin diese letztere als deren nach außen hin sichtbare Marionette repräsentiert, ist dann auch nur logisch. (Ganz so wie wohl alle anderen Regierungschefs bloß solche Marionetten fürs Volks-Kasperletheater sind.) Und dass sich die militärisch schwächeren solchen Oligarchien dann alle gemeinsam gegen die stärkste, die US-Elite, verbünden müssen, ist dann auch bloß nichts weiter als logisch. Und siehe da: Schon haben wir genau jenen Elitenkrieg vorliegen, von dem Ludwig Gantz erzählt: Das sich seit Mao auf China stützende Geldelitenbündnis gegen die sich seit 1913 (Gründung der FED) auf die USA stützende Fraktion der allemal weltparasitären globalen Geldelite.

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Marx für Dummies – die Elfte und Letzte

Oktober 20, 2020 10 Kommentare

Dieser Artikel ist die Fortsetzung von 12345678, 9 und 10:

Karl Marx in der typischen Pose
eines Freimaurers
Bild: Wikipedia

Im Überflug gesehen, wird ein enormer realer Reichtum an Waren und Gütern erzeugt, aber die Masse an abstraktem Reichtum, an Lohn und Profit, ohne welche sich der Warenreichtum nicht erwerben und konsumieren läßt, geht langsam aber fühlbar zurück. (Nachtrag 2020: Letzteres gilt unter der global gegebenen Bedingung einer von Monopolen mittels von deren überhöhten Preisen angetriebenen gesamtmarkträumlichen Preisinflation, welche zugleich dann ein Parasitieren des gesamtmarkträumlichen Profitvolumens zugunsten jener Monopole bewirkt.) Heute läßt sich die gesamtmarkträumliche *Kapitalrendite* effektiv vor allem noch durch Reduzierung von Einkommen und Sachaufwendungen außerhalb der Halle sichern.

Etwa hier scheint die weltweite kapitalistische Produktion nun angelangt zu sein. Nach der Krise von 2008 war der Preisauftrieb über Jahre hinweg überraschend niedrig, es war bereits von sinkenden Preisen und drohender Deflation die Rede, was ein Indikator für sehr verhaltene Investitionen in leistungsfähigere Maschinerie ist und auf lediglich Ersatz- oder Erhaltungsinvestitionen hinweist – mehr lohnt sich nicht, wenn in einer Profitkrise bzw. bei Investitionsnotstand die zahlungsfähige Nachfrage schwächelt.

Hält die rücksichtsvoll als Investitionsnotstand deklarierte Profitkrise länger an, versuchen Unternehmen, ihren mageren Profit durch Preiserhöhungen aufzubessern, was zu Inflation und bei zugleich stagnierenden Einkommen zur Senkung des Lebensstandards führt – als immer letztes Mittel soll eine Erhöhung der Mehrwertrate der niedrigen Profitrate aufhelfen.

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The Great Reset … Fluch oder Segen für die Menschheitsfamilie?

Oktober 17, 2020 101 Kommentare

Ich hatte hier schon einige Male die großen Agenden der UN antönen lassen (siehe z.B. hier: Agenda 21: Globalisierung und Machtausweitung lässt grüßen; und hier: Deine Zukunft als rechtloses Nutzvieh). Nun steht uns wieder so ein großes Ding unserer Hintertanen ins Haus der großen Meinschheitsfamilie. Es gehe um eine gerechtere Verteilung von Ressourcen, im eine saubere Umwelt, und viele andere wohlklingende Worte sind da zu hören. Doch wer genauer hinschaut, kann das Werk der ‚alten‘ Eugeniker wieder erkennen, oder? Wollen wir auch diesen Great Reset, von dem die Eliten so schwärmen?

Auch Norbert Hering hat schon über diese neue Segnung des Weltwirtschaftsforums geschrieben:

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Marx für Dummies – die Zehnte

Oktober 15, 2020 5 Kommentare

Dieser Artikel ist die Fortsetzung von 1234567, 8 und 9:

Diskussion

Das eigentlich Wunderliche des Kapitals

Karl Marx in der typischen Freimaurerpose
Bild: Wikipedia

Das eigentlich Wunderliche der modernen Produktionsweisen findet sich in der Art und Weise, wie die Aneignung des Konkreten, nämlich der Waren, vermittelt ist – durch eine Abstraktion, durch den sich in Arbeitszeit pro Warenstück bemessenden Wert.

Daß dem so ist, verlangen aber nun einmal mit gutem Recht alle, die sich im Zuge des Kaufs oder Verkaufs von Waren als einander fremde, vereinzelte Individuen gegenübertreten und dann, um nicht übervorteilt zu werden, auf Tauschgerechtigkeit drängen.

Tauschgerechtigkeit läßt sich nur und allein unter Zuhilfenahme des Werts herstellen. Entsprechend heißt es über den Tauschwert unter Punkt 1.2): Wer auch möchte 200 gegen 100 Minuten hergeben, da er dann 100 Minuten für einen anderen gearbeitet hätte, ohne eine Gegenleistung zu erhalten.

Aus dem selben Grund ist auch das Kapital auf den Wert angewiesen. Auch Unternehmen treten auf dem Markt als einander fremde, vereinzelte „Individuen“ bzw. Wettbewerber in Erscheinung. Eben darum sind sie unablässig genötigt, die Herstellkosten zu senken, indem sie die in der Produktion eingesetzte Arbeitszeit verringern. Ungewollt verringern sie so zugleich das gesamtmarkträumliche Wertvolumen und mit diesem zugleich das zur Deckung von Altkapital und zur Realisierung von vorkalkulierten Altrenditen verfügbare Volumen an Zahlungsmitteln.

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Marx für Dummies – die Neunte

Oktober 12, 2020 5 Kommentare

Dieser Artikel ist die Fortsetzung von 1234567 und 8:

Karl Marx in der Pose eines Freimaurers
Bild: Wikipedia

Unternehmer wissen nichts von Marxscher politischer Ökonomie, nichts vom Mehrprodukt und von einem Mehrwert, dessen Volumen den gesamtmarkträumlichen Profit nach oben hin deckelt. So sucht und findet der Unternehmer allerhand Sündenböcke und Erklärungen für das Versiegen seines Profits – nur auf den tendentiellen Fall der Profitrate kommt er natürlich nicht. Er weiß nichts von solch einem Fall, der ihm seine Felle wegschwimmen läßt. Und selbst wenn ein Unternehmer bzw. ein „Agent“ oder eine „Charaktermaske“ des Kapitals, wie Marx es nicht polemisch, sondern durchaus im Bemühen um Sachlichkeit sagte, vom Fall der wegschwimmenden Felle wüßte, darf ihn dieser nicht kümmern – der Wettbewerb läßt ihm keine Wahl. Falls er zu den ersten gehört, welche verbesserte Maschinerie einsetzen, sind seine Herstellkosten immerhin so lange niedriger als die seiner Wettbewerber, wie diese sich noch mit unverbesserter Maschinerie begnügen. Während dieser Zeit kann er seinen Profit steigern, da sein Betrieb nun produktiver als der gesamtmarkträumliche Durchschnitt ist. Doch währt dieses Glück meist nicht lange und ändert nichts am mittel- bis langfristigen Schrumpfen des betrieblichen Profits und so auch des Gewinns.

Da die unbezahlte Arbeit, die Mehrarbeit, all jene Waren hervorbringt, die nicht in den Konsum der unmittelbar händisch in Warenproduktion und -transport Arbeitenden einfließen, liegt die Mehrwertrate enorm hoch. Mindestens 85 Prozent des Arbeitstags werden wohl der Mehrarbeit dienen. Aus dieser Sicht müßte der tendentielle Fall der Profitrate eigentlich galoppieren. Er wird aber durch Gegentendenzen so weit abgefangen, daß er, so konstatierte Marx zu seiner Zeit noch, eher „schleichend“ ist. Beim heute gegebenen Stand der organischen Zusammensetzung des Kapitals aber kann von einem Schleichen längst nicht mehr die Rede sein. Der tendentielle Fall der Profitrate marodiert.

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