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Posts Tagged ‘yin und yang’

Streifzüge durch den Ring – Katpitel 3 – Der Ringcharakter der Philosophie…

Oktober 26, 2014 17 Kommentare
Mag als Symbol der Serie dienen: stehend für den Ring aus  Tolkiens Roman "Herr der Ringe" (Foto: Wikpiedia)

Mag als Symbol der Serie dienen: stehend für den Ring aus Tolkiens Roman „Herr der Ringe“ (Foto: Wikpiedia)

In diesem Auszug aus Streifzüge durch den Ring (zum Intro inkl. Verzeichnis) geht Andreas Raitzig auf die heutigen 4 Denkweisen und daraus resultierenden Weltbilder ein und gibt es Ausblick, was mit ihnen im Kontext der Ring-Philosophie ist:

Kaptiel 3 – Der Ringcharakter der Philosophie

Das Thema dieser Schrift ist eigentlich ein Ring, welcher nur in seiner Gesamtheit, von außen betrachtet, als Ring erkennbar ist. Lassen Sie mich das am Beispiel des Wasserkreislaufes verdeutlichen. Wie der Name andeutet, handelt es sich um eine in sich geschlossene, ringförmige Ordnung. Jede Station des Wasserkreislaufes setzt die davor liegende Station zwingend voraus. Will ich nun diesen Kreislauf Jemandem erklären, komme ich nicht umhin, den Ring an einer von mir selbst bestimmten Stelle zu betreten. Beginne ich die Darlegung beim Abregnen des Wassers aus den Wolken, muss ich den zweifelnden Zuhörer erst einmal dazu verdonnern, mir zu glauben, dass da Wasser in den Wolken ist. Wie es dahin gekommen ist, spielt im Moment keine Rolle und erklärt sich erst ganz zum Schluss, wenn die Kausal-Kette zu einem Kausal-Ring geschlossen wird. Erst dann erweist sich, ob der beim Zuhörer eingeforderte Glaube zu Wissen wird; ob die willkürlich erscheinende Prämisse: -glaub mir vorerst mal, dass da Wasser in den Wolken ist-  einen Wahrheitsgehalt besitzt oder nicht. Ähnlich bei unserem Thema. Wenn ich Sie also auffordere, vorerst zu glauben, dass es in sich verschachtelte Stoffebenen mit eigener Zeit, eigener Energie und eigener Information gibt, wenn ich behaupte, dass neben Energie und Materie auch die Information und die Zeit als 4 selbstständige GRUND-WESENHEITEN existieren und diese vier Grund-Wesenheiten IMMER gemeinsam auftreten; dann können Sie lautstark nach der Gedankenpolizei rufen und die Schrift verbrennen. Oder einmal kräftig schlucken und versuchen, sich den Ring zu erschließen.

In Sicht auf die Nutzung von Kräften in Physik, Chemie oder Biologie ist der Weiterlesen …

was ist typisch männlich, was weiblich, und was ist mit dem Gleichgewicht?

Februar 11, 2013 40 Kommentare

Feuer und Wasser

Taiji, das Symbol für „individuelles“ Yin und Yang (Wikipedia)

Das Männliche zu erkennen und zu verstehen. Das Prinzip von Yin und Yang entspringt der asiatischen Kultur und repräsentiert das ewige Wechselspiel von weiblich und männlich. Auch für uns im Westen lebenden Menschen kann diese altbewährte Weisheit ein kostbares Hilfsmittel sein, die spannungsgeladene Gegensätzlichkeit, die zwischen dem Männlichen und dem Weiblichen besteht, besser zu begreifen. Das weibliche Prinzip, auch Yin genannt, wird durch die Qualitäten des Wassers symbolisiert. Das Feuer repräsentiert das männliche Prinzip Yang.

Wasser ist flüssig und fließt. Es fließt unentwegt nach unten und sucht den tiefsten Punkt, um dort zu ruhen. Feuer hingegen lodert und flakkert, es dehnt sich aus, strebt immerzu noch oben und sucht den höchsten Punkt. Weder brennt Feuer nach unten oder innen, noch fließt Wasser jemals aufwärts. Es wäre absurd zu behaupten, eines der beiden Elemente sei stärker oder besser als das andere, Wasser und Feuer sind einfach unterschiedlich. Merkwürdigerweise gilt trotzdem das Männliche als das starke und das Weibliche als das schwache Geschlecht.

Beide können jedoch gleichermaßen Macht aufeinander ausüben: Feuer hat die Macht, das Wasser zu erhitzen, bis es verdampft; Wasser hat die Kraft, das Feuer zu löschen.

Diese Darstellung stammt aus dem online-verfügbaren Buch Die weiblichen Juwelen – Lustvolle Schritt zur neuen Weiblichkeit von Maitreyis D. Piontek.

Und wenn wir uns noch weitere Details über das typisch Weibliche und Männliche anschauen … Weiterlesen …

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