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Offene Gesellschaft: Freund oder Feind einer Gemeinschaft?

Oktober 20, 2019 11 Kommentare

Die Weltverbesserer aber sind die eigentlichen Feinde einer offenen Gesellschaft, weil sie eine Vision von einer besseren Welt haben, aber dafür über Leichen gehen, und ihre Taten auch nicht selbst verantworten wollen. Und hinterher sagen sie dann, sie hätten es doch nur gut gemeint (wer hat es gesagt: ‚Ich liebe doch alle, alle Menschen.‘). Also ein staatliches Schulsystem, Quotenregelung, Mindestlöhne, Mietpreisbremsen, staatliche Infrastruktur, Umverteilung, staatliches Währungssystem mit Zentralbank und Leitzinsen, alles Elemente staatlicher Planung und Herrschaft.

Karl Raimund Popper, in den Mund gelegt von Gunnar Kaiser in seinem Video ‚Die offene Gesellschaft und ihre Feinde‘

Ich befasse mich aktuell wieder vermehrt mit den Ideen der Anarchisten, die feststellen, dass eine Staatsstruktur ein ungeeignetes Mittel für ein herrschaftsloses Leben sei. Denn gerade der Staate diene dazu, die Herrschaftsprivilegien zu sichern. Anarchisten wollen die Organisationsstruktur auf den Kopf gestellt wissen: Entscheidungen sollen an der Basis ausgehandelt getroffen werden, da hier die Menschen am besten wissen, was sie benötigen. Eine Erkenntnis übrigens, die sich auch zunehmend in großen Firmen durchsetzt: In der heutigen Zeit, in der ein im Januar festgelegter Plan schon im März auf dem Müllhaufen gehört, muss die Verantwortung weiter in die Peripherie gebracht werden, also in die Hände Jener, die direkten Kontakt mit Kunden haben.

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