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Ist das Patentrecht am Ende ein Innovationsverhinderer?

September 12, 2012 6 Kommentare

Als das Patentrecht eingeführt wurde, war das Argument, dass die Ideen junger Unternehmer vor den eingesessenen Großfirmen geschützt werden sollten. Der Schuss ging in unserem profitorientierten System dann eindeutig nach hinten los. Einerseits behindern Patente die Weiterentwicklung neuer Ideen, die auf den schon patentierten aufbauen. Andererseits verschwand so manches Patent, dass die Gesellschaft weitergebracht hätte im Schrank.

Wenn man sich dem Thama „ethisch“ annähert: Auf wessen Mit sind die patentierten Ideen gewachsen? Doch auf all dem Wissen, was viele Köpfe schon zuvor gedacht haben. Sollte dann nicht jede weitere Idee Allgemeingut sein?

Ich möchte hier einen guten Text aus dem eBook Gradido – Natürliche Ökonomie des Lebens von Bernd Hückstädt, von der Gradido Akademie – Institut für Wirtschaftsbionik, bringen (Danke an Ralf, der uns heutge Morgen den Link zum Buch in einem Kommentar geschenkt hat):

Patente

Ursprünglich wurde das Patentrecht, ähnlich wie das Urheberrecht, mit der Absicht geschaffen, das geistige Eigentum der Erfinder zu schützen, damit diese nicht von geschäftstüchtigen Unternehmern über den Tisch gezogen und ausgebeutet werden können. Doch wie so viele Gesetze hat es sich in seiner Wirkung in das Gegenteil umgekehrt. Denn Recht bekommt in unserer Gesellschaft meistens derjenige, der den längeren finanziellen Weiterlesen …

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