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Bedingungslose Grundversorgung anstelle eines bedingungslosen Grundeinkommens?

September 2, 2012 28 Kommentare

Solveigh hatte gerade einen so ausführlichen Kommentar zum Artikel Bedingtes Grundeinkommen gegen bedingte Nutzung gemeinschaftlicher Resourcen zu privaten Zwecken? Ob es Bolivien richtig macht? hinterlassen,der sich lohnt, in einem eigenen Artikel diskutiert zu werden. Sie stellt damit neben das Konzept eine Bedingungslosen Grundeinkommen, das gerade auch in einem Ausschuss des Bundestages diskutiert wird, das Konzept einer kostenfreien Grundversorgung. Aber lest selbst:

<<< Beginn des Textes von Solveigh >>>

Die “Bestimmung” dessen, was die  Grundbedürfnisse, die kostenfrei zu decken wären, sind, ist überhaupt nicht schwierig und es wird niemand benötigt, der das “festlegt” (und dann kontrolliert):

1. Satt zu essen. Dafür kann es in den Märkten Lebensmittel geben, die kostenfrei sind und andere, die einen Preis haben. Brot, Öl, Nudeln, Kartoffeln, in der Region angebaute Gemüse, Obst, etc., eben die Grundnahrungsmittel (die sind ja bereits definiert), stehen kostenlos zur Verfügung, was darüber hinausgeht, zum Beispiel Mango, Fruchtjoghurt, etc. hat einen Preis.

2. Kleidung. Selbes Muster. Ein Strick-Pullover, Strümpfe und Unterwäsche, auch Handtücher und Bettwäsche ist kostenfrei, ein Seidenhemd oder -pullover, ein Abendanzug oder Abendkleid haben Preise, um ein paar Beispiele zu nennen.

Hat sich das erst etabliert, wird auch keiner mehr nehmen, als er wirklich braucht. Warum sollte er? Keiner kann mehr als sich Weiterlesen …

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Gruseliger Artikel: „This drive for luxury gives hope for civilization“

Plastischer als der Artikel mit dem obigen Titel es auf den Punkt bringt, geht es kaum mehr. Da Draußen sterben jede Minute 150 Menschen an Hunger und da schreibt Jemand, wie glücklich er ist zu sehen, mit welcher tollen Kraft wir Luxusartikel, hier Armbanduhren im Wert von 400.000 Pfund (eine dem Autor bekannte Chinesin hätte gleich 17 Stück gekauft), erstellen, weil es da Bedarf für gibt!

Gefunden habe ich den Artikel in einer kostenfrei verteilten „Bild“-ähnlichen Zeitung auf meiner Bahnfahrt aus London nach Stansted. Der Untertitel lautet dann: „A generation ago, a man of style owned one or two watches. A watch was for life. Now it´s a lifestyleaccessory“. Das kann ich bestätigen. Ich selbst habe immer noch nur zwei Uhren, aber es gibt Personen in meinem geschäftlichen Umfeld, die sammeln hochkarätige Uhren. Und dass sie nicht die Einzigen sind, sieht man Weiterlesen …

Kategorien:Ethik, Gesellschaft Schlagwörter: ,
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