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Posts Tagged ‘Sklaventum’

Menschenrechte & Grundgesetz: War der Satan im Spiel? Deutung von Freiheit, Recht, Person und Kommunismus …

Deklaration der Menschenrechte 1789

Deklaration der Menschenrechte 1789

Eine Regierung ist nicht der Ausdruck des Volkswillens,
sondern der Ausdruck dessen, was ein Volk erträgt.
(Kurt Tucholsky)

Wir hatten das Thema Freiheit schon einige Male. So hatte Wolfgang das Fazit gezogen: „Lebe nicht auf Kosten Anderer, und lasse nicht auf Deine Kosten leben.“ Es geht also darum, Niemanden zu schaden, sprich Leid anzutun. Wer seinen Nächsten liebt, der wird damit in der Regel kein Problem haben.

Nun gibt es seit 1789 die Menschenrechte, die auch Basis bei der Schaffung des Grundgesetzes für die BRD waren. Ich habe mir dieses Wochenende ein Video angeschaut, das sich mit einer Reihe juristischer Aspekte um unsere persönliche Freiheit beschäftigt und das mal wieder viele Ahs und Ohs für mich bereit hielt, aber auch einige weniger erbauliche Interpretationen auf Lager hatte.

Insgesamt bestätigt sich mir durch die Fakten und die Argumentation, dass unser Rechtssystem so gestaltet ist, dass der Willkür das Tor weit geöffnet wurde und den „legalen“ Weg in eine Welt des 1984 geebnet hat, sollten die Rahmenbedingungen dafür gegeben sein. Und spätestens seit Beginn der Finanzkrise 2008, eigentlich aber schon seit 9/11, sehen wir mit steigender Frequenz, wie das bisschen gegebene Freiheit von Personen (Achtung: nicht Menschen) zunehmend eingeengt wird.

Zu dem  nachfolgenden Video ist noch dieser Text auf Youtube veröffentlicht:

Nach dem ideologischen Pflichtbekenntnis zu den Menschenrechten im Art.1 GG beginnen die eigentlichen „Grundrechte“ mit dem Recht auf Freiheit im Art. 2, der laut einem Kommentar zum GG „das Hauptfreiheitsrecht“ formuliert. Es lohnt sich also, diesen Artikel besonders sorgfältig zu untersuchen.
Tatsächlich stammt nämlich dieses „Recht auf Freiheit“ aus dem Schriftstück Weiterlesen …

Was Schule den Schülern wirklich lehrt …

Wenn wir uns anschauen, wie Schule heute abläuft, müssen wir uns dann nicht mehr fragen, warum es Menschen gibt, die Brüder und Schwestern prügeln, nur weil sie qua Staatsmacht dazu in die Lage versetzt werden (siehe zuletzt Blockupy)? Sind das die Fakten des Schulzwangs?

  1. Wahrheit kommt durch Autorität
  2. Intelligenz ist die Fähigkeit, sich etwas zu merken und es zu wiederholen
  3. Ein genaues Gedächtnis und Wiederholungen werden belohnt
  4. Un-Gehorsam wird bestraft
  5. Passe dich an: intellektuell und sozial
    Quelle

Fragt sich dann, wozu es so gemacht wird und wem das nützt:

Siehe auch: Kritik an unserem Schulsystem: darüber, wie wir unsere Kinder verdummen ….

Und auch dieses Video ist immer wieder erhellend dazu: Weiterlesen …

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Gesundheit und Krankheit zwischen Fiktion und Wirklichkeit

Krankheit + GesundheitEinlassung

Mensch ist auf Verwirrung, auf Angst und seinen Verfall programmiert. Er erlebt Phasen, die er als Gesundheit empfindet; er erlebt abseits der Normalität Momente des Glücks ebenso wie eine ihn überwältigende Hoffnungs- und Sinnlosigkeit. Seine Wünsche reduzieren sich auf das Machbare, seine Geborgenheit verliert sich mit nachlassender Leistung. Nicht er bestimmt, was ihm normal ist, sondern ein fiktives Normales unterjocht seine Kreativität und führt ihn auf Wege des Widernatürlichen. Das ist mein Bilderrahmen von einer Wirklichkeit, darin „Gesundheit“ geschrieben steht, nett verziert mit bunten Pillen, einem mit Ökosprit betankten Jahreswagen und einem Fernseher, aus dem Frau Dingsda wenig gönnerhaft in die Gemeinen, pardon, ihre Farm-Gemeinde lächelt.

Gesundsein bedeutet mir nicht, einfach nur optimal zu funktionieren. Das wäre ja, als sagte man, der einen Tötungsbefehl Ausführende sei nicht krank, wenn er nur zur rechten Zeit am richtigen Ort das anvisierte Ziel trifft. Als krank erachte ich also bereits ein Funktionieren unter fremdem Befehl, wenn dieser sich gegen natürliche Eigeninteressen wendet. Und als ebenso krank empfinde ich es, mit allen Mitteln ein reines Funktionieren gewährleisten zu wollen.

Natürlich darf auch das Thema Arbeit bei der Betrachtung vom Wesen der Krankheit nicht fehlen. Wenn wir sie erkennen als eine Zwangshandlung, die im Weiterlesen …

Vom Kaufen und Verkaufen – und Arbeiten

In „Trauer“ um unsere verlorengegangenen „Arbeit“ aufgrund eines verlorengegangenen Artikels, der sich mit der Erkenntnis, dass Arbeit unter gewissen Bedingungen Sklavenwerk ist, beschäftigte, möchte ich nochmals mit dieser kleinen Geschichte das Thema „Arbeit“ erneut aufgreifen.

Und ein Kaufmann sagte: Sprich uns vom Kaufen und Verkaufen.

Und er antwortete und sagte: Die Erde gibt euch ihre Frucht, und es wird euch an nichts mangeln, wenn ihr nur wißt, wie ihr eure Hände füllt. Im Austausch der Gaben der Erde werdet ihr Fülle finden und gesättigt sein.

Doch wenn der Austausch nicht in Liebe und in freundlicher Gerechtigkeit stattfindet, wird er bloß einige zur Gier und andere zum Hunger führen.

Wenn ihr Arbeiter des Meeres, der Felder und der Weinberge auf dem Markt die Weber, Töpfer und Gewürzhändler trefft, dann beschwört den höchsten Weiterlesen …

Was wäre, wenn wir all unser Geld zurückgäben und es ohne versuchten?

Ich hatte vor einiger Zeit eine kleine Geschichte hier präsentiert, die sehr nachdenklich macht und aufzeigte, wie es um unsere (angebliche?) Befreiung aus dem Sklaventum steht. In dieser Geschichte wurde den Sklaven die Ketten abgenommen. Damit aber der Palast des Königs weitergebaut werden konnte, hat man angeboten, für jeden Stein, der abgeliefert wird, eine Münze zu zahlen. Da lief eine Begeisterung durch die ehemaligen Sklaven und man organisierte sich immer effizienter möglichst viele Steine abzuliefern. Dieser kleine, beeindruckende Film regt ebenso zum Nachdenken an:

Wie der Schritt vom Sklaventum zur Freiheit den Arbeitseifer befeuerte und dabei eigentlich doch nicht wirklich frei machte

Oder: Ein kleine Geschicht vom Hohepriester Dämon Kratie

Langsam gingen die Sklaven hintereinander her; jeder von ihnen trug einen geschliffenen Stein. Vier solcher Reihen, jede anderthalb Kilometer lang – von den Steinpolierern bis zu der Stelle, wo die Festungsstadt gebaut wurde – wurden von Wächtern streng behütet. Auf zehn Sklaven kam ein Wächter. Auf der Seite der Sklaven saß auf einem dreißig Meter hohen, aus geschliffenen Steinen errichteten Hügel der Hohepriester Kratie. Vier Monate lang hatte er schweigend das Geschehen beobachtet. Niemand störte ihn, niemand wagte auch nur, seine Gedanken durch einen Blick zu unterbrechen. Für die Sklaven und die Wächter war der künstliche Hügel ein nicht wegzudenkender Bestandteil der Landschaft. Und dem Menschen, der da oben mal reglos auf seinem Thron saß und mal auf der Gipfelplattform des Hügels umherging, schenkte schon niemand mehr Beachtung.

Kratie hatte die Aufgabe übernommen, den Staat umzugestalten, um die Macht der Priester über die Menschen dieser Erde auf Jahrtausende hinaus zu festigen und sie alle, einschließlich der so genannten Herrscher, zu Sklaven der Priester zu machen.

* * *

Einmal stieg Kratie nach unten und ließ seinen Doppelgänger auf dem Thron Platz nehmen. Der Hohepriester selbst wechselte seine Kleidung und nahm seine Perücke ab. Dem Oberwächter befahl er, ihn wie einen gewöhnlichen Sklaven in Ketten legen zu lassen und ihn in die Sklaven einzureihen, hinter einem jungen, kräftigen Burschen namens Nard. Kratie hatte den Sklaven ins Gesicht geschaut, und ihm war aufgefallen, dass Nard einen forschenden, wertenden Blick hatte, nicht einen ruhelosen oder abgestumpften Blick wie die meisten anderen. Nards Gesicht machte mal einen nachdenklichen, konzentrierten Eindruck, dann wieder sah er erregt aus. „Das bedeutet, er denkt über einen Plan nach“, hatte der Hohepriester überlegt und wollte sich nun davon überzeugen, inwieweit er mit seiner Beobachtung Recht hatte.

Zwei Tage lang ging Kratie Steine schleppend hinter Nard her, saß während Weiterlesen …

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