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Posts Tagged ‘Rudolf Steiner’

Darüber, wie wir aus der aktuellen Misere aussteigen können …

November 7, 2021 57 Kommentare
Gefunden in einem Tweet zur Verschuldung der USA


Der Sinn des Lebens ist Transparenz für die immanente Transzendenz.

Karlfried Graf Dürckheim, zitiert von Erhard Meyer-Galow im Interview „Der Ausstieg aus der Misere.

Ich fühlte mich spätestens mit der Finanzkrise 2008/2009 aufgerüttelt, recherchierte viel und listete das Gesammelte in diesem Artikel auf: Alles was wir über die Finanzkrise und das fehlerhafte Geldsystem wissen sollten und können … Leider hatte ich Vieles nur verlinkt, und da nun vieles durch die zunehmende Zensur getilgt wurde, gibt es dort viele Leerstellen. Worüber ich dabei erfuhr, ist die Geldschöpfung aus dem Nichts, das für die Mehrung des Reichtums der Reichen sorgt, indem die Arbeitskraft der Armen ausgebeutet wird (Stichwort Zinssklaverei). Im letzten Artikel hatte ich noch auf die nächste Steigerung der Ausbeutung durch den Aufkauf aller natürlichen Ressourcen der Erde unter dem Deckmantel der Pflege durch unsere wohlmeinenden neuen Feudalherren hingewiesen (siehe).

Gestern sah ich die Grafik rechts zur Gesamtverschuldung der USA-Verwaltungen, in der die Korrelation zu den Weltkriegen dargestellt ist, und die vermuten lässt, dass mal wieder Ungemütliches anstehen wird. Ich hatte dabei gefragt, ob es dieses Mal der Corona-Maßnahmen-Krieg gegen die Bevölkerung ist, bei der die Überschuldung nochmals potenziert wird und Superkonzerne sich auch noch die Reste der pleitegegangenen Mittelständler unter den Nagel reißen.

Um dem dunklen Bild dieser Krise ein weiteres Mal ein Licht entgegen zustellen, möchte ich das folgende Interview ins Regal stellen. Darin geht Erhard Meyer-Galow, der Träger des Bundesverdienstkreuzes und Präsident der Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung e.V. auf seinen Werdeganges seines Verständnisses von Bewusstsein im Zusammenhang mit ethischem Handeln.

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Vom Freiheitswillen unserer Kleinsten …

Ich lese aktuell im dem empfehlenswerten Das große Rudolf Steiner Buch für Anfänger und möchte gerne eine Passage bringen, die uns zum Nachdenken über unseren Corona-Maßnahmen-Wahnsinn in unseren Kindergärten und Grundschulen hier ins Regal stellen. Das erläuternde Intro stammt von Axel Burkhart, der eingerückte Text von Rudolf Steiner. Eine wichtige Perspektive seiner Anthroposophie ist der Wiedergeburt. Unter diesem Blickwinkel auf unsere Kleinsten zu schauen, lohnt sich, wie ich finde. Was ich in dem Text aber auch sehe ist jene Motivation von Eltern, die ihren Kindern keine Regeln auflegen wollen, um sie nicht in ihrem Freiheitsdrang zu beschränken. Am Ende haben sei aber auch nicht wirklich verstanden, was Steiners Pädagogik ausmacht. Aber lest selbst, beginnend in der zweiten Zeile mit „Eine Pädagogik, …“ (Seiten 154/155):

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War Rudolf Steiner ein Rassist?

Rudolf Steiner

Heute nahm ich einen Kommentar wahr, in dem behauptet wurde, dass Rudolf Steiner und die heutigen Anthroposophen Rassisten und Antisemiten seien, sogar Nationalisten. Ich war erstaunt, denn die bisherigen Bücher und Schriften so wie Vorträge über seine Weltbilder hatten mir nie einen Hinweis darauf gegeben, dass er Gruppen von Menschen als minderwertig erachtete, sich irgendwo völkisch = gleichmachend anhörte, oder gegen Parlamentarismus sei (ganz im Gegenteil: Soziale Dreigliederung). Eher im Gegenteil, waren ihm sekundär, woher ein Mensch stammte. Wichtig war es ihm, diesen Menschen sich individuell entwickeln zu lassen. Nun, dann kam ein wichtiger Grund: Anthroposophen waren auch auf den von den Querdenkern organisierten Demos gegen die Corona-Politik mit dabei. Und da es dort auch Reichsbürger und Rechte gab, wären eben auch Anthroposophen rechts. Nun, es gibt allerdings aus dem linken Lager der Materialisten, sprich Jenen, die der Esoterik stark ablehnend gegenüberstehen, diese Kritik schon seit ein paar Jahren (siehe Hinweise hier). Dass die Anthroposophen dem Weltbild der Nationalsozialisten entgegenstanden, las ich in einem Artikel von 1935 sowie einen Kommentar von Robert Kaller dazu:

Die Nazis haben teilweise öffentliche Vorträge in München von Rudolf Steiner massiv gestört, Säle gestürmt, es kam zu Schlägereien mit jungen Anthroposophen, die Steiner beschützt haben etc. Die Nazis haben auch offen vom „deutschen Geist“ geredet und sie hatten auch spirituelle Ideen(Thule Kreis) , glaubten teils an Reinkarnation (Himmler) etc. .Die Anthroposophen woll(t)en allerdings die Erde heilen, zum Wohle der ganzen Menschheit und haben dazu zukunftsfähige Ideen und Konzepte für Landwirtschaft, Medizin, Kunst und Bildung ,Bankenwesen entwickelt etc., die auch heute noch Bestand haben, wirken und ständig weiterentwickelt werden. Die Nazis wollten dagegen nur banale Herrschaft und rigide Macht, persönliche Bereicherung , ihre gesellschaftlichen Konzepte waren uralt und aus allen möglichen Kulturen „geklaut“ , aber schienen den Menschen irgendwie vertrauter, einfacher. Das Scheitern der anthroposophischen Ideen und der Sieg Hitlers 1933 ist eine mitteleuropäische Katastrophe , die die Entwicklung der Menschheit und der Welt um Jahrhunderte zurückgeworfen hat . Eine „Götterpanne“.

Schrieb Robert Kaller als Kommentar zum folgenden Zeitungsausschnitt …
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Der Mensch ist in dreifacher Weise mit der Welt verwoben: via Körper, Seele, Geist

Helena Blavatsky (1877)
Foto: Wikipedia

Ich hatte vor einigen Jahren das erste Mal Lektüre von Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie, direkt gelesen. Es war ein kleines Büchlein, in dem es um die Phasen der Menschwerdung ging. Dabei nahmen Atlantis und Lemuria größere Passagen ein. Das Wissen darum wird er größtenteils durch die langjährige Mitgliedschaft in der theosophischen Geheimgesellschaft (Stichwort Helena Blavatsky) erlangt haben, aber auch durch seherische Begabungen. Hier auf dem Blog hatten wir seine Ideen zur Ausgestaltung einer gelingenden Gemeinschaft lesen können: Darüber, wie ein neues Denken unsere versklavte Gesellschaft in eine soziale Gemeinschaft transformieren kann … und Vom sozialen Organismus der menschlichen Gesellschaft …. Das Gesamtwerk von Steiner ist so umfassend, dass es Jahre braucht, sich hier einzuarbeiten. Es ist aber auch in einer Sprache verfasst, die uns 100 Jahre später nicht mehr so leicht zugänglich ist. Daher habe ich mir nun ein Buch zugelegt, das die wichtigsten Teile seines Werks kommentiert zusammenfasst: Das große Rudolf Steiner Buch für Einsteiger.

Die folgende Passage möchte ich hier gerne ins Regal stellen, da sie mir zum Verständnis des Menschseins eine wichtige zu sein scheint. Und wieder erfahren wir von den Kristen (wie es No_NWO gerne für die Macher der Katholischen Kirche schreibt), dass sie das Selbstverständnis des Menschen kastrierten. Zuerst ein Zitat aus den Schriften Steiners. Es folgt eine kurze Erläuterungen von Axel Burkhart, dem Autor des oben genannten Buches:

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Ecce servus — die Maske der Wahrheit

Dezember 13, 2020 28 Kommentare
Eine Form der Sklaverei, eine andere ist die Staatssteuer. Ca. 70% der Arbeitszeiten gehen so von 90% der Menschen an die anderen 10%.

Sie zerrt uns vor den Spiegel und zeigt uns, wer wir in Wahrheit sind. Nein-nein, sie zeigt uns NICHT, zu was man uns zu machen jetzt erstmals beabsichtigen würde. Nein-nein-nein, sie zeigt uns, wer oder was wir jetzt bereits schon SIND und von Klein-auf an immer schon waren: Etwas mit einem bezifferbaren Wert: Ding, Unfreier, Sklave.

Doch wehe dem, der uns beweist, dass wir Sklave sein WOLLEN! Unser Ego liebt die Lüge, den Selbstbetrug. Es hasst die Wahrheit. Jene Wahrheit, immer schon einverstanden gewesen zu sein. Jene Wahrheit, seit wir denken können, immer schon Ware sein zu WOLLEN! Ein Ding mit einem bezifferbaren Wert, ein Sklave. Und eben dies von auch allen Anderen einzufordern. Als sei es eine höhere Moral: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen! Und wer „ar-bei-ten“ sagt, der meint: für Lohn arbeiten, für Geld.

Unwiderlegbar und logisch nachgewiesen ist: Der Wert jenes Dings namens Arbeitskraft bemisst sich in der physikalischen Zeiteinheit Sek./Min./Std. So Marx, und Punkt! Arbeitskraft ist ein wertlich bezifferbares Ding, und jener Wert findet seinen Ausdruck in Geld. Und der, der sie herstellt, die Ware, ist ganz so wie diese selbst ein ebenfalls wertlich und so denn zugleich geldlich exakt bezifferbares Ding. Sklaven sind mit Geld zu kaufende Dinge.

Schau! Schau da in den Spiegel! Das Ding, das du da siehst, das bist du: ein Sklave. Und du bist einverstanden, einer zu sein. Warst es immer schon. Und darum glaubst du selbst die dämlichste Lüge deiner Herren. Weil du dir einbilden können möchtest, sie hätten Respekt vor dir und würden dich niemals belügen. Weil du glauben können möchtest, ein Freier zu sein. Du Opfer! Du Opfer einer kollektiven Traumatisierung, die dich erst zum Sklaven konditioniert hat. Du dummgläubiges Opfer der Staatsschule!

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Vom sozialen Organismus der menschlichen Gesellschaft …

Oktober 1, 2019 5 Kommentare

Rudolf Steiner wurde in seinem Wirken, das tiefe spirituelle Wissen der geheimen Gesellschaften allen Menschen zur Verfügung zu stellen, von diesen verfolgt, da ihnen damit die Macht genommen wurde.
Mit Blick auf unser aktuelles Problem mit den immer höheren Mieten: Eine wichtige Botschaft von Steiner war, dass Grund und Boden keine Ware sein darf.
Mit Blick auf unser aktuelles Problem der Bildung: Der Staat kann niemals einen freien Bürger bilden.
Mit Blick auf unsere krankende Wirtschaft: So lange ich die Not des Anderen nicht wie eine Schwester oder einen Bruder erkennen kann, so lange werden wir einander ausbeuten.

Axel Burkart in dem folgenden Video

Ist das rein materialistische Denken der Grund dafür, dass wir Menschen nicht friedlich-gemeinschaftlich miteinander wirken können?

Nach Rudolf Steiner ist das Weltbild sowohl der Kapitalisten als auch der Kommunisten im Materiellen gefangen, weshalb wir uns in beiden Systemen gegenseitig bekämpfen. Daher bräuchte es ein neues, ein geistiges Weltbild, damit das Gemeinsame wieder gelingt.

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Darüber, wie ein neues Denken unsere versklavte Gesellschaft in eine soziale Gemeinschaft transformieren kann …

Ich habe mal wieder einen tollen Vortrag gefunden, der uns einen Weg aufweist, unsere kranke Gesellschaft wieder zu gesunden. Die hier vorgestellte Lösung ist schon über 100 Jahre bekannt und war fast vom deutschen Kaiser und dann vom ersten politischen Nachfolger übernommen worden, wenn die Führer des Militärs nicht dazwischen getreten wäre. Es geht um die soziale Dreiteilung der Gesellschaft nach dem Anthroposophen Rudolf Steiner, und um nicht mehr als ein völlig anderes Denken um das Wesen des Menschen und der Gesellschaft als sozialer Organismus.

Axel Burkhart zeigt auf, dass sowohl der Kommunismus als auch der Kapitalismus am Materialismus kranken. Der Materialismus sieht den Menschen als pure biologische Maschine. Rudolf Steiner dagegen sah den Menschen wie die frühen Christen als ein dreigliederiges Wesen mit Körper, Geist und Seele. Und weil er den Menschen so sah, betrachtete er auch die Gesellschaft als dreigliederigen sozialen Organismus.

Kopf, Herz und Hand nach Rudolf Steiners sozialen Dreigliederung

Soziale Dreigliederung

Die drei Teile der Gesellschaft sind autonom, und sind dennoch miteinander eng verzahnt:

Die Wirtschaft ( entspricht dem menschlichen Körper) hat nur zur Aufgabe, die materiellen Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Sie hat sich allein um die Produktion, die Verteilung und dem Verbrauch von Gütern zu kümmern. Politisierender Lobbyismus hat in der Wirtschaft nichts zu suchen.

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Gibt es die Reinkarnation doch?

Der Tod ist nicht der Untergang, der alles aufhebt und zerstört, sondern eine Wanderung und der Beginn eines anderen Lebens, welches ein Ende nicht hat.
Marcus Tullius Cicero, römischer Philosoph, Schriftsteller, Politiker und der berühmteste Redner Roms und Konsul

Bisher war das Thema Seelenwanderung für mich eines aus dem Reich der Science Fiction, Mystik oder Esotherik. Da ich im katholischen Glauben aufgewachsen bin (nicht streng), kam in meinem christlichen Weltbild das erneute Reinkarnieren der Seele nicht vor. Nach meiner Kommunion war mir klar, dass dieses „komische“ Konstrukt einer Religion mit zürnendem Gott und allwissendem, immer Recht-habenden Papst als seinen Vertreter auf Erden für mich wenig akzeptabel vor. Ich sah mich dann besonders auch nach meinem Physikstudium lange als Atheisten. Nach über vier Jahren des Schreibens und Hinterfragens vieler anderer Glaubenssätze finde ich mich im letzten Jahr als Agnostiker, also einem, der sich etwas Schöpfendes vorstellen kann, aber keiner Religion anhängt.

In letzter Zeit habe ich allerdings immer mehr Hinweise darauf bekommen, dass die Idee der Seelenwanderung gar nicht so abwegig ist, das auch im Kontext unserer aktuellen These:

Der Sinn des Lebens könnte sein, zu mehr Erkenntnis des Gesamtbewusstseins des Schöpfers beizutragen.

Hier steckt zwar noch nicht direkt die Idee der Reinkarnation drin. Jedoch wäre es denkbar, dass das Unbewusste (Seele?) nach einem Aufenthalt wo auch immer in einen neuen Körper gelangt, dabei mit einem „frischen“ Geist (Bewusstsein) versehen wird, um sich so als ein am Ende zuträgliches Wesen Schritt für Schritt weiterentwickeln zu können. Soweit waren meine Gedanken, bis ich mich dann in weitere Texte vertieft habe. Angefangen wie immer habe ich mit einen Blick ins Wikipedia. Und es gab dabei mal wieder eine Menge Ahs und Ohs für mich.

Sowohl im Hinduismus als auch Buddhismus ist die Idee der Reinkarnation ein fester Weiterlesen …

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