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Posts Tagged ‘Kredit’

Solche Rebellen braucht das Land!

September 25, 2019 3 Kommentare
Hein Staudinger, Schuhrebell

Ich hatte Heini Staudinger, einen waschechten Österreicher, schon mehrfach wahrgenommen als Jemand, der ungewöhnliche Wege der Finanzierung seiner Schuhfirma gegangen ist. Nun habe ich mir einmal von ihm selber angehört, auf welch ungewöhnlichen Pfaden er zu einem erfolgreichen Produzenten gelaufen ist. Und wie er dabei mit der Bankenwelt quergelegen hatte, denn ihm wurden illegale Geldgeschäfte der Finanzkontrolleure vorgeworfen. Irgendwie hatte mich das auch an die Geschichte von Wörgel erinnert: Da geht es den Menschen besser, weil kreativ gewirtschaftet wird, und schon kommt die Bankenwelt daher, und haut alles kaputt.

Heini lässt so richtig mitspüren, wie die Energien in seinem Haus strömen, und das mit entsprechend österreichischem Scharm, so dass das Zuhören häufig schmunzeln lässt.

Besonders gut haben mir auch seine Firmengrundsätze gefallen:

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Ein alter Bänker erklärt seinem Sohn, ebenfalls Bänker, was es mit Geld und Kredit auf sich hat

Dezember 19, 2011 7 Kommentare

Der Blogger krisenfrei hat eine Briefserie begonnen, in dem ein alter Bänker seinem Sohn, ebenfall Lenker einer Großbank, erklärt, was es mit dem Bankwesen, dem Geld und dem Kredit auf sich hat. Erzählt wir dabei aus der Ich-Perspektive, und da es ein alter Herr ist, in einem Stil der „gehobenen“ Worte. Wer sich also gerade erst in das Thema reinarbeitet, weil er selbst verstehen will, warum unsere Politiker und Experten so rumeiern und keine Lösung der Finanzkrisen (und all der anderen Krisen) zu finden scheinen, der ist hier gut aufgehoben. Aber lest selbst:

<<<<<<< Beginn des ersten Briefs >>>>>>

Papiergeld ist periodisch zum Crashen verdammt (I)

Geschrieben von krisenfrei am 18/12/2011

Briefe eines Bankdirektors an seinen Sohn

ERSTER BRIEF

Berlin, in der Silvesternacht 1920/21.

Mitternacht. Draußen, lieber James, läuten die Silvesterglocken wieder einmal ein tolles Jahr zu Grabe. Ein weihevoller Moment für die Menschen, die sich die Stunden ihrer inneren Erhebung vom Kalender vorschreiben lassen. Disraelis »two nations«, die beiden großen Völker, in die jeder sogenannte Kulturstaat sich spaltet, leben in diesem Augenblick ihr Dasein doppelt intensiv. Der Reichtum steigert sein Wohlleben in Wein, Tanz und Spiel bis zum Rausch; ich blicke ihm von meinem Arbeitszimmer aus in die festlich blitzenden Fenster.

Die Armut, die ich nicht sehe, weil sie sich in weit entfernten Stadtvierteln zwischen ihre Weiterlesen …

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