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Posts Tagged ‘Spielen’

Wachsen unsere Kinder in einem zu großen Möglichkeitsraum auf?

... an die Hand nehmen ...

… an die Hand nehmen …

Oder lassen wir ihnen einfach nur zu wenig Zeit für Phantasiererei via Langeweile, weil wir sie mit zu viele Dingen ablenken wollen?

Ich las gerade den Artikel Wie wir das Leben unserer Kinder zerstören, ohne es zu merken, in dem u.a. zu lesen ist:

Payne führte eine Studie durch, in der er das Leben von Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom vereinfachte. Innerhalb von nur vier Monaten wurden 68 Prozent der Kinder wieder als klinisch unauffällig eingestuft, bei denen vorher klinische Auffälligkeiten festgestellt worden waren. … Er stellte fest, dass viele Kinder aus wohlhabenden Familien die gleichen Verhaltensmuster zeigten wie die Kinder, die er in Kriegsgebieten beobachtet hatte. Warum wiesen diese Kinder, die in völliger Sicherheit lebten, ähnliche Symptome auf?

Heutzutage sind Kinder einer ständigen Informationsflut ausgesetzt

Payne erklärt, dass sie sich zwar körperlich in Sicherheit befänden, doch psychisch lebten sie ebenfalls in einer Art Kriegsgebiet. „…
Heutzutage sind Kinder einer ständigen Informationsflut ausgesetzt, die sie nicht verarbeiten oder rationalisieren können. Sie werden schneller erwachsen, weil wir sie in die Rolle von Erwachsenen drängen und unsere Erwartungen an sie erhöhen. Deshalb suchen sie nach anderen Bereichen ihres Lebens, die sie kontrollieren können. …
In Simplicity Parenting wird empfohlen, Kindern weniger Spielsachen zu geben, damit sie sich stärker mit dem Spielzeug beschäftigen, das sie haben. Laut Payne bestehen die vier Säulen des Überflusses aus zu viel materiellem Besitz, zu vielen Wahlmöglichkeiten, zu vielen Informationen und zu viel Geschwindigkeit.

Die Autorin des Artikels erzählt, Weiterlesen …

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Für das Kind ist Spielen und Lernen synonym …

September 27, 2014 65 Kommentare

… und dann kommt es in die Schule und soll nur noch lernen!

Ándre Stern, der sich zuhause bilden durfte

Ándre Stern, der sich zuhause bilden durfte

André Stern, der nicht in die Schule musste sondern zu Hause lernen durfte, spricht über unsere unsägliche Art und Weise unserer Erziehung von oben herab. In diesem Interview spricht er über die Inspirationen die er gibt, über andere Möglichkeiten nachzudenken, wie Dünger für das Gehirn gegeben wird, um in BeGEISTerung zu lernen.

So aufgewachsen bricht das Denken in Hierarchien der Berufe. Kinder, die „unbehindert“, angeleitet aufwachsen, schätzen jeden Beitrag, den ein Mensch für die Gemeinschaft gibt, egal ob Müllmann oder Rechtsanwalt.

Wir kommen auf die Welt und sind optimiert für sie, und plötzlich reißt man das kleine Kind daraus und will es für die Welt vorbereiten. In unserem starken Gefühl der Verbundenheit gehen wir auf andere Menschen zu und fördern uns gegenseitig.

André erzählt darüber, dass er in seiner Kindheit nicht in seinem fließenden Spielen unterbrochen wurden und so in seiner Begesiterung bleiben konnte. Wenn wir das Kind in seinem Spiel, seinem Experimentieren unterbrechen, weil wir meinen, dass das anders besser ginge, dann bringen wir es in die Langeweile. Zum Spielen braucht es keine fertigen Spielzeuge sondern Raum und viel Zeit zum selbstständigen Ausprobieren. Dann erfinden sich Kinder die Spielzeuge, die sie gerade benötigen, selbst.

Und noch viel mehr Interessantes ist aus diesem Gespräch zu erfahren, das uns motiviert, unser Bildungssystem von Grund auf zu erneuern, u.a. von einer Schulpflicht zu einer Weiterlesen …

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