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Vom Kanibalismus der anderen Art …

Dezember 21, 2018 61 Kommentare

Andere Völker andere Sitten … es ist immer wieder interessant, wenn Menschen, die in einer ganz anderen Kultur aufgewachsen sind, über den Eindruck, den sie von unserer Zivilisation haben, schreiben. Dass die real-kapitalistischen Strukturen, in denen inzwischen die meisten Menschen leben, an ihre Grenzen kommen, wird inzwischen schon fast jeden Tag zunehmend offensichtlicher. Der folgende Text zeigt gnadenlos auf, wie diese Art des gesellschaftlichen Lebens wirkt. Interessant sind auch die Kommentare am Quelltext

Die Einen sehen hier einen versifften Linken schreiben, der nur noch mehr vom gleichen Sozialismus fordern würde. Die Anderen sehen darin ein sehr gute Momentaufnahme unseres gesellschaftlichen Betriebssystems.

Kapitalismus als Kannibalismus – von Norbert Knobloch

Unsere fälschlich so genannte „Kultur“ und „Zivilisation“ beruht in Wirklichkeit auf Zwangsarbeit und Sklaverei, Zuhälterei und Prostitution, Organisierter Kriminalität und Kannibalismus. Ein indianischer Professor reißt uns die Maske herunter und hält uns den Spiegel vor – wir sehen eine teuflische Fratze.

Die Gesellschaftsform der Neuzeit ist die der Organisierten Kriminalität – weltweit, in jeder Minute. Minütlich werden überall auf der Welt Menschen ausgebeutet, denn gearbeitet wird ja in drei Schichten rund um die Uhr, also 24 Stunden täglich, auch sonn- und feiertags, also sieben Tage die Woche, 52 Wochen oder 365 Tage im Jahr (interessant ist in diesem Zusammenhang, dass bis zur Reformation [!] die Gesetze der katholischen Kirche den Arbeitern zusätzlich zu den Sonntagen noch 38 [achtunddreißig!] Feiertage garantierten, während deren es streng untersagt war zu arbeiten! Heute sind es bundesweit noch neun!). Und da Lohnarbeit nichts anderes als gewaltsame Zuhälterei und erzwungene Prostitution ist, finden weltweit in jeder Minute ungestraft unzählige Straftaten statt. Aber das ist noch nicht alles. Jeder einzelne Kauf und Verkauf irgendeiner Ware durch Kaufleute oder Händler ist eine weitere Straftat, nämlich Hehlerei: Es gibt ja (fast) keine anderen Waren als solche, die durch eine Straftat, nämlich Lohnarbeit, also Zuhälterei und Prostitution, produziert worden sind. Aber auch das ist immer noch nicht alles. Der Händler kauft und verkauft nicht nur (dem Arbeiter/Prostituierten durch den Arbeitgeber/Zuhälter) gestohlene und geraubte Ware (was ja die Definition des Hehlers ist), sondern das auch noch zu einem nochmals überhöhten, unverhältnismäßigen Preis, der nun seinen Profit ausmacht. Sprachlich exakt und juristisch präzise ausgedrückt, belügt und betrügt, täuscht und übervorteilt er den Endverbraucher – und das wiederum ist niemand anders als der nun doppelt übervorteilte und ausgebeutete Arbeiter…

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