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Über die soziologische Einordnung der Klimabewegung …

November 16, 2019 36 Kommentare
Bild: Martin Bartonitz, Herbst 2019

Dass das Thema Klimawandel dabei ist, unsere Gesellschaft zu spalten, ist kaum mehr zu übersehen. Da steht die Jugend, angefeuert durch die einseitigen Klimafakten des IPCC, begleitet von so manchem Erwachsenen jeden(?) Freitag, auf der Straße und ruft nicht nur zum Klimawandel sondern gleich auch zum Systemwechsel auf: der Kapitalismus hat fertig! Und da es dieser Jugend nicht schnell genug geht, werden auch gleich Mal radikale Wege in die Runde geworfen: wenn die demokratischen Mühlen zu langsam ist, dürfen es auch diktatorische Mittel sein. Ich las letztens in einer Fachzeitschrift, dass Skeptiker gegenüber einem via erhöhtem CO2-Ausstoß durch den Menschen verursachten Klimawandel krank seien, und psychologisch zu behandeln seien (siehe). Andernorts las ich, dass sie auch mit Nazis gleichzusetzen seien. Ich verzichte hier auf weitere Quellen, sie sind im Netz sehr schnell zu finden. Viel mehr möchte ich einen Beitrag hier ins Regal stellen, der mit den folgenden Worten endet, und dessen Rest unbedingt empfehlenswert für die Hinleitung zu diesem Fazit ist:

… und sie entlarven die unmenschlichste Seite, die alle modernistischen Bewegung seit jeher hat, von der erzwungenen Bekehrung des Christentums bis hin zu aggressiven Zerstörung von Religionen im Namen der allheiligen Autorität des Ziatismus, über die totalitären Ideologien des 20. Jahrhunderts, und heute die Klimajugend und die Genderkommunisten. Man sieht es auch in der hohen Bewertung der Jugend. Die Erfahrung der Vergangenheit soll entwertet werden, zu Gunsten eines bloß abstrakten Ideengebäudes, des neuen Gedankens und seines Heilsplans.

Die Kritik an dieser Bewegung muss die gleiche sein wie zuvor. Es ist ihr Allmachbarkeitswahn, ihr Wahnsinn, alles durch totale Kontrolle zu regulieren und zu vervollkommnen, was immer zu Katastrophe und Tod im großen Stil führt. Und vor allem, wenn die Klimabewegung weiter an Boden gewinnt, hat sie eine große Chance, einen derartigen Gesellschaftszerfall zu bewirken, dass Millionen von Menschen weltweit verhungern werden, wenn ihre fanatische Vorstellung, ihr Masterplan, die über Jahrhunderte gewachsene Strukturen einfach zerstören.

Gegen diesen Eifer ist nur die Weisheit der Vergangenheit die Antwort. Das Verständnis, dass Dinge organisch wachsen müssen, dass Veränderung Zeit braucht. Wenn sie gewaltsam erzwungen wird, immer die Katastrophe eine Folge ist. Damit soll nicht der Wandel zu einer klimafreundlichen Welt blockiert werden, aber wie alle neuen Strukturen muss sie im Gleichgewicht mit den bestehenden Strukturen entwickelt werden und kann nicht damit erreicht werden, dass das ganze Gefüge der Gesellschaft zerbrochen wird.

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