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Posts Tagged ‘Korporatismus’

Über den Staatsbankrott …

Titelseite des Kölner Stadtanzeigers vom 15.01.2021

Meine Frau kam heute morgen von ihrer Nachtschicht und begrüßte mich mit diesen Worten, während ich noch meine Bettdecke über den Ohren hatte: „Heute haben sie die Titelseite voller Kreuze wegen der vielen Corona-Toten. Es wird nun noch mehr Panik geschürt.“. Ich sah gestern schon andere Bilder von Räumen mit übereinander gestapelten Särgen, die gleichermaßen die Angst schüren sollen.

Nach dem Frühstück wollte ich noch kurz schauen, ob was auf Facebook für mich kam, und ja, da war ein Text, den mir Patrick Smith eingestellt hat mit seiner kurzen Sicht der Dinge, die ich gerne ins Regal stellen möchte. Es innert mit unter anderem auch an einen Text, den ich schon vor langer Zeit schrieb (Die Matrix Staat als Menschenfarm?):

1) Das, was hier läuft, ist der „Staatsbankrott“ sofern man eine Firma die „Staat“ spielt als „Staat“ bezeichnen möchte. Siehe die Eintragung ins Firmenregister für Deutschland / Österreich

2) Alles „Geld“ besteht aus Krediten, daher SCHULDEN. Es gibt kein „Geld“ im eigentlichen Sinne als Wertträger, sondern nur als wertlose Zahlen in Computern und Papierschnipseln als Glaubenssache.

3) Die meisten sog. „Staaten“ hängen am Finanzsystem der USA für die Finanzierung über Kredite ihres finanziellen Bedarfes. Manchen direkt manche indirekt. Daher kann von „Souveränität“ keine Rede sein.

Es ist, wie wir denken, ein vernünftiges Prinzip, dass, wenn eine Regierung Partner wird in einem Handelsunternehmen, sie sich selbst, soweit es die Transaktionen dieses Unternehmens betrifft, von ihrem souveränen Charakter trennt und den eines privaten Bürger einnimmt. Anstatt an dieses Unternehmen seine Privilegien und Vorrechte zu übertragen, sinkt sie auf das Niveau derjenigen, mit denen sie sich selbst assoziiert und übernimmt den Charakter, der ihren Geschäftspartnern zusteht und dem Geschäft, welches durchgeführt wird. Als ein Mitglied eines Unternehmens, eine Regierung agiert niemals als Souverän. Sie handelt lediglich als Mitglied einer Korporation, und übt keine weiteren Befugnisse aus, als diejenigen, die ausdrücklich im Gründungsakt festgelegt sind.

Bank of United States v. Planters‘ Bank of Georgia 22 U.S. 904 (1824), US – Supreme Court
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„Gangs of America“ – Der Aufstieg der Firmenmacht und die Auflösung der Demokratie

Dezember 3, 2020 24 Kommentare

Jürgen Korthof, mit dem ich mich vor einigen Jahren einmal zusammen mit anderen Weltverbesserern traf, der ein Institut gegründet hatte, das sich mit den rechtlichen Schieflagen befasst, dem Institut für Recht und Sicherheit / Zivilschutz-Institut, hat auf der Web-Seite einen Artikel veröffentlicht, den er mir erlaubt hat, auch hier ins Regal zu stellen. Es ist die Rezension eines Buches, dessen Autor wissen wollte, wie die Konzerne als Instrument unserer Hintertanen so viel Macht erlangen konnten, dass sie inzwischen unsere gewählten Staatslenker nach Belieben dirigieren können. Macht Euch wie immer selbst ein Bild:

„Gangs of America“ von Ted Nace – Der Aufstieg der Firmenmacht und die Auflösung der Demokratie
Quelle

Das ist ein Buch, das die Aktualität täglich aufs Neue beweist. Gerade die fragwürdigen staatlichen Corona-Maßnahmen, die als Etiketten „Gesundheitsbesorgnis“ und „Rettungsmaßnahmen“ tragen, offenbaren, dass es nie um die Gesundheit der Bevölkerung geht, sondern um die Verwirklichung von Firmen- und Bankeninteressen. Denn diese Maßnahmen entsprechen weder dem „Verhältnismäßigkeitsprinzip“ noch dem „Vollmachtsprinzip aus öffentlicher Legitimationsübertragung“.

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Corona-Ankunft: Korporatokratie (!?)

September 22, 2020 36 Kommentare

Ich freue mich, dass Nick Mott nach langer Zeit wieder mal vorbei schaut und seine Denk-Art in Kommentaren hier lässt. Eine dieser Kommentare möchte ich gerne als eigenständigen Artikel hier ins Regal stellen, denn es wäre schade um diese Perle, wie ich finde:

***

Links im Unsichtbaren der Tiefe Staat?

Eindeutig verlagerte sich das Gewicht der Entscheidungsmacht in den letzten Jahrzehnten sukzessive aber unaufhaltsam von der ‚Politik‘ über die Lobbykratie hin zur Korporatokratie. Diese führenden ‚Gesellschaftsformen‘ sind natürlich kein Selbstzweck, sondern nur Mittel zum Zweck. Wem gehören diese führenden Gesellschaften?
‚Unternehmern‘.

Aber kaum einer dieser Unternehmer’genies‘ konnte zu derart einflussreicher Position aufsteigen ohne Protegé von Anderen gewesen zu sein – z.B. (aber nicht nur) von sogenannten ‚Financiers‘. Das können wiederum andere Superreiche sein oder Banken oder Geheimdienste oder ‚Logen‘ u.ä.

In jedem Falle supranationale Kreise.

Deren Machtbasis war bis vor kurzem das Abhängigkeitsgeschäft über Kredite oder Manipulation der Märkte (von KI wie Blackrocks ‚Aladdin‘ bis hin zur Instrumentalisierung der UN z.B. über Sanktionen). Das funktionierte aber immer schlechter, weil die überspannten Märkte auf den Kollaps zusteuer(te)n und die Vergesellschaftung von konkreten Ressourcen (Ackerland, Bauland, Wasser, Minen, Immobilien, Transportwegen/-mittel etc.) über den ‚point of no return of investment‘ gerödelt wurden und im Nirvana-Schürfwettbewerb der virtuellen Märkte aka ‚Wetten‘ landete.
Da konnte man sich zwar das Geld wie beim Pokern gegenseitig abknöpfen aber eben keine ‚Mehrwerte‘ mehr schaffen.

Lehmann war 2008 der Startschuss, denn Lehmann wurde ganz offensichtlich geopfert, um die nötige Dynamik loszutreten. Danach konnte für 10 Jahre wortwörtlich Geld verbrannt werden, um den Heißluftballon zu befeuern, indem alle Zentralbanken nach und nach immer unbegrenzter und unregulierter Geld zur Verfügung stellten.

Der Markt für virtuelle Wetten wurde nochmal verdreifacht.

Aber:

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Zeit für eine Begriffsklärung: Was genau ist eigentlich Faschismus?

Februar 22, 2020 78 Kommentare
Bild: Wikipedia

Inzwischen wird der Begriff des Faschisten dermaßen inflationär ohne wirkliche Schärfung benutzt, dass es mir ein Anliegen war, doch einmal genauer auf seine innere Bedeutung zu schauen. Und schon kam mir dieses Gespräch von Eva Herman mit Andreas Popp von der Wissensmanufaktur passend daher. Fazit: Faschismus bedeutet im Kern, die Bündelung vieler kleiner Kräfte zu einer großen. Spontan musste ich gar an den Slogan der Genossenschaftsbewegung denken:

Was einer allein nicht schafft, schaffen viele.

Im alten Rom wurde die Bündelung von Macht mit den Fasces symbolisiert. Auf Wikipedia lesen wir:

Die Fasces (lateinisch fascis, is m.: Bündel, i. d. R. Plural Fasces) sind ein Rutenbündel, in dem ein Beil steckt. Fasces waren das Amtssymbol der höchsten Machthaber bei den Etruskern und später im Römischen Reich. Die Rutenbündel wurden diesen von ihren Amtsdienern (Liktoren) vorangetragen, weshalb sie auch Liktorenbündel genannt werden. In neuerer Zeit wurde das Symbol in Staaten verwendet, die sich auf das alte Rom berufen, etwa von den Vereinigten Staaten von Amerika, dem republikanischen Frankreich sowie dem faschistischen Italien.

Eine mögliche Deutung könnte die Symbolik sein, dass ein einzelner Stab leichter zu brechen ist als ein Stabbündel. Das Beil stand als Symbol für die Todesstrafe, die von den Amtsträgern angeordnet werden konnte.

Zitiert aus Wikipedia

Und dann kommen wir doch ins Staunen, wer sich mit dieser Symbolik auf höchster Ebene behängt, sprich sich als Faschist outet: „In God we Trust“, so das US-Amerikanische Regierungssystem.

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Die Wurzel des Übels: Korporatismus

Juli 24, 2019 2 Kommentare

Ah, ja,
Bankerbanditen… Monetenmafiosi…
Käufer und Gekaufte…
Listige und Lästige…
In überreichem Luxus-Lebende…
Profitierende Plutokraten…
Räuber und Piraten…
Lügen-Liebende…und Verbreiter
der “Demokratie”Legende…reichen sich
manipulierend und malträtierend
die Hände…

Alle sind damit beschäftigt
andere zu berauben…

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