Archiv

Posts Tagged ‘Gunnar Kaiser’

„Je mehr Menschen die dunkle Manipulation unserer Politiker und Medien erkennen, desto eher ist die Pandemie vorbei.“

Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche.

René Descartes

Ich möchte gerne wieder mal was von Gunnar Kaiser hier ins Regal stellen, was sich mit einem meiner zentralen Themen befasst, nämlich der der Manipulation. Sein Gesprächspartner ist der Rethoriktrainer Wlad Jachtchenko, der uns Eingangs seine Definition der schwarzen Manipulation gibt und in dem er diese gegenüber der weißen abgrenzt: schwarz gleich verdeckte Karten, während weiß die Fakten offen auf den Tisch legt. Oder in Metaphern: Über den Tisch ziehen zum eigenen Nutzen oder gemeinsam um eine Win-Win-Lösung ringen.

Wlad hat drei konkrete, aktuelle Beispiele aus der Politik ausgesucht, um uns aufzuzeigen, mit welch schwarzen Tricks wir Wähler, sprich Bürger dieses Landes über den Tisch gezogen werden: Baerbock, Laschet, Lauterbach. Ich habe das Video genossen, da Wlad doch sehr erfrischend und authentisch daher kommt, und das bei meinem zweiten aktuellen Thema der überzogenen Corona-Maßnahmen:

Vom zwingenden Kult, vom Hinwerfen/Aussteigen …

Kein Oben, Unten, Außerhalb,
kein mächt’ger Gott,
und Katastrophe nicht,
und auch kein
Schwert! Nein — nichts and’res nicht
als nichts als Wahrheit nur
führt in den Wahn hinein Verirrte
hinaus zu lichten Sonnen, hinauf
zu klarer Bergesluft.

Einer nur, der Menschenwille, der
alles wollen kann — zum Wahne hin;
oder zur Wahrheit; in Sklaverei; oder
die Freiheit; zur Düsternis; oder
ans Licht!

Alles kann er. Und nennt verschlagen
Schicksal sich. Ist Willen, ja, und
ganz in seiner Kraft. Und will doch, niemals je,
nicht von sich wissen. Sehnt
gar nach Ketten sich. Will sie!
Und wirft sie wieder ab. So er’s denn
WILL. Wer könnt‘ den
Fürchterlichen zwingen,
des Menschen Willen.

Autor noch unbekannt: wer kennt ihn?

Gunnar Kaiser, dessen Beiträge ich hier schon einige Male ins Regal gestellt hatte, schmeißt seinen Lehrerjob hin, will kein Beamter mehr sein in einem Kult, der Mensch nur wenig Möglichkeit zu Entfaltung bietet, einem Bildungssystem, das den Auftrag hat, den Kult zu bewahren, zu verfestigen. In diesem sehr gutgemachten Aussteigervideo endet er mit folgenden Sätzen:

Bundesarchiv_Bild_183-D0116-0041-019,_Albert_Schweitzer.jpg (539×800)
Albert Schweitzer
Foto: Wikipedia

Ein freier Mensch – nach Albert Schweitzer

Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe das Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen, wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat ihn versorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und verwirklichen, Schiffbruch erleiden, und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir meinen eigenen Antrieb durch Trinkgeld abkaufen zu lassen.

Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens begegnen, als ein gesichertes Dasein führen. Lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolges, als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheiten für Wohltaten hergeben, noch meine Menschenwürde für milde Gaben.

Ich habe gelernt, selbst für ich zu denken und zu handeln, gerade in die Welt zu blicken und zu erkennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn wir sagen:
ich bin ein freier Mensch.

Kategorien:Erkenntnis Schlagwörter: ,

Appell für Debattenräume

„Freiheit geht nur bis dahin, wo der Andere verletzt wird“, höre ich in letzter Zeit zunehmend das Argument dafür, dass verletzende Meinungen, aber auch vermeintlich unwahre Fakten weggelöscht ausgesperrt. Nur, was passiert, wenn Zensur, die einmal begonnen wurde, nicht mehr eingefangen werden kann und am Ende nichts Kritisierendes mehr gesagt werden darf? Ich fand diesen Appell, der im letzten Jahr gestartet wurde und unterstütze ihn auch hier ins Regal stellend:

Befreien wir das freie Denken aus dem Würgegriff

Absagen, löschen, zensieren: seit einigen Jahren macht sich ein Ungeist breit, der das freie Denken und Sprechen in den Würgegriff nimmt und die Grundlage des freien Austauschs von Ideen und Argumenten untergräbt. Der Meinungskorridor wird verengt, Informationsinseln versinken, Personen des öffentlichen und kulturellen Lebens werden stummgeschaltet und stigmatisiert.

Wir erleben gerade einen Sieg der Gesinnung über rationale Urteilsfähigkeit. Nicht die besseren Argumente zählen, sondern zunehmend zur Schau gestellte Haltung und richtige Moral. Stammes- und Herdendenken machen sich breit. Das Denken in Identitäten und Gruppenzugehörigkeiten bestimmt die Debatten – und verhindert dadurch nicht selten eine echte Diskussion, Austausch und Erkenntnisgewinn. Lautstarke Minderheiten von Aktivisten legen immer häufiger fest, was wie gesagt oder überhaupt zum Thema werden darf. Was an Universitäten und Bildungsanstalten begann, ist in Kunst und Kultur, bei Kabarettisten und Leitartiklern angekommen.

Weiterlesen …
%d Bloggern gefällt das: