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Posts Tagged ‘transhumanismus’

Die Genese einer neuen Ideologie

November 16, 2020 83 Kommentare

Laut Bill Gates hatte der zweite Weltkrieg der Menschheit eine neue Weltordnung gebracht mit der USA als vorherrschende Weltmacht. Einen ähnlichen mächtigen Effekt sieht er nun mit der Corona-Pandemie wirken. Gerne möchte ich einen Text aus dem Wirkkreis der Anthroposophie bringen, der sich anschaut, was die soziale Distanz mit uns macht:

Die Genese einer Ideologie
(Auszug aus dem lesenswerten Artikel Corona-Virus: Menschheit am Scheideweg – Wie im Schatten der Krise die Welt neu geordnet wird)

Die Menschen leben in Sorge, dass in der Begegnung von Mensch zu Mensch kleinste, materiell vorgestellte Teilchen vom einen Körper auf den anderen überspringen könnten. Wie gesagt: es kommt hier zunächst nicht darauf an, ob diese Sorge berechtigt ist oder nicht, sondern allein auf die Tatsache, dass sie vorhanden ist. In fast allen Ländern der Welt sind die Menschen deshalb angehalten, sich nicht zu begegnen, und wo das unumgänglich ist, Abstand zu halten oder Schutzmasken zu tragen. Dadurch wird das Bewusstsein auf den rein materiellen Aspekt der Begegnung gelenkt. Der andere Mensch wird primär als Körper in Raum und Zeit wahrgenommen. Aber auch die eigene Leiblichkeit wird bewusster erlebt. Viele haben Angst vor Ansteckung und dem damit verbundenen Sterberisiko. Man kann beobachten, wie die Bewegungsabläufe dieser Angst folgen, etwa wenn jemand in der U-Bahn laut hustet. Die Handlungen werden in solchen Augenblicken durch den reflexartigen Impuls gesteuert, das eigene Überleben zu sichern, d.h. durch Angst. Angst ist aber die ursprünglichste Form des Egoismus. Im Augenblick des Angstgefühls wird das Bewusstsein durch den eigenen Leib begrenzt, den es zu erhalten gilt. Die Seele zieht sich zusammen, verbeisst sich gewissermaßen in den Körper. Hinzu kommt, dass die nun isolierten Menschen technische Wege suchen, den Verlust des körperlichen Aspekts der Begegnung auszugleichen, d.h. akustische und optische Signale per Video-Konferenzen zu empfangen und Ähnliches. Diese Kompensations-Übungen verstärken noch die Konzentration auf den rein materiellen Aspekt der zwischenmenschlichen Begegnung. Das heißt: Die Maßnahmen mögen richtig oder falsch sein, psychologisch bewirken sie zunächst eine Verengung des Bewusstseins auf den physisch-leiblichen Aspekt des Daseins.

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Warum die Wissenschaft Corona für das Ende der Menschheit hält – und die Geburt einer neuen Spezies

Oktober 28, 2020 21 Kommentare

Der Eifelphilosoph hat einen Artikel veröffentlicht, der zu meinen Themen der letzten Tage richtig gut dazu passt, daher erlaube ich mir, ihn gleich mit ins Regal zu stellen:

Bild: von der Quelle des Artikels

Mittwoch, 28. Oktober 2020. Eifel. Ich weiß, ich weiß: ich lese zuviel „Mainstream“. Ist mir oft gesagt worden. Ich weiß auch: der Mainstream lügt, wenn er muss – über Massenvernichtungswaffen im Irak, über Brutkästen in Kuweit und über Löcher in deutschen Gefängnissen, die von deutschen Geheimdiensten gesprengt wurden, um sie den Linken anzuhängen (siehe: Celler Loch). Ich weiß: ich sollte nur noch Rubikon und KenFm lesen, weil nur dort die echte, wahre, richtige Realität abgebildet wird – ich jedoch finde dort nur ganz wenig Fakten und ganz viel Meinung: und Meinung habe ich schon selber genug. So sehr kritische Presse auch zu wünschen ist – und wir haben viel zu wenig davon – so sehr muss man aber auch schätzen, dass Mainstream-Medien ganz andere Apparate zur Sammlung von Fakten besitzen als die monetär determinierten Alternativen – und deshalb bezahlen ja auch die, die können, eine monatliche Abgabe für Staatsfernsehen, damit es wenigstens ein paar Journalisten in Deutschland gibt, die nicht schreiben müssen, was ihre Chefs lesen und ihre Leser hören wollen. Gut – die müssen dafür schreiben, was die Parteien hören und lesen wollen, weshalb es sinnvoll ist, sich aus mehreren Quellen zu bedienen, bevor man ein Urteil fällt.

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Über die spirituellen Hintergründe der Weltpolitik …

Axel Burkart zitiert in dem folgenden Vortrag, den ich hier ins Regal stellen möchte, Werner Heisenberg, zu dem ich einen besonderen Bezug habe, denn ich machte mein Abitur auf dem Heisenberg-Gymnasium in Dortmund, hatte im Physikstudium viel von ihm gelernt und mein Doktorvater hat ihn selbst noch persönlich gekannt, und ich hatte spontan einen weiteren Bezug:

Der erste Trunk aus dem Becher der Medien macht obrigkeitshörig; auf dem Grund des Bechers wartet die Erkenntnis, dass wir in einer Welt der Manipulation leben.

Axel beginnt mit seiner Überzeugung, dass wir spätestens seit 1880 im Zeitalter der Lüge lebten, denn hier begann eine Gruppe von einflussreichen Männer mit dem Aufbau eines Lügenkonstruktes den 1. Weltkrieg auf den Weg zu bringen. Dieses ist aber nicht Thema, sondern das, was wir gerade im Kontext der Klimawandelthese sehen:

Wer heute eine profunde Meinung zum Klimawandel haben will, muss über die aktuell laufende Propaganda Bescheid wissen. Denn, wenn ich nicht weiß, wie ich manipuliert werde, bin ich nicht frei.

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Ist die zunehmende Unterdrückung unserer Individualität die Ursache aller menschlichen Probleme?

November 18, 2017 43 Kommentare

Dr. Ulrich Mohr, Arzt und Philosoph

Wie weit wir uns von gelebter Individualität haben entfernen lassen, wie weit wir uns zur Personen haben reduzieren lassen, können wir daran festmachen, dass wir uns einen halben Kasten Bier reinschrauben müssen, um mal zwei, drei Tage auf Befehl rund um Fasching, ein bisschen bunter, eben individueller sein zu dürfen. Dass wir dafür sogar saufen müssen an Tagen, an denen es gestattet ist.
Ulrich Mohr, ‚Erfinder‘ der Simplonik

Laut Ulrich Mohr leben wir in einem Organismus, der hochgradig krank ist. Er wäre geführt von einem Kreis von Psychopathen, besser, von Personen, deren einziges Ziel es ist, in ihrer Selbstverlorenheit, in ihrer inneren Isolation nach außen hin die maximale Macht, die maximale Sicherheit, die maximale Kontrolle, und zwar ausschließlich für das eigene Leben sicherzustellen. Aber am Ende machten es auch alle nicht so mächtigen Personen (explizit nicht Mensch) in ihrer Isolation: es würden diese Weihnachten viele Überwachungskameras unter dem Weihnachtsbaum liegen. Und da wir uns zunehmend von unserem individuellen Wesen entfernen, in dem wir eine Rolle in dieser Gesellschaft spielen, führe es dazu, dass ‚wir‘ zunehmend das wollen, was uns kaputt macht. Es wird verstärkt, indem Kinder schon in aller ersten Jahren das kopieren (siehe Kita), was der Neoliberalismus im Arbeitsalltag fordert (siehe: ‚Förderung‘).

Eine absolute Weiterbildungsempfehlung, um wieder gesund zu werden, indem Mensch sich wieder über sein Rollenspiel bewusst wird:

Nun können wir uns fragen, wie es denn so gut gelingen kann, dass Menschen gleichgeschaltet werden. Dazu möchte ich auf einen aktuellen Artikel auf Rubikon hinweisen, der das am Beispiel von Wikipedia und dem Begriff ‚Esoteriker‘ aufzeigt. Darin lesen wir u.a.:

Was Sie hier erkennen, ist: Es gibt die guten, tüchtigen Unternehmer und die bösen Gauner. „Gauner“, also zum Beispiel „Esoteriker“ (wie wir ja alle brav gelernt haben), sind dabei auf der einen und „tüchtige Unternehmer“ auf der anderen Seite zu finden. So dienen sie als Vehikel für gut und böse (Freund und Feind) – und sind im Wandel der Zeit sogar austauschbar. Auf jeden Fall wurde der Begriff Esoteriker in unseren Köpfen mit etwas Negativem verknüpft. Diese Verknüpfung ist sehr stark und wird durch ständige Weiterführung des Prozesses auf uns aufrecht erhalten. Das, die Entlarvung von Esoterikern und Scharlatanen war ja auch Psirams primäre Aufgabe, als es noch unter EsoWatch firmierte.

Der dabei kaum beachtete hässliche Trick ist die Verknüpfung einer sehr wohl notwendigen Eigenschaft kollektiven Zusammenlebens: des bloßen anders Denkens (!) einerseits mit einer Fülle moralisch verurteilter Kategorien andererseits (so zum Beispiel Lügen, Betrügen, …).

„Es geht letztlich gar nicht um den konkreten Inhalt des anders Denkens, sondern darum, dass es ÜBERHAUPT anders ist; dass es schlicht von der Einheitsmeinung abweicht! Das schließt die vertretene Meinung gleichermaßen ein, wie den Prozess über den man zu dieser Meinung gelangte. Das Einzigartige wird so als fremd und Angst machend verstanden. Und damit können die entsprechenden Reaktionen der Menschen beliebig getriggert werden.“

Warum wird so etwas getan?

Es geht um Feindbilder, denn sie sind für Machterhalt unverzichtbar. Greifen können sie allerdings nur, wenn sie über einprägsame Namen (Marken) angewandt werden können. Damit sind wir in der Lage, wenn man es von unserem Unterbewusstsein abfordert, die Zuordnung von Menschen zu dieser Marke vorzunehmen und sie als Feinde zu betrachten. So sind wir infolge einer andauernden, sanften Manipulation auch geneigt, zum Beispiel Esoteriker als Feindbild zu akzeptieren.

Wozu nun jedoch das Gewese um eine Plattform, deren Wiki-Portalin einem halben Jahrzehnt insgesamt ein paar hunderttausend Zugriffe zu registrieren hatte? Mich interessiert, warum Wikipedia-Administratoren Psiram für relevant halten.
(Quelle: Selbst Psiram liebt den Rubikon)

Mündet das Patriarchat in den Transhumanismus?

Ich bekam gestern den folgenden Artikel in Facebook auf meine Pinwand gepostet und möchte ihn gerne zur Diskussion stellen, sieht er doch den Menschen im Transhumanismus, also der Verschmelzung mit der Technik als nächste Entwicklungsstufe münden. Was meint Ihr?

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Oswald Spengler (Foto: Wikipedia)

Oswald Spengler (Foto: Wikipedia)

Ich möchte zum Thema Patriarchat gerne die Thesen des Oswald Spengler aus seinem Buch Zyklen und Cäsaren – Mosaiksteine einer Philosophie des Schicksals: Reden und Schriften Oswald Spenglers empfehlen (Zyklenlehre, Untergang des Abendlandes):

Zu jedem historischen Aufstieg gibt es auch einen Niedergang.
In seinem „Der Untergang des Abendlandes“ richtet sich Spengler gegen eine lineare Geschichtsschreibung, welche die Geschichte „der Menschheit“ als Geschichte des Fortschritts erzählt.

Demnach entstehen Völker und Kulturen, haben einen Höhepunkt und vergehen letztendlich wieder. So schließt sich immer wieder ein Kreis, in dem ständig dieselben Muster und Stufen durchschritten werden. Die Geschichte hat keinen Anfang und kein Ende, sondern läuft ewig innerhalb dieser Kreisläufe weiter.

Der Übergang von Patriarchat zum Horus-Zeitalter läuft demnach ebenfalls über viele Jahrhunderte als Ende des einen und Beginn des neuen großen Zyklus.

Es entspricht der „Pubertät der Menschheit“, in der sich das Weiterlesen …

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Stellen der Kapitalismus und Materialismus den Menschen am Ende in Abseits?

Charlie Chaplin in seinem großartigen „Arbeits“-Film Modern Times (Foto: Wikipedia)

Woran machst Du fest, dass der überwiegende Teil der Menschheit zu einer Maschine transhumieren will?

Diese Frage stellte ich Fingerphilosoph, da er in einem Kommentar die folgende Beobachtung in den Raum stellte:

Der Hauptstrom aller menschlichen Regungen insgesamt geht meiner Beobachtung aber nicht in Richtung Leben, sondern dahin, dass Mensch lieber zu einem Maschinenwesen mutieren will. 

Seine Antwort auf meine Frage möchte ich als neuen Artikel weiter zur Diskussion stellen, da hier doch reichlich Potential zur Entwicklung zu vermuten ist. Ich stelle im Titel den Kapitalismus und Materialismus in den Kontext, da ersterer mit seiner Priorität auf Profitmachen über allerlei Leichen geht und der Materialismus den Schwerpunkt in den Konsumismus (der Mensch als KosumEnte), also ins Haben-wollen von Dingen verlegt statt in die Konzentration auf´s eigene Können für möglichst viel Unabhängigkeit von wem und was auch immer. Aber lest nun den Text von Fingerphilosoph:

Die Entwicklung des Menschen zur Maschine – Oder: wird Mensch überflüssig?

Der überwiegende Teil der Menschheit ist abhängig von immer komplexer werdender Technik. Im Umkehrschluss: Nicht Mensch dominiert Technik, sondern Technik dominiert Mensch. Was auch heißt:

Die Technik übernimmt die Fähigkeiten, die Mensch mal hatte, während Mensch diese Fähigkeiten verliert.

Neue Fähigkeiten, die Mensch sich vielleicht erwirbt, bestehen darin, im Rahmen einer von Technik dominierten Struktur zu “funktionieren”.
Da wir uns zunehmend in einer nur noch technischen Umwelt bewegen, während Natur zur implementierfähigen Kulisse verkommt, verändert sich unser Denken. Wir denken zunehmend technisch: Weiterlesen …

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