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Posts Tagged ‘Herrschaft’

Verdummung & Verdammung

Dezember 12, 2018 26 Kommentare

Es ist so mehr oder weniger überall das Gleiche,
das gleiche Malheur, die gleichen Miseren…
die gleichen Methoden der Manipulierung und Malträtierung
Man sieht überall, wie die „Großen“
sich sehr selbstsicher in Selbstverherrlichung verehren…
und wie sie global nur mit Ihresgleichen
und üblen Gleichgesinnten verkehren…
und wie sie gezielt und sehr profitabel
ihre multiplen Massen an Moneten…
ihr Leben in Luxus absichern & maximalisieren
und ihren bereits übergroßen Reichtum
mit üblen Mitteln noch weiter ausbauen und vermehren…

Das begann alles so „nach und nach“…
aber nach Plan…
Erst kam die sogenannte „Privatisierung“
aller öffentlichen Belange und Verpflichtungen…
mit der erfundenen, erlogenen Behauptung,
man könnte mit privaten Unternehmungen
alles viel kostengünstiger und billiger gestalten…
und dabei doch die notwendigen Dienstleistungen aufrechterhalten…
und dann folgte die „Reduzierung“ und „Verkleinerung“
der Konzerne…alles gegen die eigenen Leute gerichtet…
denn das Profitieren auf Kosten anderer…
das tun die plündernden Plutokraten, die Bänkerbanditen ,
und ihre helfenden Handlanger in der Politik
sehr gezielt, sehr bewußt, und sehr gerne…
von ihren erhabenen Höhen als sehr opportunistisch gesichtet…
und von gekauften Medien sehr nutznießend
als angeblich “positiv denkend, gut und sinnvoll handelnd” berichtet…
und so schickte man dann auch die Geschäftemacherei in die Ferne…
man verlagerte gesamte Betriebe in Länder,
wo man noch viel weniger bezahlte,
all den überarbeiteten, erniedrigten, vollkommen versklavten Leuten…
die man dort zur Arbeit zwingen konnte…
um sie mithilfe lokaler, gekaufter, korrupter Ganoven auszubeuten…
Und in den eigenen Landen palaverte man nun unentwegt
und man propagandierte und verbreitete diese üblen Sachen…
Man verlangte von den hier Ausgebooteten,
sie sollten, müssten, und könnten doch eigentlich
noch mehr mit viel weniger machen…
Einkommen wurden und werden weiterhin reduziert…
Versprechungen wurden und werden systematisch gebrochen…
und durch gekaufte Medien wurden und werden
die Menschen manipuliert…
und durch willkürliche Methodik malträtiert…
und als „Bezahlung“ bekam man bereits abgekiefte Knochen…
Und obendrein ist die Problematik der “Migration”…
Man läßt noch mehr bereits verarmte Leute ins Land…
und so geht es weiter mit diesem Wahnsinn…
Die Mistmacher machen Mist…
und den verleiteten Leuten sagt man dann:

„Maul halten, stillhalten, hinhalten, zufrieden sein,
akzeptieren, nicht protestieren gegen Not und Pein!… ☹
Es ist, was es ist… ☹ …und…
es könnte ja eigentlich
noch viel schlimmer sein…!“

Erst kam die gezielte Verdummung…
und dann die konsequente Verdammung!

Gerhard A. Fürst,
12.12.2018

Gerhard A Fürst

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Weise Worte, gut geschrieben.

November 18, 2018 5 Kommentare

Wirklich weise , sinnvolle Worte,
für alle gleichsam Besorgte zum Lesen,
zum Durchdenken, zum Überlegen,
um wirklich notwendiges Denken
für helfendes, heilendes Handeln
noch beizeiten zu bewegen
gegen des Unrechts absolut übles Wesen,
so wie es dereinst einmal war,
aber leider, wie es im Wesentlichen
nahezu unverändert ist
auch bis heute noch geblieben….
Da sind die weit und breit bekannten
die selbsternannten „Eliten“…
die Großkopfigen… die Oligarchen…
die Hyperreichen… die Plutokraten…
die Bankerbanditen… die Monetenmafia…
die Militanten…
die Narzisten, die Nihilisten…
die Ausbeuter, die Opportunisten…
die sich für auserwählt halten,
denken, dünken, und meinen,
und alles nach ihrem Willen gestalten…
in absoluter Willkürlichkeit verwirklichen, verrichten…
dirigierend, manipulierend verwalten…
mithilfe gekaufter, korruptierter, bestochener Leute…
persönlich profitierender Politiker,
Diener, Helfer , & Handlanger…
um allen ander’n den Zugang
zu ihren angeblich garantierten Rechten,
sogar verfassungsmäßig und
grundrechtlich festgelegt,
zu erschweren, zu verhindern, zu verwehren
zu entziehen, zu verringern, zu verneinen…
und dann noch arrogant zu fordern…
dass die Kleinen = Knechte…
eigentlich nur existieren,
so mehr oder weniger nur geduldet,
so als unbequeme Notwendigkeit,
vollkommen überarbeitet, unterbezahlt,
total verschuldet,
und ohne wahrzunehmende Rechte…
und sollten sich nur fügen…anpassen,
und weiterhin willig verhalten…
nicht meckern, nicht maulen…
nicht protestieren, nicht erdreisten,
sondern gezwungenermaßen
im Rest ihres „Lebens“
aus viel weniger noch mehr zu machen…
und obendrein noch mehr zu leisten…

Weiterlesen …

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Degradieren sich Viele selbst, wenn sie sich hinstellen und rufen: „Wir sind das Volk“?

September 4, 2018 33 Kommentare

Blick von Glessen auf Brauweiler vor Regenguss – Foto: Martin Bartonitz 2018

Ich möchte gerne einen Artikel hier nochmals bringen, der auf dem Blog What you read is what I’ve felt veröffentlicht wurde und eine interessante Perspektive auf den Begriff ‚Volk‘ wirft. Aber zuvor schauen wir auch noch, woher denn dieses Wort kommt und welche Bedeutung diesem früher zukam:

Der Ausdruck Volk (über mittelhochdeutsch volc aus althochdeutsch folc, dies aus urgermanisch fulka „die Kriegsschar“) ist erstmals im 8. Jahrhundert belegt und bedeutet „viele“. Zu Grunde liegt dieselbe indogermanische Wortwurzel, von der auch die Wörter „voll“ und „viele“ abgeleitet werden können; auf die ursprüngliche Bedeutung „Kriegsschar“, „Kriegerhaufen“ weist auch die slawische Wortwurzel pulk- hin, die allgemein als frühe Entlehnung aus dem Germanischen gilt, und später ins Deutsche mit spezieller Bedeutung als Pulk zurückentlehnt worden ist.

Der Begriff tönt bei mir ambivalent an. Einerseits ist eine Kriegsschar streitbar, eben nicht wehrlos. Auf der anderen Seiten ist das der Haufen, der zu gehorchen hatte. Und wenn wir schauen, dass ab dem 9. Jahrhundert die Leibeigenschaft = Sklaverei in Europa Einzug hielt und für 1.000 Jahre dafür sorgte, dass die Landesherrn ein Volk voller ‚folg-ender‘ Untertanen besaßen, dann hat das ein wenig gutes Geschmäckle. Und nun schauen wir uns mal an, wie der Kollege auf diesem Begriff herumkaut:

„Volk“ und „Bürger“ – Eine Unterscheidung (Quelle)

Ein „Volk“ ist ein Haufen von Menschen, die auf einem Platz herumstehen oder herumsitzen, während vorne ein Einzelner irgendwelche Sachen brüllt.

„Bürger“ sind die gleichen Menschen, wenn sie sich in ständig neu durchmischenden Kleingruppen wechselseitig austauschen, beraten, einander zuhören und dann gemeinsam Entscheidungen treffen, die besser sind als die, die irgendein Einzelner jemals hätte treffen können.

Ein Volk besteht niemals aus Bürgern.

Bürger bilden niemals ein Volk.

Man könnte den „Bürger“ geradezu auf folgende Weise definieren:

Ein „Bürger“ ist das Individuum, das einer Gemeinschaft angehört, die allen anderen Gemeinschaften übergeordnet ist, das aber zugleich als Teil dieser übergeordneten Gemeinschaft nicht in einer Masse untergeht, sondern das vielmehr mit seiner ganz speziellen Stimme gut hörbar bleibt und dessen aktiver Beitrag für das Zustandekommen und den Erhalt dieser Gemeinschaft als unerlässlich und unersetzbar gehalten wird.

„Volk“ und „Bürger“ sind keine Weiterlesen …

Wenn das jetzige System zerbricht, was dann?

September 2, 2018 7 Kommentare

Ich gab vor ein paar Jahren meiner 75-jährigen Mutter das Buch Anarchie!: Idee – Geschichte – Perspektiven zu lesen, da es mir ausgesprochen gefallen hatte und wo ich nach der Hälfte für mich feststellen musste: „Hey, du bis im Grunde deiner Seele ein Anarchist!“. Als sie mir ein halbes Jahr das Buch zurück gab, sagte sie: „Die ersten 50 Seiten waren zäh. Aber dann wurde es sehr spannend. Ach, wenn die Menschen doch alle so miteinander auskommen könnten.“

Da noch immer die meisten in unserer westlichen Welt von den Ideen der Ur-Anarchisten ferngehalten wurden, vermutlich nicht von ungefähr, sprich zum Schutz der hier Herrschenden, und sogar eher mit Bildern geimpft sind, die sie davon abhalten werden, sich mit den Ideen zu ernsthaft zu beschäftigen, möchte ich den Mutigen unter ihnen das folgende Video als Hörbuch von Anarchie in der Praxis: Die Freiheit der Zukunft empfehlen, vielleicht gibt es ja doch die eine oder andere Inspiration. Zum Video ist noch der folgende Text zu lesen: Weiterlesen …

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Die Welt wird von Psychopathen ‚beherrscht‘ …

Antreiben

Antreiben (Bild: Wikipedia)

Das ist der Tenor des folgenden Kommentars, den ich von Juergen Frost auf Facebook erhielt, als ich dort schrieb:

Darf das pervers genannt werden?
„Apple erzielt pro Mitarbeiter 500.000 Dollar Gewinn.“
So titelt der Kölner Stadtanzeigee heute. Moderne Sklaverei, denn diesen den durschnittlichen Lohn mehrfach überstegende Betrag wird von den ‚arbeitslosen‘ Reichen eingestrichen. Mit welchem moralischen Recht?

Wer die System-Strukturen verstehen will, in denen man zu leben hat, muss einige Jahrhunderte Geschichte analysieren und dann kommt man drauf, dass die Lohnabhängigen seit Jahrhunderten fremdbestimmt werden, um in schädlichen Systemen ihre Aufgabe zu erfüllen, also selbst nichts zu sagen, mitzubestimmen haben.

Es hat sich so im Ursprung aus einer Großgrund-Besitzer = Großbauern-Herrschaft eine selbsternannte edle Herrschaft herausgebildet, die man heute als psychopathischen FINANZ-ADEL bezeichnen darf, der seine POLITISCHEN KNECHTE anweist, die Wünsche der Psychopathen zu erfüllen. Als Beispiel: Im Mittelalter wurde die Leibeigenschaft durch die POLITISCHEN KNECHTE legalisiert. So waren Kleinbauern, die beim Großgrundbesitzer Land gepachtet hatten, verpflichtet, kostenlos 1 Tag in der Woche beim Land-Lord zu arbeiten. Bis dann eines Tages die Kleinbauern die Bauernkriege in Deutschland gegen die Ausbeuter ausgerufen hatten.

Schädliche System-Strukturen …. warum? In den in Deutschland herrschenden feudalistisch, militaristischen System-Strukturen werden die Lohnabhängigen domestiziert, dressiert, manipuliert und idiotisiert, weil sie sonst auf die Barrikaden klettern würden. Aus der sehr jungen Geschichte lernen wir: Wer als Zivilist zum Soldaten zwangsverpflichtet wurde und sich weigerte, wird kurz mal zur Abschreckung an die Wand gestellt und erschossen.

Diese dokumentierten Abartigkeiten der Herrschaft weist auf einen schweren geistig, seelischen Defekt hin. Die Psychiatrie nennt diese Herrschaften Psychopathen mit einer Anti-Sozialen Persönlichkeits-Störung, die natürlichen Religionen nennen diese Monster Satan / Teufel und diese Räuber-Monster haben schon viel erbeutet, sind aber noch immer nicht satt vor lauter Gier.

Unterbezahlung von fleißigen Lohnabhängigen ist ihr Geschäft, denn hieraus wird der Reichtum einer sehr kleinen Minderheit generiert. Die Masse ist der Unzufriedenheit und Not ausgesetzt und wissen nicht um den Hintergrund für dieses erbärmliche, fremdbestimmte, ausgelaugte Leben.

Alles fing vor ca 15.000 Jahren an, also in der Menschheitsgeschichte eine sehr kleine Zeitspanne, die es jedoch in sich hat. Die Weiterlesen …

Wenn wir unsere Welt nur gemeinschaftlich denken: gibt es Raubtiere erst, als der Mensch begann, Fleisch zu essen?

Blick in einen Teil der besuchenswerten Museumsinsel Hombroich – Bild: Martin Bartonitz 2018

Ich habe mal wieder ein äußerst Gedanken-erfrischendes Video gefunden, das mit einer für unsere Welt äußerst steilen These daher kommt, aber in meinen Augen durchaus schlüssig argumentiert. Es geht um nicht Anderes, als dass der Mensch scheinbar erst nach der Sintflut damit begann Fleisch zu essen, sprich dafür Tiere zu töten.

Ich bin auf das Video über ein anderes vom gleichen Macher gestoßen. In ‚Die gefälschte Bibel‚ ist neben den Aspekten der Fälschungen besonders immer wieder darauf hingewiesen worden, dass die Ur-Christen Fleisch verabscheuten, weil sie den inzwischen verloren gegangenen Berichten von Jesus folgten. Denn in diesen Schriften war überliefert, dass Jesus davon überzeugt war, dass Gott den Fleischkonsum nicht gut hieß. Erst die Katholiken, also die herrschenden, Fleisch genießenden Römer haben dafür gesorgt, dass die Veganer verfolgt und quasi ausradiert/umgedreht wurden.

In dem Video, das ich hier empfehle, geht der Autor dem Thema Jagd und Fleischverzehr weiter auf den Grund. Es waren anscheinend die Priester, die über das Tieropfer ‚legitim‘ an das Fleisch herankamen und so den Rest allmählich auch dazu brachten. Das ist die eine Seite der Überlegung. Die Frage, die der Autor sich stellt, ist, ob in der früheren Zeit, in der das Konzept der Herrschaft über andere, sei es Mensch oder Tier, nicht gegeben hatte Weiterlesen …

Über die Legitimierung der Herrschaft der guten Schlauen über die bösen Dummen …

Martin Sigl

Die Ehre wohnt beim Reichtum.
Reichtum übt die größte Herrschaft über Menschenseelen.

Friedrich Schiller

Martin Sigl hat auf Facebook eine schöne Zusammenfassung gegeben, wie das aktuelle Weltbild in unserer ‚zivilisierten‘ Gesellschaft gestrickt ist, und weil es so schön auf den Punkt ist, möchte ich es auch noch hier ins Regal stellen. Ich las an anderer Stelle, dass es typisch am deutschen Michel sei, dass er sich in diesem Muster wohl fühle und sich eben nicht dagegen auflehne, wenn die ‚Guten‘ durch ihre Handlager sich erlauben, von ihm, dem ‚Bösen‘ immer mehr zu nehmen. Ich sehe allerdings nicht nur den deutschen Michel so agieren … Also kauen wir mal wieder drauf rum:

  1. Herrschaft ist Bestandteil der Natur des Menschen und seiner Hochkulturen.
  2. Das was schon immer so und ist sozusagen eine Folge des „Naturzustandes“ des Menschen.
  3. Die Zivilisation ist es, welche die GUTEN Potentiale des Menschen zu Großem führt.
  4. Nur die Zivilisation kann das BÖSE in dieser GROSSEN EINHEIT aller Menschen der nötigen Kontrolle unterwerfen, so dass die zerstörerischen Auswirkungen des Einzelmenschen, wie von Tyrannen soweit minimiert werden können, dass die Menschenrechte, die Demokratie und das Wohl aller wie des Ganzen darunter nicht ausufernd leiden müssen.
  5. Zu den herausragenden Leistungen des zivilisierten Menschen gehören seine Institutionen wie Wirtschaft, Staat und Religion, Erziehung Universitären, Kultur, Musik, Theater, die Oper. Aber auch das Rechtssystem als Rechtsstaat, die bürgerlichen Freiheiten, die Demokratie und die Menschenrechte. McDonald nicht zu vergessen.
  6. Ohne die Zivilisation würde die Welt im Chaos versinken und auf der Ebene der Wilden und Primitiven dahinvegetieren.
  7. In der Zivilisation aber lebt der Mensch in der denkbar besten aller möglichen Welten.
  8. Zivilisation wurzelt in der Ordnung des Staates, der Wirtschaft wie der Religionen, und Regierungen sind notwendig, da die Menschen, die ohne eine äußere Ordnung nicht fähig wären, alle diese Leistungen zu vollbringen, zivilisiert werden müssen.
  9. Durch die Zivilisation müssen die Menschen angehalten werden, das Böse in sich zu besiegen und im Interesse des Gemeinwohls, das der Staat vertritt und vor allem auch für die Zukunft unserer Kinder bewahrt, ihr Bestes zu geben.
  10. Nur in der Zivilisation wird der Entzug eines jeglichen Gewaltpotentials, dessen das Individuum fähig wäre, durch das Gewaltmonopol des Staates gesichert.
  11. Zivilisation ermöglicht Innovation und Wachstum. Beides sind die Garanten des Wohlstandes Aller. Jeder kann daran teilhaben, er muss es sich aber verdienen. Wer von den Schwachen (den Unwilligen) daran nicht teilhaben kann, dem wird von den Starken (den Willigen) unter die Arme gegriffen. Er bekommt Lebensmittelmarken wie in den USA oder Hartz IV in Deutschland.
  12. In jeder Zivilisation muss Gehorsam, Pflicht, und Fügsamkeit (heute besser als Fleiß und Leistungswille gekennzeichnet) sein, denn Herrschaft gab es schon immer, denn immer hatte einer das Sagen und die anderen haben sich danach gerichtet.
  13. Wenn das denn so ist, dann ist es besser, die Freien (Klugen und Weisen) herrschen über die Unfreien, denn die Unfreien sind unfähig, sich selbst zu beherrschen. Sie sind ungebildet und barbarisch.

So lautet in Mitteleuropa seit rund 1000 Jahren bis heute die – gekürzte – Botschaft des Mainstreams und sie wird nicht nur geglaubt, sondern auch gegen alle Andersgläubigen heftig mit aller Härte und gnadenlos verteidigt. Insofern gibt es die EINEN und es gibt die anderen:

Diese immerwährend aufwiegelnde Spaltung der EINEN gegen die anderen ist das Werk der zwei Deutungen der Welt, jener völlig verheimlichten Deutungen für die Eingeweihten also jener für die EINEN wie für die Gefolgsleute und einer ganz anderen Deutung für jene DA UNTEN, für die Masse, die eben so zum GUTEN geführt werden müsse.

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„Wir sind der Staat! Warum Volk sein nicht genügt“

Daniela Dahn

Daniela Dahn, Mitbegründerin der Bürgerbewegung „Demokratischer Aufbruch“ in der DDR

Nicht das Volk ist der Souverän sondern der Staat. Das ist die Erkenntnis der aktuellen Rechtsauslegung.
Daniela Dahn

Ich möchte diesen Artikel nochmals nach vorne holen, da es inzwischen ein sehr inspirierendes Interview mit der Autorin gibt, deren Buch hier angesprochen wird. Diese habe ich nun der Rezension angehängt, inklusive des Inhaltsüberblicks:

Auf der Finde nach einer besseren Welt haben wir hier immer wieder auch mal über alternative Gesellschaftssysteme nachgedacht. Dazu möchte ich hier eine Buchrezension bringen, das sich ebenfalls mit dem Thema fasst:

Wir sind der Staat!: Warum Volk sein nicht genügt, von Daniela Dahn:

Rezension von Oliver Engelbrecht

In ihrer aktuellen Veröffentlichung Wir sind der Staat!: Warum Volk sein nicht genügt kritisiert die Journalistin Daniela Dahn den Ausschluss vieler Bürger/innen von den zentralen politischen Entscheidungsprozessen. Die DDR-Oppositionelle und Mitbegründerin der Bürgerbewegung „Demokratischer Aufbruch“ stellt die These auf, dass „Volkssouveränität (…) von Anfang an eine staatserhaltende Fiktion“ (S. 22) gewesen sei. Sie fordert die Volksgesetzgebung und das imperative Mandat (bei dem der/die Abgeordnete verpflichtet ist, gemäß des Wählerwillens abzustimmen).

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Vom Überwinden der gesellschaftlichen Bewusstlosigkeit …

November 2, 2017 18 Kommentare

Rüdiger Lenz, Gewalttherapeut, Nicht-Erfinder des Nicht-Kampfprinzips

Macht habe ich nur, wenn ich die Anderen ohnmächtig halte.
Rüdiger Lenz über das Herrschaftsprinzip

In meinem gestrigen Minipost darüber, wie die Welt zu verbessern ginge, hörten wir von Rico Albrecht die Empfehlung:

… Und es beginnt damit, zu lernen, wie man die Programme im Kopf erkennt, von denen man sich steuern lässt.

Daran knüpft der folgende Vortrag von Rüdiger Lenz (Facebook-Profil) an, der aufzeigt, wir viele Menschen sich durch Selbstmanipulation von ihrem Selbst entfremden, nur um sich als Teil einer Gemeinschaft fühlen zu können. Zu seinem Vortrag ist auf youtube zu lesen:

In diesem Vortrag beschreibt Rüdiger Lenz die Auflösungsprozesse des Weges zum inneren Friedens. Wird dieser Weg nicht gegangen, so wird eine zum Frieden gerichtete Änderung im Außen vollzogen – was kein echter Friede ist. Ein nach außen gerichteter Friede bleibt eine Ersatzstrategie (maladaptive Bewältigungsstrategie).

Die meisten Menschen – auch in Friedensbewegungen, scheuen diesen inneren Weg, weil er mit Konsequenzen verbunden ist, zu denen man Ausdauer, Selbstdisziplin und eine starke Selbstwahrnehmung benötigt. Also braucht es eine innere Bereitschaft zum Frieden, bei der sich der Einzelnen dafür stark macht, selbst zu einer friedfertigen Person zu reifen. Es gibt keinen Weg zum Frieden. Frieden IST der Weg. Genau das wollte Gandhi damit zum Ausdruck bringen.

Es ist der Weg zum Frieden in Dir. Es gibt KEINEN anderen Frieden. Und warum wir alle einen so enorm schweren Zugang zu diesem inneren Frieden finden, ist das Thema dieses Vortrages von Rüdiger Lenz.

Ziel aller Herschaftssysteme ist nicht die Manipulation von oben herab. Viel eher ist das Ziel der Weiterlesen …

Darüber, wie unser modernes Sklaventum funktioniert …

„Aber es gut uns doch gut. Warum sollten wir da was dran ändern?“, bekomme ich immer wieder als Antwort auf die folgende Tatsache, deren Wortlaut ich mal wieder von Jürgen Korthof (siehe u.a. hier) übernommen habe:

Sklave: unwirtschaftlicher Mitarbeiter

Sklave: unwirtschaftlicher Mitarbeiter

Als die Sklaverei noch nicht verboten war, trugen „Sklaven“ (Human-Kapital) zum Zeichen ihrer das „Brandmal mit Wappen“ und die Ketten ihrer Besitzer.
Seit die Sklaverei verboten wurde, tragen „Personen“ (Human-Kapital) zum Zeichen ihrer „Identitätsausweise mit Wappen“ und die Registriernummern ihrer Besitzer.

Früher haben die „Sklaven“ ihre Arbeitsleistung unter Zwang abgegeben, damit sie nicht bestraft oder umgebracht wurden.
Heute bezahlen die „Personen“ an ihre Besitzer unter Zwang Schutzgeld, damit ihre Freiheit geschützt wird.
Zahlen die Personen nicht, werden sie bestraft – notfalls mit dem Tod, den sie sich dann angeblich „selber zuzuschreiben haben“.

Das Grundgesetz und das Völkerrecht verbietet die Sklaverei.
Aber mit dem Trick, nicht die natürliche Person zu versklaven, sondern eine juristische Vertragsperson gleichen Namens, im Firmen- und Sachenrecht, war es sehr leicht, die Menschen zu täuschen.

Orignal: The Story of Your Enslavement – mehr als 5,7 Millionen Klicks!

Deutsche Version: Die Geschichte Deiner Versklavung – fast 60.000 Klicks.

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Die Macht der Manipulation

April 11, 2017 6 Kommentare

Ja, genau, wir kennen das alle sehr gut…
So ergeht es den meisten Menschen überall…
Das ist ein universelles Übel, ein Unrecht,
ein Gram, ein Graus, eine Problematik,
sofort erkennbar, gut sichtbar, persönlich spürbar,
erlitten von der Mehrzahl der Menschheit
auf allen Ebenen, in allen Lebenslagen,
in allen Höhen und Tiefen…
Man wird klassifiziert…eingeordnet,
trainiert und durchexerziert…
Man wird opportunistisch organisiert…
Man wird gezielt manipuliert…
Bürden und Lasten werden aufoktoyiert…
…und dann wird obendrein noch
abgesahnt und abkassiert…
Man wird veräppelt und verarscht…
Man wird belästigt, beschimpft, beschämt, und beleidigt…
Man wird belogen und betrogen…
Man wird bedroht und gezwungen
Man versucht zu entfliehen…
aber das ist bisher nur sehr wenigen gelungen…
Die “Kleinen” werden malträtiert
und das ist ein globales Malheur.
Die “Kleinen” werden durch wilde Worte
aufgewühlt und aufeinander gehetzt.
Haßvolle Propgandaparolen werden
tagein, tagaus fabriziert und​
allen total verunsicherten Leuten
in den manipulierten Geist gesetzt.
Man ist zwar stets auf der Hut,
aber ganz egal was man unternimmt und tut
um sich rechtsmäßig zu schützen
und vorsichtig abzusichern,
die “Grossen,” … die “Bonzen”…
die vermeintlich “prachtvoll” Protzigen …
die arroganten, überheblichen Ignoranten…
(in den meisten Fällen
sehr üble Genossen und korrupte Gesellen!)
haben und behalten die Zügel der Regierung
sehr fest in der Hand…
lokal, regional, in jeder Provinz,
auf jedem Dorf, in jeder Stadt;
sie schalten, wüten und walten willkürlich
sehr profitabel, sehr ausbeuterisch,
schonungslos, rücksichtslos eigennützig
übers ganze Land…

Gerhard A. Fürst
8.4.2017

Über die Angst der Machteliten vor dem Volk …

Februar 21, 2017 6 Kommentare
mausfeld_270

Prof. Rainer Mausfeld

Ich hatte schon einmal einen viel angeschauten Vortrag von Prof. Rainer Mausfeld zum Thema Demokratie gepostet (siehe: „Warum schweigen die Lämmer?“ – Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements). Nun hat er nachgelegt, ebenfalls empfehlenswert. Zum Youtube-Video ist wie folgt geschrieben:

Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Wenn eine überschaubare Gruppe von Menschen dauerhaft über die große Masse Macht ausüben will, ist die Stabilität des Systems nur dann zu erreichen, wenn man die wichtigste Ressource kontrolliert. Wissen.

Was das Volk nicht weiß, noch nicht einmal erahnt, kann es auch nicht auf die Barrikaden bringen.

Nach diesem simplen Prinzip herrschen die sogenannten Eliten nun schon seit Tausenden von Jahren über ihre jeweiligen Untertanen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein System sich „Demokratie“ nennt oder nicht.

Immer sind es nur sehr wenige, die bestimmen, was offiziell überhaupt gewusst wird. Umso allergischer reagiert jeder Machtapparat auf sogenannte Whistleblower, die man früher abwertend als Verräter bezeichnete. Verräter wie Snowden destabilisieren die Machtpyramide, indem sie dem Volk, den Massen, die Möglichkeit geben zu erkennen, wie man sie beherrscht. Herrschaft kann aber nur effektiv agieren, wenn sie unsichtbar bleibt.

Vor allem auf dem Feld der Sozialforschung hat die Elite gegenüber dem Bürger einen enormen Wissensvorsprung. Die Machthaber kennen das Wesen „Mensch“ heute derart genau, dass sie ihn bis in die kleinsten Teile zerlegen und manipulieren können und das auch tun. Dass wir alle kaum etwas davon mitbekommen, stützt diese Aussage.

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Pharaonentum und Leben gegen Kost und Logis

Oktober 17, 2016 22 Kommentare

pyramidofcapitalism

Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, daß aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist.
Den Gebrüdern Rothschild nachgesagt, die diesen Spruch vor Geschäftspartnern in London 1863 geäußert haben sollen

Martin Sigl hat in einem Kommentar zum Artikel Eine Demokratie haben wir schon lange nicht mehr … den Hinweis auf seinen Artikel gegeben, für den er ein paar Jahre recherchiert und nachgedacht hat, und den ich hier gerne ergänzend bringen möchte. Er spannt uns den geschichtlichen Bogen der andauernden Sklaverei vom Reich der Sumerer, über das der Ägypter und Römer, der Zeit des Feudalismus mit der klerikal-adligen Herrschaft bis hin zu unserem vermeintlich vom Volk beherrschten Politiksystem, wo sich dieses Volk gerade anschauen muss, wie es abgeschafft wird(?). Also macht Euch wieder selbst ein Bild, was Martin in seinem zukünftigen Buch „Herrschaft und kein Ende“ u.a. zu erzählen wissen wird:

Es gibt zwei zentrale Instrumente der Herrschaft:

Das primäre Instrument der Herrschaft ist die Gewalt. Ohne Adel keine Gewalt und ohne Hochadel keine Könige und Kaiser. Es gibt keinen Staat, der nicht dieses Gewaltmonopol beanspruchen müsste, um funktionieren zu können. Jeder Staat muss die Gewalt monopolisieren, was bedeutet, er muss den Bürger seine Freiheiten rauben.

Sekundär: Nur auf der Grundlage dieser primären Gewalt ist das Primat der Wirtschaft über alle sonstigen Wahl- oder Entscheidungsmöglichkeiten von Bürgen dieser Staaten realisierbar unter der Voraussetzung der weitestgehenden Dominanz einer kapitalbasierten Konzernwirtschaft mit bezahlter Arbeit – der so genannten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung – und der diese steuernden, kontrollierenden und ausbeutenden „Finanzwirtschaft“, die alles andere ist als eine Wirtschaft, denn alles, was diese psychopathisch-verbrecherischen Zocker produzieren, ist nicht nur Armut – denn ein „armer“ Mensch auf eigenem Grund und Boden könnte sich ja gut ernähren -, sondern Elend, da ja eben dieser Grund und Boden – wie auch alle sonstigen Produktionsfaktoren – zunehmend der Verfügungsgewalt der Besitzer des Geldsystems und der „Finanz-Institute“ unterworfen werden. Den meisten Menschen fehlt diese Perspektive völlig.

Rund ein Drittel der Menschen eines Staates Weiterlesen …

„Der demokratische Wettstreit ist eine Ergotherapie für alle Konkurrenten der Herrscher“

September 23, 2016 11 Kommentare
Bundestagsdebatte (Foto: Wikipedia)

Bundestagsdebatte (Foto: Wikipedia)

Politiker wollen etwas von der übrigen Bevölkerung. Sie drängen nicht nach oben, um Diener des Volkes zu sein, sondern um das Volk für ihre Interessen zu nutzen. Das ist normale Biologie.

Gerade ging ein Kommentar von Fricke zum Artikel Demokratie – in der Masse abgewählt ein, den ich gerne noch einmal als eigenen Artikel einstellen will, lohnt es sich doch, auch hierüber zu reflektieren:

Gegenwärtige Demokratie („Polyarchie“) ist eine Herrschaftsform, und deshalb muss man sie zunächst von oben nach unten betrachten, um sie zu verstehen.

Demokratie hat für Herrscher nämlich die angenehme Eigenschaft, dass Konkurrenten gut sichtbar sind. Sie schleichen sich nicht durch den Wald an den Palast heran, um ihn zu erobern, sondern sie stehen weithin sichtbar auf freiem Feld. Dort treffen sie nicht auf die aggressiven Truppen des Königs, sondern auf einen freundlich werbenden Kämpfermarkt: „Mach doch bei uns mit, wir wollen auch da rein in den Palast“ werben sie scheinbar offenherzig um jeden Machtwilligen, den sie im Erfolgsfalle umsorgen und beschäftigen, damit er zwar den Eindruck hat, sich permanent auf den Palast zuzubewegen, den er aber tatsächlich nie erreichen soll, denn die neuen Freunde sind natürlich Vasallen des Königs oder schlicht Konkurrenten. Der demokratische Wettstreit ist eine Ergotherapie für alle Konkurrenten der Herrscher. Sie dürfen sich um die Macht bewerben und frühzeitig das Gefühl bekommen, ihr schon nahe zu sein, sie werden beschäftigt mit unzähligen Foren für Selbstdarstellung, mit der Proklamation von Forderungen und Programmen, mit der Mitwirkung in Gremien. Um ihr menschlich-genuines Aggressionspotential zu bändigen, werden die Konkurrenten der Macht von den Mächtigen sogar gefüttert – schon im kleinsten Ortsbeirat gibt es Aufwandsentschädigungen für die schwere Tätigkeit des Sitzens, und man macht nicht einmal einen Unterschied zwischen den eigenen Unterstützertruppen und den angeblich doch bedrohlichen Konkurrenten.

Aus Sicht des Ethologen ist Demokratie ein sehr gutes Sozialmodell: es reduziert ressourcenverschwendenden Mord und Totschlag und schont die Kräfte der Anführer, weil sie Konkurrenten für ihre eigenen Zwecke einspannen, anstatt mit ihnen zu streiten. Regierungsfraktion und Opposition mögen sich zwar in der Bundestagsarena fürs Publikum unversöhnlich und kämpferisch zeigen, sie wissen aber doch um ihren einzigen (potentiellen) gemeinsamen Gegner: das Volk.

Denn wie man es auch dreht und wendet: Politiker wollen etwas von der übrigen Bevölkerung. Sie drängen nicht nach oben, um Diener des Volkes zu sein, sondern um das Volk für ihre Interessen zu nutzen. Das ist normale Biologie. Weiterlesen …

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Selbstmanipulation durch Selbstentfremdung

Im Gefängnis befinden sich die Allermeisten. Und Diejenigen, die aus dem Gefängnis ausbrechen, müssen stets auf der Hut der unaufgeklärten Mehrheit der Gefangenen sein und sollten nicht zu laut damit prahlen, sich außerhalb dieses Gefängnisses zu befinden. Doch das Gute daran ist, dass sich Diejenigen sofort daran erkennen, ohne Gewalt auszukommen. Sie sind die Brückenbauer für eine neue Form der Gesellschaft, die zwar zu Lebzeiten nicht kommen wird, die aber auf Dauer nicht aufzuhalten ist. Denn eine Zeit, die gekommen ist, kann durch Nichts und Niemanden in seiner Entfaltung behindert werden.
Wilhelm Reich – zitiert von Rüdiger Lenz in dem Abschlusskapitel seines Buches Die Fratze der Gewalt.

In dem folgenden, in meinen Augen sehr wichtigen Vortrag Selbstmanipulation durch Selbstentfremdung  beschreibt Rüdiger Lenz die Auflösungsprozesse des Weges zum inneren Frieden. Würde dieser Weg nicht gegangen, so würde nur eine zum Frieden gerichtete Änderung im Außen vollzogen – was kein echter Friede ist. Ein nach Außen gerichteter Friede bliebe eine Ersatzstrategie (maladaptive Bewältigungsstrategie).

Zu dem Video ist der folgende Text zu eingestellt:

Die meisten Menschen – auch in Friedensbewegungen, scheuen diesen inneren Weg, weil er mit Konsequenzen verbunden ist, zu denen man Ausdauer, Selbstdisziplin und eine starke Selbstwahrnehmung benötigt. Also braucht es eine innere Bereitschaft zum Frieden, bei der sich der Einzelnen dafür stark macht, selbst zu einer friedfertigen Person zu reifen. …

Ziel aller Herrschaftssysteme ist nicht die Manipulation von oben herab. Viel eher ist das Ziel der Manipulation, Menschen in eine innere Haltung zu bringen, die es ihnen unmöglich macht, Manipulationen im großen Stil nicht als solche wahrzunehmen.

Wie also manipuliert man eine große Gruppe Menschen in der Überzeugung, dass sie nicht manipuliert werden? Indem sie sich selbst manipulieren und dieses nicht bemerken und sie kein Gefühl dafür entwickeln, dass sie anderen Diener oder Sklave sind.

Die Selbstmanipulation führt zur „Selbstentfremdung als Normalzustand“ in der Gruppen- und Selbstbildung. Wer also tatsächlich normal bleibt, der gilt dann als unnormal und die vielen Unnormalen gelten dann als normale Mitglieder der Gemeinschaft.

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