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Posts Tagged ‘Krise’

Lasst uns an der Seite des griechischen Volkes stehen!

Februar 14, 2012 28 Kommentare

Die Occupy Bewegung stellt sich mit dem folgenden Aufruf an die Seite der Griechen, was ich mit dieser nochmaligen Veröffentlichung auf meinem Blog ebenfalls tue:

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Grüsse der OCCUPY Bewegung  Deutschland und Österreich an die Menschen in Griechenland

Peoples of Europe unite for freedom and humanity!

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Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Brüder und Schwestern in Griechenland,

Αγαπητές φίλες και φίλοι, αγαπητά αδέλφια στην Ελλάδα,

Bevölkerungen werden gedemütigt und geraten in einen fremdverschuldeten Teufelskreis aus Armut und Überschuldung. Wir sehen was derzeit weltweit passiert und im Namen der Menschen in Deutschland und Österreich sagen wir euch: Was in Griechenland geschieht und zur Verarmung und Ausplünderung des griechischen Volkes führt, geschieht NICHT in unserem Namen! 

σ’ ολόκληρο τον κόσμο λαοί ταπεινώνονται και ωθούνται σε έναν φαύλο κύκλο φτώχειας και υπερδανεισμού για τον οποίο δεν ευθύνονται. Βλέπουμε σήμερα να συμβαίνει αυτό παγκοσμίως και εν ονόματι των ανθρώπων στη Γερμανία και την Αυστρία σας λέμε: Αυτό που συμβαίνει στην Ελλάδα και οδηγεί στη φτώχια και τη λεηλασία του ελληνικού λαού ΔΕΝ το προσυπογράφουμε!

Derzeit befindet sich Euer Land im Zentrum der Ausplünderung. Und auch wenn sich unsere Regierungen Weiterlesen …

Volle Breitseite: „Alle wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl“

Ich habe am Wochenende eine News-Mail bekommen, die es bzgl. Informationen rund um unser Geld in sich hat. Anregungen ohne Ende …
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„Occupy Economics!“ Mit diesem Schlachtruf haben kürzlich 10 angehende Studenten der Wirtschaftswissenschaften in Harvard die einseitige und realitätsferne Ausrichtung der Standardökonomie in den Hochschulen bestreikt, sind aufgestanden und haben Gregory Mankiw’s Vorlesung demonstrativ verlassen. Hierzulande haben 50 Wissenschaftler gerade ein neues Wirtschaftsmodell gefordert. Die Vorstellungen, wie das aussehen könnte, sind zwar nach wie vor unscharf, doch wird immer deutlicher, wie es nicht mehr aussehen kann. Hubbert, bekannt geworden für seine frühe und genaue Vorhersage des Ölfördermaximums, hatte schon 1974 darauf hingewiesen, dass auch unser Finanzsystem nicht für die Ewigkeit gebaut ist. „Wir haben eine Kultur hervorgebracht, deren Stabilität dermaßen abhängig ist von anhaltend exponentiellem Wachstum, dass sie völlig unfähig ist mit den Herausforderungen von Nicht-Wachstum umzugehen.“ Wie könnte das künftige Wirtschaftsmodell aussehen?
Der wachstumskritische französische Philosoph Serge Latouche propagiert einen Mix aus Schrumpfung und Regionalisierung. Alf Hornborg, ein Schwedischer Ökonom, hält künftig mindestens zwei verschiedene Währungen für nötig: Eine für die „globalisierte Spaßgesellschaft“ und eine für die lokale Subsistenz und den Ernst des (Über)lebens. In ihrem neuen Buch „Occupy Money“! beschreibt auch die „Geldarchitektin“ Margrit Kennedy eindrucksvoll, warum Weiterlesen …

Finanzkrise: Wäre die Umschuldung nicht ganz einfach zu machen?

September 12, 2011 8 Kommentare

Nur mal ein grober Ansatz, der dann noch detailliert werden müsste:

So wie es aussieht, basieren unsere Staatsschulden auf Geldern, die zuvor nur zu maximal 10% als Einlagen da waren, eher noch weniger (siehe z.B.  http://persiana-451.blogspot.com/2011/08/zur-kritik-der-zinskritik.html , http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2011/35.html , http://le-bohemien.net/2011/09/09/wie-banken-geld-machen/). Wenn diese Geld also vorher nicht da war, warum lassen wir diese Summe nicht sofort aus den digitalen Konten streichen. Das bisher von den privaten Banken erzeugte Geld wäre dann zwar noch im Umlauf und war ja auch notwendig, um die Wirtschaft am Wachsen und damit am Laufen zu halten. Nur die Rückzahlung wäre nicht nötig. Warum auch, es gehörte vorher Niemandem.

Dann gehen wir hin und lassen uns von unseren Staatsbanken Geld erzeugen, mit dem wir die restlichen Schulden zurückzahlen, für die echtes Geld als Einlagen in den Banken hinterlegt war, d.h. das realen Personen oder Organisationen zuvor gehörten. Zudem lassen wir uns zukünftig jeweils die Geldmenge von den Staatsbanken erzeugen, die wir für das Fließen unserer Ökonomie benötigen, ohne dass wir dafür Zinsen zahlen, denn es wäre unser Geld. Warum sollten wir uns selbst Zinsen zahlen.

Denke ich zu krumm? Hm, wie wäre es mit Inflation?

Das mit der Inflation sollte weiterhin durch die Geldmenge, die seitens der unabhängigen Staatsbanken (siehe Initiative Monetative) ins System gebracht oder auch wieder rausgenommen wird, gesteuert werden können.

Sollte dann nicht am Ende für jeden Bürger monatlich so viel Geld vorhanden sein, dass er ein menschenwürdiges Grundauskommen ohne Angst haben sollte?

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Sind Ideologien der falsche Ansatz, das Funktionieren von Gesellschaften zu beschreiben?

Ich komme immer mehr zu der Erkenntnis, dass Ideologien uns nicht helfen können, Aussagen über die „richtige“ Konstruktion einer Gesellschaftsform zu treffen. Dass ich überhaupt auf die Frage gekommen bin, liegt in dem Ablauf der aktuellen Revolutionen rund um die Welt, die Liste ist inzwischen schon so lang, dass ich erst gar kein Land aufzählen möchte. Überall wollen die Menschen auf der Straße nichts mehr von den Ideologien und den sie als Heil versprechenden Parteien. Spürt der Schwarm, dass diese Ideologien nicht in der Lage sein können, Gesellschaften so zu konstruieren, dass es den Bürgern auf Dauer gut gehen könnte?

Woran liegt es, dass die Schwarmintelligenz dies spürt? Irgendwie haben alle bisherigen Formen der Gesellschaft, angefangen bei Kaiserreichen, Königsreichen, Gottesstaaten und Diktaturen als auch der realexistierende / -existierte Kommunismus gezeigt, dass sie am Ende zu Korruption führen und die Bürger knechten. Und so wie es aussieht, müssen wir erkennen, dass es in unserer repräsentativen Demokratie Weiterlesen …

Die «neuen Meister des Kapitals»: Rating-Agenturen

Ich habe mal wieder einen Artikel gefunden, der zur Bewusstwerdung über unser Finanzsystem so wichtig ist und ich mit der Komplettzietierung das Risko in Kauf nehme, angemahnt zu werden. Aber lest selbst:

Neoliberale Kurpfuscher wüten weiter, ein Kommentar von Elmar Altvater, Ökonom und emeritierter Professor für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin

Fünf Gründe, warum den internationalen Rating-Agenturen die Lizenz entzogen werden muss:

Die «neuen Meister des Kapitals»: So bezeichnete der britische Politökonom Timothy Sin­clair die Ratingagenturen, die die internatio­nal gehandelten Wertpapiere bewerten. Sie sind wie Zirkusdompteure: Vor den Augen der Weltöffentlichkeit lassen sie Regierungen souveräner Staaten nach ihrer Peitsche tanzen. Sie setzen deren Kreditwürdigkeit herunter. Die Zinsen steigen, die BürgerInnen zahlen. Und die Banken füllen sich die Taschen.

Letzten Monat hatte Brüssel mit den Regierungen der Eurozone und dem Internationalen Währungsfonds ein neues Hilfspaket für den Schuldenstaat Griechenland beschlossen. Die Banken versprachen, sich freiwillig daran zu beteiligen, von den GriechInnen wurde als Bedingung eine Senkung ihres Lebensstandards um rund ein Viertel erzwungen. Keine drei Tage später liess Standard & Poor, eine der drei grossen Ratingagenturen, verlauten, dass Weiterlesen …

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