Archiv

Posts Tagged ‘Verantwortung’

Gehorsam ist nicht gleich verantwortlich

Lars Voller, Intrinsify-er,
Unternehmer und Unternehmungsberater

„… Mit welcher moralischen Begründung und mit welcher Motivation auch immer: Er stellt jedenfalls mit Gesetzen und Verordnungen zur Corona-Bekämpfung Unmengen von Regeln auf, bis weit ins Privatleben hinein. Der Staat reißt damit die Verantwortung für die Gesundheit der Bürger an sich. Er stopft sich die Torte in den Bauch. Wenn sich dann einzelne Bürger nicht an die Regeln halten, sich zum Beispiel auf öffentlichen Plätzen zu nahe kommen, im Park ohne Masken spazieren gehen oder sich zuhause zum Kochen treffen, dann wirft der Staat ihnen vor „unverantwortlich“ zu handeln. Aber dieser Vorwurf ist falsch!

Denn Leute, die Corona-Parties feiern oder eine Maske als Kehlkopf-Wärmer verwenden, sind nicht verantwortungslos, sondern ungehorsam. Wenn der Staat sich als Obrigkeit versteht und von seinen Untertanen Gehorsam verlangt, dann soll er es gefälligst auch so sagen. Und es nicht als eine Frage von Verantwortung tarnen! Der paternalistische Staat hat den Bürgern mit der weitgehenden Verregelung des Alltags die Verantwortung an vielen Stellen längst entrissen. Dann kann er ihnen dort auch keine Verantwortungslosigkeit vorwerfen.

Wäre beispielsweise das Tragen von Masken in Supermärkten kein Zwang, dann könnte sich ein verantwortungsvoller Mensch überlegen, ob es für ihn und seine Mitmenschen sinnvoll wäre, in einer besonderen Situation wie der einer Epidemie einer ansteckenden Atemwegserkrankung eine Maske zu tragen. Dazu würde er sich selbstverantwortlich informieren. Er würde sich die Folgen bewusst machen. Und er würde am Ende selbst die Entscheidung treffen und selbst die Verantwortung dafür übernehmen.

Aber jemand, der einfach nur eine Regel befolgt, weil ihm eine Strafe angedroht wird, kann gar kein verantwortungsvoller Bürger mehr sein! Ihm wird die Chance zur Verantwortungsübernahme von vorne herein genommen. Und Menschen, die sich daran gewöhnen, keine Verantwortung mehr übernehmen zu müssen, sondern nur noch stumpfe Gehorsamkeit zu leisten, verrohen. Die Fähigkeit zur Verantwortungsübernahme verkümmert dann mangels Gebrauch.

Das ist im Übrigen der gleiche Missbrauch wie bei der „Solidarität“: Durch die Verstaatlichung der sozialen Verantwortung wird aus Solidarität Zwang. Und selbstverständlich sinkt dann die individuelle Bereitschaft anderen Menschen zu helfen. Sie wird ja substituiert durch staatliche Regeln und finanzielle Umverteilung. Was bleibt, ist dann nur noch gehorsames Abliefern von Steuern und Abgaben, um das Soziale kümmert sich dann der Staat. Die Bürger gewöhnen sich daran und werden zwangsläufig immer unsolidarischer. Ihnen allerdings dann soziale Kälte vorzuwerfen, ist einfach nur zynisch.

In Wahrheit resultiert die Übernahme von Verantwortung aus der Abschaffung von Zwängen. Nicht aus dem Errichten von Zwängen. Und aus Verantwortungsübernahme resultiert gesellschaftlicher Fortschritt. Nicht aus Paternalismus. Das Freie entwickelt sich weiter. Das Regulierte erstarrt.

Weiterentwicklung, gesellschaftlicher und technologischer Fortschritt ist aber doch gerade jetzt genau das, was wir dringend brauchen.“

Das ist zitiert aus dem aktuellen Vollmer Waschtag (Nr. 23)
Kategorien:Erkenntnis Schlagwörter: , ,

Weil Glück niemals im Schatten einer Lüge bestehen kann …

Der kleine Hunger hat an anderer Stelle einen Kommentar hinterlegt, den ich gerne wieder als eigenständigen Diskussionsstrang anbieten möchte. Es geht um Selbstwertgefühl, Achtung, Eigenwilligkeit und Verantwortung, und ganz besonders dem in den sozialen Netzen stark wahrnehmbaren Hass auf den ANDEREN:

Viele Menschen stellen sich als hochgebildet dar, besitzen eine starke Überzeugung ihrer Kompetenzen und ihres Engagements und sehen sich als weltoffen an. Aber sie können ihren Hass kaum zügeln. Sie sind nämlich von dem Gefühl beherrscht, dass sie aufgrund von Bedingungen, die sie selbst nicht kontrollieren konnten, unter ihren Möglichkeiten geblieben sind.

Hass hat Anlässe, die aber nicht als Grund für die Hassreaktion anzusehen sind. Wer hasst, macht sich stark gegenüber einer anderen Person, die er bedrohen, verunglimpfen oder auf sonstige Weise niedermachen kann. In der Regel ist dieser Andere aber kein konkreter Anderer, sondern ein konzeptioneller Anderer.

Augenscheinlich kommt dieser Hass aus dem Gefühl eines verunsicherten, angegriffenen oder erschütterten Selbstwertgefühls. Daher liegen die Gründe des Hasses nicht im Erleben von Angst, sondern in Erfahrungen von Degradierung, Ignorierung oder gezielter Sabotage der eigenen Person.

Und das ist es, was in den sozialen Netzwerken geschieht

Thematiken werden von einer infantilen Diskurskultur beherrscht, von wechselseitigen Unterstellungen, Häme, Beschuldigung, naiver Besserwisserei und Verhärtung. Fast alles, was sachlich nötig wäre, gerät in diesen Sandkastenlogiken aus dem Blick.

Es wäre ein erwachsener Anfang, sich zunächst eine grundlegende Perplexität einzugestehen. Alle bewegen sich derzeit auf schwankendem Grund. Das erfordert eine besondere Wachheit und Gelenkigkeit, gerade in Bezug auf eigene Überzeugungen. Es erfordert die Bereitschaft, Unrecht zu haben.

Und das beginnt immer bei einem Selbst.

Seit es Menschen gibt, gibt es auch Lügen. Sie gehören zum Leben.

Die Sehnsucht nach Bindungen ist bei sehr vielen Menschen sehr groß, denn darüber erfährt er Anerkennung und Bestätigung. Wenn sich nun bestimmte Vorstellungen in Bezug auf diese Grundbedürfnisse nicht erfüllen, dann kann es passieren, dass sie anfangen, sich das Leben zurechtzubasteln.

Man kann nicht sagen, dass bestimmte Charaktere extrem gefährdet sind. Kein Mensch ist dagegen gefeit. Eine ganz große Rolle spielt das Weiterlesen …

Der Mensch, ein faszinierendes Wesen – der Schale zweiter Teil

Immanuel Kant 1791 (Foto: Wikipedia)

Im ersten Teil lag die Betrachterperspektive noch auf der äußeren Schale. Wenn wir uns vom Diktat der Zeit gelöst haben und die gerissene emotionale Bindung durch Selbstliebe wieder aufgenommen haben, ist es an der Zeit, tiefer zum WesensKern vorzudringen.

Wie der Tag die Nacht für seine Existenz benötigt, benötigt der Mensch auch zweierlei: Herz und Verstand! Die Moderne hat diesen gleichförmigen Rhythmus gestört, die Nacht wird zum Tag gemacht – immer stärker legen wir unseren Fokus auf den Verstand. Was in der Zeit der Aufklärung bitter nötig war und zu folgendem Leitspruch – aus der Feder von Immanuel Kant – führte:

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

Verkam doch dieser Leitsatz in den letzten Jahrzehnten zu einer blinden Konditionierung des Verstandes. Alle Energie des modernen Menschen floss in die Ausbildung seiner Ratio.

Das Ergebnis ist die völlige Entwurzelung, die Verwirrung des Menschen. Nicht mehr die Vernunft steuert den Menschen, er versucht sein Leben ausschließlich auf den Verstand zu bauen. Je mehr er aber zu verstehen versucht, desto größer wird sein Unvermögen, den WesensKern zu fassen, der den Mensch zum Menschen macht.

Unzählige Kinder, die aufgrund der elterlichen FürSORGE im Gymnasium ihren Weg zu bestreiten versuchen, können ein leidvolles Lied davon singen. Dies ist nur ein Beispiel von vielen, bei denen gewonnene Freiheitsgrade, wie die unverbindliche Grundschulempfehlung von ‚grün-rot‘ in Baden-Württemberg, es den Eltern nicht leichter macht.

Auch die moderne Möglichkeit der Neurobiologie legt ihren Fokus auf die Prozessen im Gehirn und leitet durch die Weiterlesen …

Es lebe der Staat, es lebe das Verbot? Oder …

November 28, 2014 17 Kommentare

verbiete nicht

Passend zu dem Kontrakte kritisierenden Artikel möchte ich den Kommentar von Rudolf Engemann (siehe seine Artikel zu Open Space) zu dieser Liste von Empfehlungen vorstellen mit erneut kritischem Blick auf das „Wesen“ des Staates:

****

Dies wäre doch mal eine Alternative, anstatt ständig nach irgendwelchen Verboten zu rufen und damit letztlich den Staat zu bestätigen. Respektiere die Freiheit der anderen, solange sie dir und niemandem anderen etwas zu Leide tun. Verlange genau diese Freiheit auch für dich. Rufe nicht nach der Staatsgewalt, wenn dir etwas nicht passt. Du unterstützt damit nur die Ideologen, wie die Grüne Pest oder Kollektivisten, wie die Roten. Wir Menschen sind fähig zu einer Form des Umgangs miteinander, welches auf dem Respekt der Andersartigkeit des Anderen aufbaut. Niemand muss so sein wie du und du musst nicht sein wie die anderen. Du hast ein Recht darauf, du selbst zu sein. Es ist dein Leben! Nur du allein hast das Recht zu entscheiden, was du damit anfangen willst. Lass dir von Niemandem mehr einreden, dass du einen Staat bräuchtest, um auf dich aufzupassen. Der Staat sorgt NUR für sich selbst. Niemand braucht Leute wie Merkel oder Schäuble oder Obama oder all die anderen jämmerlichen Gestalten, die sich aufspielen, als seien sie Gott und stünden über Leben und Tod. Sie sind nicht besser als du. Sie sind nicht mehr wert als du. Sie können es auch nicht besser als du. Es sind ganz normale Menschen, die leider dem Wahn verfallen sind, bestimmt zu sein, über dich zu herrschen. DAS IST EINE LÜGE! Niemand ist bestimmt, über Irgendjemanden zu herrschen. Sie werden nicht aufhören, über dich zu herrschen, solange du anerkennst, dass sie deine Herrscher sind. In dem Moment, wo du dich dazu entscheidest, frei zu sein, bist du es.

Die Regel ist so einfach: Weiterlesen …

Fassade „Demokratie“

September 11, 2014 384 Kommentare

FASSADENKRATZER

„Wählen bedeutet die Illusion des Einflusses im Austausch gegen den Verlust der Freiheit.“

  Frank Karsten/ Karel Beckmann: Wenn die Demokratie zusammenbricht.    

Die heutige Form der Demokratie wird weithin als die beste aller möglichen Gesellschaftssysteme, als Höhepunkt der politischen Entwicklung der Menschheit, wenn nicht gar als endgültige Entwicklungsform menschlichen Zusammenlebens gepriesen. Freiheit, gleiche Teilhabe und Mitbestimmung, Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit, sowie materieller Wohlstand werde durch die moderne Form der parlamentarischen Demokratie garantiert. In ihr entscheide nicht mehr ein Einzelner oder eine privilegierte Schicht diktatorisch über das Volk, sondern dieses bestimme seine Geschicke selbst.

Ursprünglichen Post anzeigen 1.802 weitere Wörter

Unsere Bundestagswahl betreffend: was, wenn ich die Spielregeln nicht mehr akzeptieren mag?

September 14, 2013 110 Kommentare

Die Versklavung des Menschen beginnt damit, dass man ihn für dumm verkauft!
Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker

Ich trage mich seit einigen Wochen mit dem Gedanken, bei der gerade anstehenden Bundestagswahl ein großes Kreuz über den Zettel zu machen, da ich den Sinn in dieser Parteien-Demokratie nicht mehr erkennen kann (siehe auch Das Gesetz der Oligarchie). Die letzten Jahre haben klar gezeigt, dass dieses System nicht wirklich funktioniert und am Ende nur die oberen 10-15% bedient, denen schon über 50% aller Werte im Land gehören. Zudem lassen es sich die Politiker auf Kosten der Bürger gut gehen und lassen die Arbeit lieber die Lobbyisten machen, denn die wissen es ja besser. Hinzu kommt, dass Korruption die Regel sein muss, denn sonst hätten wir schon ein schützendes Gesetz.

Ich könnte nun selbst meine Argumente für ein Nichtwählen aufschreiben. Aber ob ich das so gut hinbekomme wie Heinz Sauren? Also lasse ich besser ihn auch hier zu Wort kommen:

Heinz Sauren

Wer wählt verliert (Quelle)

Wie auch immer die Bundestagswahl ausgehen wird, die nächste Bundesregierung wird nicht gewillt sein die tatsächlichen Probleme zu lösen. Jedes wahrscheinliche Wahlergebnis wird zur Folge haben, dass die Akteure, die die heutige politische Situation geschaffen haben, sie fortsetzen können.

Frau Merkel wirbt offen für das “weiter so” und wähnt sich als Fortsetzungsgarant vier vermeintlich guter Jahre. Herr Steinbrück vermag es nicht, sich gegen die Kanzlerin zu profilieren, da die meisten Entscheidungen der vergangenen Jahre von ihm und seiner Partei aktiv mitgetragen wurden und er selbst ein Befürworter der Agenda 2010 ist, deren Einführung und Umsetzung er maßgeblich mitgestaltet hat.

Die Agenda 2010 war und ist das größte gesellschaftliche Weiterlesen …

Wieso, weshalb und warum macht die Schule dumm? – Hans im Unglück?

André Stern

Das Thema Schule und Begeisterung hatten wir ja schon einige Male, so dass die beiden folgenden Videos eine Wiederholung zu sein scheinen. In Teilen ja, in großen Teilen kommen allerdings doch noch reichlich neue Aspekte hinzu. Hier ist das Kontrastprogramm, zuerst André Stern, der ohne Schule und Lehre dennoch sehr kompetent wurde, und anschließend Prof. Freerk Huisken, der nochmals unser krudes Schulsystem beleuchtet.

Andrés Motto, angelehnt an „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“, ist:

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans im Glück.

Einen herrlichen Denköffner bringt er zum Thema Pubertätskrise, die wir als wichtigen Abnabelungsvorgang verstehen, Aber er meint, dass diese Krisen nur in einem gegebenem Rahmen erscheinen und wenn man sie erwartet. In seinem Fall stellt er fest:

Ich musste nicht eine Unabhängigkeit erst erringen, die ich schon immer besessen habe.

Ich musste nicht kämpfen, um eine Freiheit zu gewinnen, die ich schon immer hatte.

Ich musste nicht kämpfen, um Verantwortung tragen zu können. Ich durfte schon immer Verantwortung tragen.

Und, ich musste nicht immer die Aufmerksamkeit auf mich lenken. Ich war schon immer Gegenstand von Aufmerksamkeit.

Das Kontrastprogramm zur Begeisterung in Lernfreiheit und Selbstverantwortung zeigt Herr Huisken mit einem Bildungsprogramm zur Erzeugung von Konkurrenzsubjekten. Und wer sich beide Vorträge angehört hat, bekommt eine Ahnung, was Weiterlesen …

Der ungeschriebene Gesellschaftsvertrag und seine Auflösung …

Ich beschließe mit sofortiger Wirkung und übernehme für mein Denken, Handeln, Fühlen und Wahrnehmen die volle Verantwortung, für meine eigene Situation, wie auch für die Situation, in der sich die Gesellschaft befindet, wissend, dass ich durch mein Tun zum früheren Zeitpunkt auch unwissend mitgewirkt habe, sei es auch durch Unterlassung. Es gibt keine anderen, die Schuld an meiner Situation sind. Nachfolgend stelle ich alle Beschuldigungen, die nur zu Widerständen führen, ein.

Ich hatte mal wieder ein längeres Gespräch mit Alexander Berg, den ich im Kontext einer interessanten Managementmethode kennenlernte (siehe Ganzheitliches Denken führt zu besser wirkenden (Geschäfts-)Prozessen – das SCHUBÄUS MODELL, (Wolfgang wird sicher wieder die Augen verdrehen 😉 ) ) darüber, wie Wirklich unsere Wirklichkeit ist, besonders was unseren „Staat“ angeht, aber auch, was das geistige Konstruieren als auch Spiritualität angeht. Gerade zum letzten Punkte sagte er, dass, nach dem er den obigen Satz aussprach, er sich auf eine interessante Reise gemacht hat. Einen Weg in die eigene Freiheit, denn, so meint er:

Der Mensch macht sich durch Verschiebung der Verantwortung selbst zum Sklaven und schafft sich so seine Herren, die ihm sagen, was er zu tun hat.

Aus diesem  „Vertrag“ entstehen durch Verschiebung der Weiterlesen …

Mein Weg hin zum Inneren Wandel

Februar 11, 2013 17 Kommentare

Wolfgang hatte mir den Anstoß gegeben, doch einmal über die Thematik „Wandel im Inneren und Äußeren“ meine Gedanken aufzuschreiben – was ich hiermit dankbar annehmen möchte. Ausgangspunkt war der Artikel „Wie wir Bürger unsere Politiker überreden können, aus ihrem Dilemma der Konkurrenz zu kommen …in dem es – so meine Sicht, darum ging, wie wir einen Wandel im „Außen“ (Globale Verantwortung) bewirken könnten. Ich möchte kurz erklären was ich unter „Innen“ und „Außen“ im Kontext dieses Themas meine:

INNEN = Dinge, Handlungen oder mein Bewusstsein, auf die ich direkt Einfluss habe und selbst verantwortlich bin;

AUSSEN = Alles außerhalb von mir, dazu zählen Vereine, Organisationen, Regierungen, wo ich nur sehr bedingt oder keinen Einfluss habe, und letztendlich zählen dazu auch Freunde und Familie.

Noch vor Jahren, als ich mich sehr stark mit den Missständen in der äußeren Welt beschäftigt habe, so z.B. unser Geldsystem, den Bilderbergern, Uranmunition, Qualität unserer Lebensmittel und anderen Themen, hatte ich auch immer wieder versucht, meine Mitmenschen über gewisse Missstände aufzuklären. Das Problem war nur, dass, auch wenn ich den ein oder anderen meiner Mitmenschen erreichen konnte, die wahrnehmbaren Probleme in der äußeren Welt nicht etwa verschwanden, sondern in ihrer Dramatik weiter zunahmen. Infolge dessen machte sich bei mir Ohnmacht (das Gefühl ohne Macht zu sein) breit, lähmte mich in meiner ganzen Lebensenergie und führte zu einer tiefen Weiterlesen …

Eigenverantwortung oder „Wer lenkt mein Leben?“

Dezember 22, 2011 26 Kommentare

Eine zentrale Erkenntnis – neben dem mehr notwendig bewussten Leben -, die in den vielen Diskussionen auf diesem Blog auf der Suche nach einer besseren Welt Struktur erhielt,  scheint mir das Zurückholen von Verantwortung zu sein. Nicht mehr auf „die da oben“, denen wir unsere Stimme gegeben haben und damit unsere Verantwortung abzugeben gemeint haben, zu warten, dass sie das korrigieren, was wir als falsch erkannt haben, sondern einfach beginnen, es selbst anders zu tun.

Ich habe gerade wieder einen Text gefunden, den ich hier wieder einstellen möchte, denn man muss ja das Rad nicht nochmals erfinden:

<<<<<< Beginn der Erkenntnis von Tom Tipu Pono >>>>>>

Eigenverantwortung oder „Wer lenkt mein Leben?“

Mein Weg führt mich gerade zurück in die Eigenverantwortung und ich werde mir immer mehr bewusst, dass mein ganzes Handeln Konsequenzen hat und dass jede unbewusste Handlung tendenziell unnötiges Leid erzeugt.

Sprich, wenn ich als zahlender Konsument unbewusst und unverantwortlich durchs Leben gehe, bestimmen unbewusste und unverantwortliche Konzerne die auf Profit ausgerichtet sind, was gut für mich und diesen Planeten ist..

Wenn ich als mündiger Bürger unbewusst und unverantwortlich durchs Leben gehe, bestimmen unbewusste und unverantwortliche Beamte die nach ihrem eigenen persönlichen Vorteil streben, was gut für mich und diesen Planeten ist..

Wenn ich als erfahrener Elternteil unbewusst und unverantwortlich durchs Leben gehe, bestimmen unbewusste und unverantwortliche Pädagogen die sich an einen einheitlichen Lehrplan halten was wichtig und gut für meine Kinder ist..

Wenn ich nicht selbst die Verantwortung für mein eigenes Weiterlesen …

%d Bloggern gefällt das: