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Posts Tagged ‘Schenkkultur’

Manifest für eine neue soziale Absicherung

Ich habe einen Menschen kennen gelernt, der noch vor wenigen Jahren ein so genannter „Erfolgreicher“ war und mit seinem Tun, anderen Ihre Visionen zu erreichen, gut verdient hat. Nach weiteren Erkenntnissen ist er nun zu einem bedenkenswerten Entschluss gekommen, der wie folgt aussieht:

Ich habe dem deutschen Sozialversicherungssystem gekündigt.

Nicht ich, sondern die Menschen, die in die Sozialversicherung einzahlen, handeln unsolidarisch. Es ist ein Machtsystem, das zu einer gewaltigen Umverteilung von unten nach oben führt. Wer profitiert davon? Wo geht das ganze Geld hin? Für was?

Als Selbstständiger in Deutschland müsste ich mindestens 580.- € alleine für die Krankenversicherung bezahlen.

Mit dem Geld erlaube ich mir jetzt etwas anderes vorzustellen:

Es tun sich 100 Menschen zusammen und zahlen jeweils die 580.- €. Dann sind dies 58.000.- € im Monat. Was könnte man mit den 58.000 € machen? Zum Beispiel könnte man einen Arzt anstellen, der sich wirklich darum kümmert, dass man gesund ist. Er wird dafür bezahlt und kann sich dazu Weiterlesen …

Kategorien:Ethik, Gesellschaft Schlagwörter: , ,

Vom Parasitentum des Geldsystems, dem Tausch nur willkürlich bewertbarer Waren und dem Schenken …

Dieser Artikel wurde auf Wunsch des originären Autors wieder gelöscht. Ebenso seine Kommentare.

Ich respektiere seinen Wunsch.

Die noch vorhandenen Kommentare sind daher nicht unbedingt verständlich …

Mein Erlebnisbericht vom Schenken

November 12, 2012 9 Kommentare

Martin fragte mich, ob ich einen kleinen Erlebnisbericht über die Schenkkultur schreibe. Ich sagte ja und nun berichte ich, wie es mir mit dem Schenken im Alltag geht.

Oft gehe ich zu Fuß zur Arbeit, somit bin ich mit Menschen in Kontakt. Ich lächle sie an oder grüße sie und es kommt zurück. Ich bekam auch schon Theaterbilletts geschenkt und fand es schön, doch hatte ich ein schlechtes Gewissen. Kürzlich frage mich das Elternpaar ob ich ihnen bei Schwierigkeiten des Kindes behilflich sein kann. So entsteht ohne mein Dazutund das Schenken. Wenn ich schenke frage ich nicht, was ich wohl zurückbekomme. Ich weiß, es kommt oft nicht von den Menschen, von denen ich es erwarten könnte. Es kommt ganz anders. Ich war knapp bei Geld und wollte mir noch etwas kaufen. obwohl ich wusste, dass ich es mir eigentlich nicht leisten kann, habe es bestellt und dann bei der Rechnung wurde mir Rabatt gewährt, somit habe ich wieder Geld gut gemacht. Das Geld mit der Fülle denken ist gar nicht so einfach. Auch ich ertappe mich immer wieder, wie ich Geld denke. Wenn ich es dann merke und es wieder loslasse, bekomme ich Geschenke.

Ich vertrieb vor längerer Zeit ein Produkt, und auch zu dieser Zeit waren meine finanziellen Verhältnisse sehr marode. Ich hatte Hunger, schaute in den Geldbeutel, doch war Weiterlesen …

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